Nach über zwei Jahren Warten in der Garage holt Namco die Motorrad-Weltmeisterschaft endlich wieder auf die PlayStation2 zurück.
S o sehr man Formel-1-Fahrer auch bewundern mag, die wahren Renngötter sind Motorrad-Asse vom Schlage eines Biaggi oder Rossi. Was diese Teufelskerle auf ihren Böcken leisten, ist Wahnsinn: Mit maximalem Körpereinsatz werfen sie die Maschinen in enge Schikanen und fangen das ausbrechende Hinterrad in Sekundenbruchteilen ab -- ganz zu schweigen von Positionskämpfen mit Körperkontakt! Diesen Thrill vermittelt "MotoGP 4".
Auch Neulinge geben Gas
Anfänger aktivieren Simulationseinstellungen wie manuelles Getriebe oder Traktionskontrolle vorerst nicht. Ausritte ins Kiesbett oder scharfe Bremsmanöver in Kurven enden dann nicht gleich mit einem Sturz. Wer jedoch fahren will wie ein Profi, muss sich im neuen Trainings-Modus schon genauer mit den 16 WM-Strecken und dem Handling der Maschinen auseinander setzen. Ihr dürft alle drei Hubraum-Meister-schaften fahren, also 125, 250 und 500 Kubikzentimeter. Die Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Klassen sind etwa mit dem zwischen einem Mofa und einer Straßenmaschine zu vergleichen. Fällt das Anbremsen und Beschleunigen mit den kleineren Bikes noch relativ leicht, müsst ihr bereits in der MotoGP-Klasse sehr gefühlvoll mit dem Gas umgehen.
Nach jeweils drei Rennen einer Saison werdet ihr von eurem Teamchef zum Fahrzeugteile-Test aufgefordert. Meistert ihr eine bestimmte Herausforderung, erhaltet ihr verbesserte Motoren, Bremsen und Chassis-Komponenten. Zur Belohnung gibt's nach jedem Rennen und jeder Herausforderung MotoGP-Punkte. Diese könnt ihr dann in eine der drei verfügbaren Bonusstrecken, in leistungsstärkere Bikes oder in legendäre Fahrer wie Kevin Schwantz, Wayne Rainey oder Mick Doohan investieren.? Swen Harder
