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  • Ninja Gaiden II

    Ausführlicher Test zu Ninja Gaiden 2

    Vorweg:
    Der Testbericht stammt 100% von mir.
    Ihr findet diesen Test auch im 360-Live-Forum.
    Lediglich die Bilder sind von IGN (TM)
    Ich bitte um Nachsicht (> Rechtschreibung*)

    Titel:
    Ninja Gaiden 2
    System:
    Xbox 360 (Exklusiv)
    Publisher:
    Microsoft
    Developer:
    Tecmo
    Genre:
    Action-Adventure

    Release: 05.06.2008
    Spieler: 1 Spieler
    Version: US (indiziert)

    NINJA GAIDEN 2

    Ryu Hayabusa schwingt wieder sein Katana

    Knapp 5 Jahre nach dem erfolgreichen X-Box-Spiel „Ninja Gaiden“ erschien anfang Juni nun endlich der heißersehnte Nachfolger des knüppelharten Ninja-Geschnetzels.
    Erneut unter der Leitung von Team Ninjas Spitzenspieledesingner Tomonobu Itagaki, (oder auch Pornobrillenträger genannt;) ,
    der sich schon mit der erfolgreichen Beat´em up Serie DOA im Gaminggeschäft etabliert hat,
    wird der Elite-Ninja wieder auf die Jagd geschickt.
    Diesmal hochauflösend und mit vielen neuen Extras.
    Leider ist Ninja Gaiden 2 das letzte Spiel der
    berühmten Ninja Gaiden Reihe, welches unter der Leitung von Itagaki entwickelt wurde.
    Sowohl Ninja Gaiden 3 als auch Ninja Gaiden Sigma 2
    werden bereits unter der Leitung des Sigma Produzenten Yosuke Hayashi entwickelt.

    Es war einmal….

    Angefangen hat alles mit der Arcade Version „Ninja Gaiden“, welche 1988 veröffentlich wurde.
    Hier handelte es sich um ein typisches Beat´em up,
    in welchem der Spieler einen unbekannten Protagonisten durch verschiedenen Level metzeln und kloppen lässt.
    Anfangs fand das Ninja Adventure wenig Fans,
    doch mit jedem neuen Teil gewann die Reihe und auch die Entwicklerfirma an Fans und Bekanntheit.
    Und so entstand eine berühmte Spielereihe,
    die auf nahezu jeder Plattform einen Ableger, bzw. eine würdige Fortsetzung feierte.

    Hier habt ihr mal eine kleine Übersicht der bisher erschienenen Ninja Gaiden Spiele:

    •Ninja Gaiden (1988, Arcade)
    •Ninja Gaiden (1988, NES, PlayChoice-10, MS-DOS, PC Engine, Game Gear, Lynx, Master System, Virtual Console)
    •Ninja Gaiden 2: The Dark Sword of Chaos (1990, NES, Amiga, MS-DOS, Virtual Console)
    •Ninja Gaiden 3: The Acientship of Doom (1991, NES, Lynx, Virtual Console)
    •Ninja Gaiden Shadow (1991, Gameboy, Atari ST usw.)
    •Ninja Gaiden (1991, Game Gear)
    •Ninja Gaiden (1992, Master System)
    •Ninja Gaiden (Beta) (1992, Mega Drive)
    •Ninja Gaiden Trilogy (1995, SNES)
    •Ninja Gaiden (2004, Xbox)
    •Ninja Gaiden Black (2005, Xbox)
    •Ninja Gaiden Sigma (2007, Playstation 3)
    •Ninja Gaiden 2 (2008, Xbox 360)
    •Ninja Gaiden Dragon Sword (2008, Nintendo DS)

    Die Uns allen bekanntesten und zugegeben interessantesten Teile erschienen ab dem Jahr 2004 mit dem X-Box Wunder Ninja Gaiden,
    welches bei uns (mit einer geschnittenen „Ab 16 Freigabe“)
    am 14. April den Weg in die dt. Geschäftsregale und somit ettliche Käufer fand.
    Die Grafik haute die Gamer förmlich um.
    Es baute sich eine riesige Fangemeinde auf.
    Es wurden Poster, Plakate, T-Shirts und auch Aktionfiguren produziert und und großen Mengen verkauft.
    Nur 1 Jahr später erschien die 1. Erweiterung in der Original-Freigabe
    „Ab 18“.
    „Ninja Gaiden Black“
    Diese Version bot dem Spieler neben dem einst geschnittenen Element „Enthauptung der Gegner“ neue Upgrades wie Kostüme, Gegner,
    einen Missionsmodus und Waffen.
    Dann wurde es wieder still um die Ninja – Reihe.
    Doch endlich;
    2007 wurde ein Nachfolger angekündigt.
    Juni 2008 erschien dann endlich der von Tausenden erwartete Nachfolger „Ninja Gaiden 2“

    Die Spieler sehen rot

    Schon mit der Veröffentlichung der 1. Screenshots und Spielszenen war klar, dass nicht nur die Gegner größer wurden,
    sondern auch der Gewaltanteil.
    Während in den ungeschnittenen Vorgängerteilen lediglich der Kopf eines Kontrahenten abgetrennt werden konnte,
    so kann Ryu seine Gegner jetzt gezielt zerstückeln.
    Diese Zerteilung spielt eine entscheidende Rolle bei der Gegner KI.
    Je nach Grad der Verwundung agieren die Gegner anders,
    aggressiver, schneller und meist in Kmikaze-Manier.
    Schlägt man einem Gegner beispielsweise ein Bein ab,

    so zieht er sich mit den beiden Armen nach vorne, zieht euch ein Bein weg und stürzt sich mit einem Granat-Dolch auf euch.
    Dieser zerreißt den Gegner über euch und nimmt ordentlich Lebensenergie.
    Bei diesen sehr blutrünstigen Attacken, welche reißerisch in Szene gesetzt sind färbt sich teils der ganze Bildschirm blutrot und metergroße Blutlachen zieren Boden und Wand.
    Die Überreste bleiben verteilt liegen und auch das Blut findet man stetig vor.
    Das führte letztendlich wohl zur Indizierung.
    Die Meinungen der Fans gehen hier auseinander.

    Story (Kurzfassung)

    Einige Jahre nach dem Rachefeldzug gegen die Mörder seines Clans gibt es erneut Ärger im Hayabusaclan.
    Eine mächtige Statue wird aus den heiligen Festungen des Clans entwendet und die Gipfelstadt in Flammen gesteckt.
    Mit der Statue soll einer der gefährlichsten und mächtigsten Dämonen erweckt werden.
    Wies nicht anders kommen kann, geschieht genau das.
    Zusätzlich bekommt es Ryu mit weiteren neuen Gegnern zu tun.
    Diese werden mit Spielfortschritt nicht nur gefährlicher,
    sondern auch größer und aggressiver.
    Aber nicht nur neue Gegner gibt es;
    Auch neue Verbündete stehen Ryu im Kampf gegen das Böse tatkräftig zur Seite.
    Natürlich kann man sich auch wieder auf altbekannte Ninja Gaiden – Lieblinge wie Ayane, Muramasa etc. freuen.

    Eure Mission;

    Findet die Verantwortlichen für das Massaker und die Diebe der Dämonenstatue und bringt sie zur Strecke.
    Besiegt den Erdsdämon und bringt die Statue zurück,
    wo sich sicher verwahrt ist.
    Dabei reist ihr einmal quer durch die Welt.
    Neben New York , dem Jungel, einer rießen Vulkanlandschaft
    besucht ihr auch Orte wie z.B. Venedig und das Hayabusa Ninja-Village aus dem 1. Teil.
    Jedes Land wartet mit neuen Gegnern und noch fieseren Bosskämpfen auf.

    Was gibt’s Neues?

    Nicht nur das Kampfsystemm, Avatar und die Upgrades wurden verbessert und erweitert,
    auch neue Interessante Spielelemente wie die Missionscam kamen dazu.
    Hier handelt es sich um eine Aufzeichnung,
    die eure gespielten Missionen zeigt.
    So habt ihr die Möglichkeit euch zu verbessern, Strategien auszutüffteln,
    die Umgebungen kennenzulernen und euren Highscore zu verbessern.
    Aber das zugegeben Interessanteste sind die neuen Waffen, Ninpos
    und das neue Gesundheits-Heilsystem.
    Neben dem altbewehrtem Drachenschwert schaltet man im Laufe des Spiels monströse „Überwaffen“ wie die Finstere Sense frei,
    welche extrem riesig und gefährlich ist.
    Aber auch „Wolferinklauen“ bekommt Ryu für den Kampf gegen die Dämonen gesponsert.
    Aber das waren noch lange nicht alle! Insgesamt gibt es 8 Waffen.
    Alle verfügen über massig, verschiedenen Combos.
    Natürlich levelt man seine Waffen und Gegenstände auch wieder auf was zu noch mehr Combos führt.
    Ebenfalls Die Konter und Ausweichmöglichkeiten wurden erweitert und überarbeitet.
    Ihr weicht jetzt nicht mehr per Rolle (Ninja Gaiden)
    oder Rückwärts-Flick-Flak (Ninja Gaiden Sigma) aus,
    sondern mit einem Blitzschnellen gleitschritt, welcher nun auch zum Angreifen verwendet werden kann.
    Auch neu;
    Projektilwaffen (Ebenfalls viele Neue) lassen sich jetzt auch
    per Druck auf die „Y“ Taste aufladen.

    Heil mich

    Anders als im Vorgänger wird euer Lebensbalken in verschiedenen Blöcke unterteilst und ist doppellagig;
    d.h. Bei Verwundung wird die obere, grüne Schicht abgeschlagen,
    dann die untere Rote.
    Das Besondere daran;
    Das sonst aus Shootern bekannte Regenerationssystem wurde auch hier eingebaut.
    Aber es ist ja immer noch Ninja Gaiden, also regeneriert sich nur der letze, verlorene Block Lebensenergie.
    Das aber auch nur, wenn ihr euch kurz vom Schlachtfeld zurückzieht.
    Eine winzige, aber dennoch tolle Eigenschaft;
    Sammelt ihr blaues (Lebensenergie) Fludium (steigt nach dem Tod eurer Gegner aus den Körpern heraus) ein,
    heilt erst der Balken Lebensenergie und fügt die gewonnene Lebensenergie DANACH hinzu.
    Sehr schön.

    Start Taste?

    Endlich;
    Wie schon im Sigma wurde auch das Inventar verändert.
    Nun müsst ihr nicht mehr lästig die Start-Taste drücken, sondern könnt per Steuerkreuz direkt auf Waffen, Tränke, Ninpos etc. zugreifen.
    Dabei stopt das Spiel zwar auch,
    jedoch geht alles schneller und flüssiger von der Hand.
    Mit der Zeit weiß man genau an welcher Position man was findet und kann blitzschnell in einem Bosskampf handeln.
    Natürlich gibt es aber auch die Variante via Startknopf.

    Nur für echte Ninjas (WTF?!)

    Wer Ninja Gaiden kennt weiß;
    Es ist >SAU je nach Level.
    Was wiederrum sehr schön ist und die Nostalgie in einem weckt;
    Man besucht auch einige Schauplätze aus dem 1. Spiel.
    Diese sind so genau wie möglich nachgebaut und der jetzigen Zeit angepasst.
    Die Kamera ist noch lange nicht perfekt, aber besser als im 1. Teil.

    Sound, Synchro:

    Der Sound ist Ninja Gaiden typisch sehr bunt und Effektreich.
    Neben dem ständigen Ertönen von Schlachtgeräuschen
    und dem Schreien verstümmelter Gegner bietet euch Ninja Gaiden orchestralische Klänge, Schlagzeug-Tracks und schöne Melodien,
    welche sich gekonnt und sehr passen im Hintergrund einfügen.
    Alles passt sehr gut zusammen und ist aufeinander abgestimmt!
    Saubere Arbeit.
    Auch die (Original++) Sprecher wirken sehr motiviert und leisten eine gute Arbeit.
    Ryus Stimme kommt einem gleich bekannt & vertraut vor.

    Gameplay:

    Wie schon erwähnt gibt es viele Neuerungen, die das Spielgefühl wirklich interessant gestalten.
    Es macht tierisch Spaß sekundenschnell die Waffe und damit seine Strategien zu wechseln
    oder einen Gegner mit mächtigen Ninpo-Angriffen zu zerschmettern.
    Wie schon erwähnt ist das Spiel bockschwer,
    auch wenn es „humaner“ gestaltet wurde.
    So verkneift man sich schon das ein oder andere Mal einen Nervenzusammenbruch und legt vorsichtshalber eine Pause ein,
    in der man sich möglichst viele Kalorien zur Beruhigung einwirft…
    Typisch für Ninja Gaiden ist das Gemaplay auh rasend schnell.
    Oft lassen sich Attacken und Bewegungen nur erahnen.
    Was dem Spiel aber keinesfalls einen Abbruch tut.
    Im Gegenteil.
    Die Szenarien sind derart actionlastig und überzogen,

    dass man meinen könnte, man Spielt Ryus hitzköpfigen, blonden „Verwandten“ aus der DMC-Reihe.
    Auch der Skillzähler, welcher einem aufdringlich die Skillpoints vors Auge schmettert erinnert stark an Devil May Cry.
    Die Balance zwischen Film und Gameplay stimmt stets und motiviert auch auf lange Sicht.
    Was wie bereits bemerkt sofort ins Auge fällt ist der überzogene Gewaltgrad,
    der für meinen Geschmack sehr unnötig aufgestockt wurde.
    Es ist schon fast pervers, wie man hier die Gegner zerstückelt.
    Der Fokus liegt hier aber auf Action satt und Unterhaltung.
    Die Story ist in Ordnung, gewinnt aber lange keinen Innovationspreis.
    Was gut ist;
    Man kann hier auch einsteigen ohne den 1. Teil gespielt zu haben, was Einem aber wiederrum viel Wiedererkennungswert vorenthält.
    Die Kämpfe machen Laune und die immer wieder wechselnden Gegner sorgen auch für die nötige Abwechslung,
    an der es manchmal etwas kränkelt.
    Es macht einfach Spaß, sich diesem kurzweiligem Actionspektakel hinzugeben.
    Hat man den Storymodus durch, so lockt das Spiel mit einem Missionsmodus und der Möglichkeit zum erneuten Durchspielen mit allen aufgelevelten Gegenständen zum weiteren Spielen.

    Steuerung:

    Die Steuerung geht wie bekannt schnell von der Hand und ist zügig zu erlernen.
    Aufwendige Combos werden im Menü anschaulich erklärt und sind ebenfalls für Normalsterblich zu verinnerlichen.
    Alles gestaltet sich wie gesagt sehr schnell und fordert auch einiges an Reaktionsvermögen.
    Hauptsächlich gilt hier aber Button-Mashing*
    Auch die Kamera lässt sich gut zentrieren und steuern.
    Die Tastenbelegung ist Gamerfreundlich und unterstützt ein flüssiges Gameplay.

    Fazit:

    Wer ein kurzweiliges, gutes Aktionspektakel sucht und über eine hohe Frustolleranz , sowie einem starken Magen verfügt,
    ist hier genau richtig.
    Fans der Serie werden Rachel vermissen und auch schnell feststellen,
    dass Teil 2 nicht an den 1. Teil herankommt.
    Für Neulinge bietet die Spieldauer von 12 Stunden ordentliche Unterhaltung.
    Ninja Gaiden Fans haben es jedoch in max. 8 + Stunden durch.
    Wegen der hohen Gewaltdarstellung bleibt einem nur der Weg zum Importhändler, was sich jedoch im Groben und Ganzen lohnt.

    Ich gebe dem Spiel 8,4 von 10

    Grafik: 7/10
    Sound: 8/10
    Steurung: 8/10
    Gameplay: 9/10

  • Ninja Gaiden 2
    Ninja Gaiden 2
    Publisher
    Tecmo Inc.
    Developer
    Team Ninja
    Release
    06.06.2008

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Lego Star Wars: Das Erwachen der Macht Release: Lego Star Wars: Das Erwachen der Macht Warner Bros. Interactive , Traveller's Tales
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Ninja Gaiden 2
Ninja Gaiden II
Ausführlicher Test zu Ninja Gaiden 2
http://www.gamesaktuell.de/Ninja-Gaiden-2-Spiel-25342/Lesertests/Ninja-Gaiden-II-743783/
23.03.2010
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