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  • Muramasa: The Demon Blade

    Hervorragendes Fantasy-Epos oder doch nur Einheitsbrei auf der Wii? - Lest selbst!

    Muramasa: The Demon Blade Während die Konkurrenzkonsolen Playstation 3 und XBox 360 wöchentlich mit neuen Mega-Hits versorgt werden, kommt für Nintendos aktuelle Konsole nur alle zwei Monate mal ein Spiel heraus, welches aus der Masse von Fuchtel-, Party- und Sportspielen herausragt.
    Und ich muss zugeben, dass ich auch an Muramasa anfangs recht geringe Erwartungen hatte. Doch das Spiel hatte etwas, was mich dazu brachte, es im Auge zu behalten.
    Mit näherkommendem Release stiegen meine Erwartungen dann stetig weiter und nun kann ich sagen: Meine Erwartungen wurden vollends erfüllt, dieses Spiel ist etwas besonderes auf der Wii.
    Warum? - Das lest ihr jetzt.

    Die Story - Wichtig, aber nicht das Kernstück des Spiels

    Die Handlung spielt im alten feudalen Japan der Samurai und Schlachten.
    Man hat die Möglichkeit zwei Handlungsstränge zu spielen: Die Geschichte von Kisuke und die Geschichte von Momohime.
    Damit ich Spoiler vemeide, möchte ich auch nicht näher auf die Geschichte der beiden zu sprechen kommen. Es sei nur gesagt, dass die Story durchaus ihren Anteil an der sehr mitreißenden Atmosphäre hat und man auch mit den Charakteren mitfühlt.
    So wird man auch z.B. Zeuge einer traurigen Liebesgeschichte.

    Das Gameplay - Abwechslungsreich und motivierend

    Man hat die mögichkeit sich zwischen drei Steuerungsvarianten zu entscheiden: Wii-FB mit Nunchuk, Classic-Controller und Gamecube-Controller. Hierbei möchte ich noch erwähnen, dass ich die Steuerung per Gamecube-Controller empfehlen würde, da man sich sehr schnell damit zurechtfindet. Liegt bei mir vermutlich auch daran, dass ich den Gamecube-Controller gewohnt bin. Also probiert ruhig mal alle Varianten aus und entscheidet selbst.
    Nun zu den Manövern im Kampf und außerhalb des Kampfes:
    Außerhalb des Kampfes kann das Schwert nicht gezogen werden. Man kann nach rechts und links laufen - Muramasa ist in 2D gehalten - und indem man nach oben lenkt kann man springen. Man kann mit anderen Menschen sprechen, in manche Häuser gehen und sich zum Beispiel in Restaurants oder heißen Quellen von den Strapazen der unzähligen Kämpfe erholen.
    Wenn man in einen Kampf gerät, erscheint ein Ausrufezeichen auf dem Bildschirm und der Gegner bzw. die Gegner erscheinen.
    Im Kampf hat man die Möglkichkeit normale Angriffe auszuführen, welche man durch die Richtungstasten variieren kann. Neben normalen Angriffen lässt sich auch eine Spezialattacke ausführen, welche von Schwert zu Schwert unterschiedlich ist. Dann lässt sich auch noch eine sogenannte Blitzattacke durchführen, indem man das Schwert wechselt. Damit lassen sich alle Gegner auf dem Bildschirm treffen. Diese Attacke ist in schwierigen Situationen sehr nützlich. Man kann im Kampf zwischen drei Schwertern hin und her wechseln. Es kann auch passieren, dass ein Schwert zerbricht, weshalb man auf jeden Fall die Waffe wechseln muss.

    Sammelwahn, zusätzliche Abspänne und Training sorgen für einen hohen Wiederspielwert

    Insgesamt kann man 108 Klingen ergattern, welche man durch schmieden erhält. Um eine Klinge zu schmieden benötigt man Seelen und Geister, welche man durch Kämpfe und Nahrungsaufnahme erhält. Um alle Schwerter zu bekommen, ist es zwingend notwendig, die Geschichten der beiden mehr als einmal zu spielen. Um die Motivation dafür aufrecht zu erhalten wird man außerdem noch mit zusätzlichen Abspännen belohnt.
    Auch das Aufleveln eures Charakters ist sehr motivierend und fesselt auch noch für weitere Stunden an das Spiel.
    Ohne diese ganzen Zusatzaspekte würde das Durchspielen der beiden Handlungsstränge insgesamt ca. 20 Stunden betragen. Der Wiederspielwert des Spiels wird als deutlich erhöht.

    Grafik und Sound - Atmosphärisch und genial

    Die selbst gemalten Hintergründe, Objekte und Charaktere sind wunderschön gelungen und tragen zur Einzigartigkeit des Spiels bei.
    Zusätzlich sorgt noch der tolle Soundtrack für eine dichte und mitreißende Atmosphäre.

    Negativ - Backtracking nervig

    Leider ist man im Laufe des Spiels gezwungen, Orte und Wege öfters zu besuchen, weshalb einem durchaus langweilig werden kann.
    Die schön gezeichneten Umgebungen und die Tatsache, dass man später die Möglichkeit erhält, sich von Speicherpunkt zu Speicherpunkt zu teleportieren, trösten ein wenig darüber hinweg.

    Nun sind wir am Ende des Tests angelangt und man kann zusammenfassend sagen, dass Muaramasa: The Demon Blade zu den Must-Have-Titeln für Gamer auf der Wii gehört.

    ]
    Pro & Contra:
    + Abwechslungsreiches Gameplay+ Toller Grafikstil und Soundtrack+ Sammelwahn sorgt für Motivation...- Backtracking nervig- ...wenn man drauf steht- Story zu kurz
    ]
    Fazit:
    Pflicht-Kauf für Wii-Spieler!!!

  • Muramasa: The Demon Blade
    Muramasa: The Demon Blade
    Publisher
    Rising Star Games, Ltd.
    Developer
    Rising Star Games, Ltd.
    Release
    13.11.2009

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Muramasa: The Demon Blade
Muramasa: The Demon Blade
Hervorragendes Fantasy-Epos oder doch nur Einheitsbrei auf der Wii? - Lest selbst!
http://www.gamesaktuell.de/Muramasa-The-Demon-Blade-Spiel-24066/Lesertests/Muramasa-The-Demon-Blade-742173/
13.12.2009
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2010/01/muramasa1.jpg
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