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Need for Speed: Most Wanted (PC)

Release:
17.11.2005
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Electronic Arts

Need for Speed Most Wanted im Budget-Test

24.11.2006 10:00 Uhr
|
Neu
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Keine Hemmungen: Nur wer alle Verkehrsregeln bricht, fährt in Most Wanted auf einen Platz an der Sonne.

Hier geht?s gegen zwei Cops gleichzeitig. Der Balken unten zeigt an, wie die Jagd gerade steht. Hier geht?s gegen zwei Cops gleichzeitig. Der Balken unten zeigt an, wie die Jagd gerade steht. Heiße Mädels, noch heißere Öfen und absolut humorlose Gesetzeshüter: Need for Speed Most Wanted könnte glatt als das offizielle Spiel zu den The Fast and the Furious-Filmen durchgehen. Schon der Look der unkomplizierten Raserei wirkt extrem durchgestylt und Videoclip-mäßig. Spätestens wenn es ans Tunen der Traumautos geht, wird die Verwandtschaft zur benzinschwangeren Kinosaga überdeutlich.

Achtung, Spoiler!


Giftgrüne Flunder: Je schneller die Belohnungs-Autos, desto höher ist die Position der Blacklist-Fahrer, die wir für sie versägen müssen. Giftgrüne Flunder: Je schneller die Belohnungs-Autos, desto höher ist die Position der Blacklist-Fahrer, die wir für sie versägen müssen. Wie üblich trumpft auch Most Wanted mit offiziellen Herstellerlizenzen auf (VW, Mercedes, BMW, Chevrolet) und stellt uns automobile Schätzchen in die virtuelle Garage, für die sich manche Menschen von weniger lebenswichtigen Körperteilen trennen würden. Zu Beginn geht?s jedoch in relativ normalen Autos à la Golf GTI auf die Strecke. Im späteren Verlauf klemmen wir uns hinter die Lenkräder von sauschnellen Sport- und Supersportwagen vom Schlage eines Lamborghini Gallardo.

Egal, wie viele Pferdchen unsere aktuelle Karre unter der Haube hat: In Most Wanted können wir aus jedem Wagen per Tuning mehr Leistung herauskitzeln. Neben sinnvollen Maßnahmen wie Motor- und Fahrwerkstuning, geben kreative Köpfe zudem die hart erfahrenen Dollars für neue Kühlermasken, eine komplette Verspoilerung oder schreiende Lackierungen im Tribal-Stil aus.

Der Weg nach oben


Auf der Straße haben die optischen Gimmicks natürlich keinerlei Auswirkungen -- genau wie im richtigen Leben. Ein aufgemotzter Motor (mehr Speed) oder ein Sportfahrwerk (bessere Kurvenlage) hingegen leisten uns in den Rennen gegen die Raserelite auf der »Blacklist« und die bitterböse Polizei der US-Stadt Rockport gute Dienste. Als aufstrebender Verkehrsrüpel müssen wir uns nämlich nicht nur mit den Ordnungshütern herumschlagen, sondern uns in der örtlichen Hierarchie nach oben fahren. Das schaffen wir, indem wir 15 so genannte »Milestones« erfüllen. Das sind Spezialrennen, in denen uns je ein Fahrer der Blacklist Augaben stellt und herausfordert. Wenn wir alles packen, ist der Milestone geschafft und wir gewinnen einen Rang in der Hackordnung.

¬ Originaltest in Heft 12/2005

   
Sascha Gliss
Cool, aber nicht ganz mein Stil
Die obercoolen PS-Legastheniker aus Most Wanted finde ich fast so peinlich wie die klischeehaften Charaktere aus The Fast and the Furious. Trotzdem macht mir auch dieser Teil der NfS-Serie richtig Spaß. Die Präsentation ist erstklassig, die Wagen sehen einmalig aus, und das Spiel vermittelt viel Tempogefühl im Cockpit. Warum die Entwickler allerdings den genialen Mehrspieler-Modus (Polizei gegen Raser) aus Hot Pursuit nicht wiederbelebt haben, bleibt mir ein Rätsel.
   
Sascha Gliss
Gast

24.11.2006 10:00 Uhr
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