Nier: Das Japano-Rollenspiel von Square Enix im Test

Test Matti Sandqvist

Nier kommt mit vielen tollen Ideen daher, trotzdem ist das Action-Rollenspiel nur besserer Durchschnitt. Was ist da schiefgelaufen?

Nier: Das Japano-Rollenspiel von Square Enix im Test In einer 1.000 Jahre entfernten Zukunft steht die Menschheit vor der Ausrottung. Die mysteriöse Runenpest zieht durchs Land fordert immer mehr Opfer. Dummerweise erkrankt auch die Tochter eures Charakters Nier. Wenn er nicht schleunigst ein Heilmittel findet, droht auch sie ein sogenannter Schatten zu werden! Eigentlich sind die Voraussetzungen für eine wahrhaft epische Story somit mehr als erfüllt, Nier hätte ein echt gelungenes Rollenspiel werden können. Square Enix, der Hersteller von RPG-Klassikern wie Final Fantasy, liefert aber nur einen eher halbherzigen Versuch ab, sich im beliebten Action-Rollenspiel-Bereich zu etablieren.

Schade eigentlich, denn das Spiel hat so viel zu bieten: interessant angelegte Charaktere, Nier: Das Japano-Rollenspiel von Square Enix im Test massenweise neue Spielelemente und eine riesige Welt, die es zu erkunden gilt. All dies wird durch eine Grafik überschattet, die aus der Konsolensteinzeit zu stammen scheint, und vor allem durch die vielen nicht zu Ende gedachten und unbalancierten Spielinhalte. So könnt ihr eure Waffen verbessern und gegen monströse Endbosse schwingen, habt aber zugleich nach einigen Spielstunden die Möglichkeit, einfach mit einer Spezialattacke gefahrlos viele Bosse aus der Entfernung auszuschalten. Die große Fantasywelt sieht zudem wie ausgestorben aus und die Quests zwingen euch viel zu häufig, lange Wege hin- und herzulaufen.

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