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Need for Speed: Carbon Own the City (PSP)

Release:
09.11.2006
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Electronic Arts

Need for Speed: Carbon - Own the City angetestet

14.11.2006 15:28 Uhr
|
Neu
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Auf den großen Konsolen ist EAs Tuning-Rennspiel eine Wucht - aber wie sieht es mit der PSP-Fassung aus?

Need for Speed: Carbon - Own the City angetestet Die Multiformat-Experten haben wieder zugeschlagen: Need for Speed: Carbon heizt nicht nur auf den großen Konsolen, sondern auch über das PSP-Display. Im Kofferraum der mobilen Hubraumschlacht: ein prolliger Untertitel (Own the City) und ein ganzes Ersatzteillager voller Neuerungen. Im Grunde jedoch bekommen Tempofreunde eine maßgerechte Umsetzung der PS2-Version vorgesetzt.
Du bretterst durch eine schicke 3D-Stadt, nimmst an unzähligen Rennwettbewerben teil und eroberst so die Gebiete feindlicher Gangs. Dass sich die insgesamt 29 lizenzierten Nobelhobel nach allen Regeln der Tuningkunst aufmotzen lassen, ist bei der Need-for-Speed-Serie eine Selbstverständlichkeit. Noch komplexer als in der Heimkonsolen-Fassung kommt das brandneue Crew-Element daher: Du wirst von befreundeten KI-Piloten unterstützt, die in verschiedene Klassen unterteilt sind. Der Vollstrecker etwa wirft Konkurrenzfahrzeugen Nagelbänder vor die Räder, der Angreifer blockt Gegner ab und der Schlepper lässt dich in seinem Windschatten schneller fahren. Zudem haben einige Kollegen ein zweites Talent: Während die Trickser für höhere Siegprämien sorgen, machen die Mechaniker deine Karre vorübergehend schneller.
Gewonnene Wettbewerbe spülen Erfahrungspunkte auf dein Crew-Konto, mit denen du die Eigenschaften deiner PS-Partner verbesserst - eine motivierende Sache. Mit derart effizienter Unterstützung bist du für die zahlreichen Rennvarianten gut gerüstet. Ob Rundkurs, Sprint von A nach B, Flucht vor einer wilden KI-Meute, Demolition Derby oder fristgerechte Lieferung eines Pakets, das Modi-Angebot kann sich wirklich sehen und spielen lassen.
Schön auch, dass die Entwickler an gesellige PSP-Besitzer gedacht haben. Im Mehrspieler-Bereich treten bis zu vier Zocker gegeneinander an, wahlweise über das Internet oder im Ad-Hoc-Netzwerk. Eine weitere nette Idee: Wer den Soundtrack des Spiels (trotz hochkarätiger Lieder) nicht hören mag, kann seine eigenen MP3-Hits auf einem Memory Stick abspeichern und ins Spiel einbinden.
Umso bedauerlicher, dass einige kleinere Macken den Spielspaß torpedieren. Besonders die von der CPU gelenkten Steuermänner nerven mit ihren übertriebenen Rammattacken und sorgen für diverse Frustmomente. Außerdem fällt die Technik etwas durchwachsen aus: Schicke Wagenmodelle und hübsche Levelbauten stehen auffälligen Rucklern und einem mauen Tempogefühl gegenüber. Dafür stimmt bei der Präsentation alles. Sehr stilvolle Comicsequenzen erzählen die Story, professionelle Sprecher erwecken das Fahrerfeld zum Leben.


14.11.2006 15:28 Uhr
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