Das erste Next-Generation-Eishockey aus dem Hause 2K Sports kommt mit neuartiger Sixaxis-Steuerung!
Einwandfreie Übersicht: Ein Lob für die neue Kamera, ihr seid jederzeit bestens im Bilde.
Die neue Saison ist eröffnet! Da sich die Konkurrenz von Electronic Arts aber noch im Trainingslager aufhält und an "NHL 07” werkelt, wagt sich "NHL 2K7” alleine aufs Eis der nächsten Generation. Was für 2K Sports ein strategischer Vorteil ist, muss für Freunde der schwarzen Hartgummischeibe nicht zwangsläufig ein Nachteil sein. Wer zum PS3-Launch ein gutes Eishockey-Spiel sucht, wird trotz fehlender Alternativen nicht enttäuscht.
Ran an die Buletten
Der erste Bully: Der Detailgrad in 720p ist beeindruckend, die Reflexionen auf dem Eis wirken täuschend echt. Die Spielermodelle sind gelungen, speziell die Stars der NHL haben einen hohen Wiedererkennungswert.
Sicherer Rückhalt: Übernehmt ihr die Steuerung eures Schlussmanns, müsst ihr versuchen, den blauen Kreis auf den roten Zielmarker zu bringen.
Die bewährte Steuerung der PS2-Version wurde weitestgehend beibehalten und um die Sixaxis-Möglichkeiten erweitert. Zum einen könnt ihr euren Gegnern damit harte Checks durch ruckartige Stoßbewegungen verpassen. Zum anderen kontrolliert ihr euren Goalie durch Kippen des Joypads. Letzteres funktioniert im Spiel folgendermaßen: Drückt ihr in einer Partie den rechten Analog-Stick (R3-Taste), zoomt die Kamera nahe an euren Schlussmann. Schießt euer Gegner aufs Tor, pausiert das Spiel und im Tor wird der erwartete Einschlagpunkt des Pucks markiert. Durch Controller-Bewegungen richtet ihr in Sekundenschnelle einen Cursor auf die Markierung aus. Die erfolgreiche Abwehr eines Schlagschusses erfordert also nicht nur Genauigkeit, sondern auch ein gewisses Maß an Schnelligkeit. Doch selbst katzenartige Reflexe und gezielte Paraden schützen nicht immer vor Gegentoren. Wehrt ihr einen Schuss ungünstig ab - etwa weil der Zielmarker nicht perfekt auf dem Einschlagpunkt liegt - sind Abstauber-Tore möglich. Gefahr birgt auch der Bauern-Trick bei dem der Puck nicht geschossen, sondern "hintenrum" ins Tor geführt wird.
Wie im Kino
Einwandfreie Übersicht: Ein Lob für die neue Kamera, ihr seid jederzeit bestens im Bilde.
Ebenfalls neu ist die Cinemotion. Im Gegensatz zur (auch weiterhin verfügbaren) klassischen Darstellung mit Kommentatoren, wird die Begegnung dabei präsentiert wie ein Film. Das Geschehen auf dem Eis bestimmt auch die musikalische Untermalung, die die Atmosphäre maßgeblich beeinflusst. Eine knappe Führung wird von dramatischen Klängen begleitet, Bodychecks hingegen mit aggressiveren Klängen unterlegt. Spätestens nach einer langen Saison, wenn ihr als Underdog im Finale um den Stanley-Cup steht, solltet ihr dieses Feature mal ausprobieren. Filme wie "Mighty Ducks - Das Superteam" und "Schlagschuss" lassen grüßen.
