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  • Review: Need for Speed Carbon

    Traumhafte Tuner-Kistenund todesmutige Tiefflieger:Die Need-for-Speed-Reihe startet auch auf Sonys nächster Konsolen-Generation voll durch.voll durch.

    An der Spitze jeder Crew steht ein besonders fieser und großmäuliger Anführer. An der Spitze jeder Crew steht ein besonders fieser und großmäuliger Anführer. Mit dem Launch der PS3 ist das seit Monaten in etwa so: Immer wieder werden beeindruckende Bilder und Videos von brandneuen Spielen herumgezeigt. Interesse wird geweckt, Hoffnungen werden geschürt und Fantasien borden über. Am Ende wird sich herausstellen, dass man 90 Prozent der Starttitel bereits von anderen Plattformen kennt. Wie groß die Unterschiede letztlich ausfallen, hängt sowohl von der technischen Leistungsfähigkeit der jeweiligen Konsole als auch vom Fleiß und Ideenreichtum der Programmierer ab.

    Sinnfrage

    Insbesondere EA ist dafür bekannt, seine Titel für alle nur erdenklichen Systeme umzusetzen. Mit "Need for Speed: Carbon” verhält es sich nicht anders. Zwar ist das Spiel bereits vor Monaten für nahezu alle Plattformen erschienen, dennoch sollen auch kaufwütige PS3-Konsumenten nicht leer ausgehen. Stellt sich die Frage, ob es Sinn macht, für die Next-Gen-Tuning-Orgie nochmals Kröten auf die Theke zu legen.

    Ganze zwölf Wagen nehmen an den -- gegenüber der PS2-Version neuen -- Massenrennen teil. Das Starterfeld setzt sich dabei aus Teilnehmern der ansässigen Clubs zusammen. Ganze zwölf Wagen nehmen an den -- gegenüber der PS2-Version neuen -- Massenrennen teil. Das Starterfeld setzt sich dabei aus Teilnehmern der ansässigen Clubs zusammen. Wenn allein schon hochauflösende 720p-Grafik ein Kaufgrund ist, dann okay. Wer aber rundum opulente Optik erwartet, wird enttäuscht sein. Zwar sehen die Fahrzeugmodelle sehr hübsch aus, doch stören sichtbare und spürbare Ruckeleinlagen ebenso wie das Flimmern der relativ matschigen Texturen. Immerhin verwöhnen dynamische Beleuchtungseffekte und in Echtzeit berechnete Spiegelungen auf der Karosserie euer Auge. Der grafische Gesamteindruck ist also okay, doch könnte er definitiv besser sein.

    Das gilt auch für das Geschwindigkeitsgefühl: Während die Stoßstangen- und Motorhaubenkamera das durchaus hohe Tempo gut rüberbringen, wirken die beiden Verfolgerperspektiven eher lahm.

    Flache Story, hohes Tempo

    Vorher: Ein grundsolider Mitsubishi Eclipse wartet ganz scheu auf optische Veränderung. Vorher: Ein grundsolider Mitsubishi Eclipse wartet ganz scheu auf optische Veränderung. Langweilen wird sich -- daran hat sich glücklicherweise nichts geändert -- trotzdem ganz sicher niemand. Zwar sind die Dialoge flach und die Geschichte vollkommen austauschbar, doch passen die Bildschnitte und der prima Soundtrack wunderbar zum schnellen Spiel.

    Nachher: Das Warten hat sich gelohnt.Die neuen Teile sehen ganz hervorragend aus. Nachher: Das Warten hat sich gelohnt.Die neuen Teile sehen ganz hervorragend aus. Als einsamer Rächer verschlägt es euch nach Palmont City. Dieses fiktive Mekka der Tuning-Szene setzt sich aus vier Bezirken zusammen, die von verschiedenen Gangs beherrscht werden. In jedem Stadtteil gibt es wiederum mehrere Areale, in denen Rennen ausgetragen werden. Anfangs gründet ihr eine eigene Crew und vergrößert durch Siege euren Einfluss. Habt ihr erst einmal alle Blocks eines Territoriums erobert, wird der Boss der dort ansässigen Gang auf euch aufmerksam und es kommt zum Duell.

    Schlagt ihr das kontaktfreudige Alphatier im eigenen Revier, geht es zur endgültigen Entscheidung in die Canyons. Hier fahrt ihr zweimal auf derselben Strecke gegen den Wannabe-Ruler. Im ersten Durchgang müsst ihr dem Obermufti so nahe wie möglich am Heck kleben bleiben, um Punkte zu sammeln. Beim zweiten Mal jagt der Haderlump euch talabwärts. Rettet ihr euren Punktevorsprung bis zum Ende, habt ihr gewonnen und freut euch anschließend über den Fahrzeugschein des Gegners, über Geld oder Tuningteile.

    Schlepper, Scouts und Blocker

    In guter alter Underground-Tradition finden die Rennen in Palmont City ausschließlich bei Nacht statt. Auf leeren Straßen rast es sich schließlich viel besser. In guter alter Underground-Tradition finden die Rennen in Palmont City ausschließlich bei Nacht statt. Auf leeren Straßen rast es sich schließlich viel besser. Während ihr bei diesen Boss-Rennen ganz auf euch alleine gestellt seid, freut ihr euch bei Rundkurs- und Radarfallenrennen über die tatkräftige Unterstützung von eurer Gang. Im Laufe des Spiels dürft ihr immer mehr Mitglieder rekrutieren, die euch zur Seite stehen. Sie sind in drei Kategorien unterteilt: Blocker, Scouts und Schlepper. Die Blocker verstehen sich am besten darauf, euch andere Pistensäue vom Leib zu halten. Ihre gezielten Abdrängmanöver verschaffen euch nämlich oft wichtige Sekunden.

    Die Scouts sind selbständige Wegfinder. Sie suchen nach Abkürzungen, die euch auf der Streckenkarte angezeigt werden. Oftmals entscheiden diese Schleichwege den Kampf auf den letzten Metern. Die Schlepper hingegen helfen euch, unfassbare Geschwindigkeiten zu erreichen. Im Windschatten dieser Spezialisten beschleunigt eure getunte Vinyl-Schleuder nämlich noch besser. Damit lässt sich der berühmt-berüchtigte Gummiband-Effekt noch am ehesten in Grenzen halten. Speziell die Bossgegner profitieren jedoch immens davon und holen nach wie vor zu stark auf. Dadurch steigt zwar die Anspannung, aber auch der Frust.

    Ferner sind eure Teamkollegen fürs Weiterkommen deshalb so wichtig, weil das Teilnehmerfeld im Vergleich zum PS2-Pendant verdoppelt wurde. Bis zu acht Fahrer treten nun gegeneinander an bei den bekannten Veranstaltungen wie Drifts, Sprints und Kontrollpunktrennen.

    Massig Action

    Noch ist die Haube glatt und unscheinbar. Noch ist die Haube glatt und unscheinbar. Ganz neu sind die Massenrennen: Zwölf Irre rasen dabei ohne Rücksicht auf Verluste mit Vollgas durch die City, den Bleifuß bis zum Asphalt durchgedrückt. Zu den zahlreichen Events innerhalb des Karriere-Modus kommen noch rund 30 Herausforderungen und knapp 50 Quickraces. Insgesamt gilt es, weit über 100 Aufgaben zu bewältigen.

    Drei Einlässe unterteilen das Blech... Drei Einlässe unterteilen das Blech... In der Garage von "Need for Speed: Carbon” finden sich über 30 Automobile -- vom wenig exklusiven Mazda bis hin zum edlen Lamborghini. Die Fahrzeuge sind dabei in drei Gruppen eingeteilt (Tuner, Exoten und Muscle Cars) und unterscheiden sich in erster Linie durch ihr spezifisches Fahrverhalten. Tuner haben die stabilste Kurvenlage, Exoten erreichen die höchste Endgeschwindigkeit und Muscle Cars beschleunigen am besten.

    ...dazu eine große, zentrale Kühlöffnung... ...dazu eine große, zentrale Kühlöffnung... Das viel gelobte Autosculpt-Feature (siehe Kästen) ermöglicht euch die weitestgehend freie Gestaltung einiger Anbauteile. Leider ist die Auswahl dieser Tuning-Parts begrenzt, aber auch sonst finden sich feine Spoiler, Felgen und Leistungsverstärker aller Art in ausreichender Stückzahl.

    ...und weitere Spalten an den Flanken. ...und weitere Spalten an den Flanken. Eure verschönerten und aufpolierten Edelschlitten dürft ihr natürlich auch online zur Schau stellen. Bis zu acht Spieler treten nach Lust und Laune gegeneinander oder miteinander an. Mit dem Verfolgungs-K.O. und dem Verfolgungswechsel stehen euch hier zwei zusätzliche Modi zur Verfügung. Allerdings ist der Spielspaß dabei deutlich von der Internetverbindung abhängig. Lag-freie Raserduelle machen richtig Laune, kollektives Über-den-Asphalt-Ruckeln nervt hingegen sehr.

    Need for Speed: Carbon (PS3)

    Spielspaß
    8 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Autosculpt-Feature
    Spitzen-Soundtrack
    lizenzierte Karossen
    Gummiband-Effekt
    Tempo-Feeling nur Mittelmaß
    schwankender Schwierigkeitsgrad
  • Need for Speed: Carbon
    Need for Speed: Carbon
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    22.03.2007

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724106
Need for Speed: Carbon
Review: Need for Speed Carbon
Traumhafte Tuner-Kistenund todesmutige Tiefflieger:Die Need-for-Speed-Reihe startet auch auf Sonys nächster Konsolen-Generation voll durch.voll durch.
http://www.gamesaktuell.de/Need-for-Speed-Carbon-Spiel-24715/Tests/Review-Need-for-Speed-Carbon-724106/
21.04.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/03/nfs_carbon_ps3_09.jpg
tests