NfS Carbon: Ernüchterung macht sich breit
Nach rund 6 Stunden haben wir den Story-Modus zu 65% durchgespielt.
6 Stunden haben wir die Testversion von Need for Speed Carbon mittlerweile gespielt und 65% im Story-Modus geschafft. Die Story selbst ist aber so wirr, dass sie nicht wirklich als Motivationsfaktor dient. Spannender finden wir die Autos, die sich auch schön unterschiedlich fahren: Von unserem Alfa Romeo Brea stiegen wir nach einer Weile auf eine kleine und leichte Lotus Elise um. Die ließ sich exzellent um die engen Kurven zirkeln. Doch irgendwann hatte das Geschoss einfach keine Leistung mehr, trotz aller Tuning-Versuche. Dadurch zwingt das Spiel uns, immer wieder auf neue Autos umzusteigen – gut gelöst. Mit unserem aktuellen Aston Martin DB9 mussten wir anfangs kämpfen, denn die Kiste ist ungleich schwerer und behäbiger als die flinke Elise. Aber auch schneller, was uns half, auch den dritten Boss zu besiegen.
Das Spiel selbst macht uns derzeit weniger Spaß als sein Vorgänger Most Wanted. Hauptgrund: Die aufregenden Verfolgungsjagden mit der Polizei sind deutlich abgespeckt. Sie dauern kaum länger als drei Minuten und sind eher störende Routine. Die neuen Canyon-Rennen, bei denen man von den Klippen in den Abgrund stürzen kann, können dieses Manko nicht ausgleichen.
Morgen versorgen wir Sie mit Infos zum neuen Mehrspielermodus von Need for Speed Carbon, der frische Spielmodi verspricht.