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China: Microsoft untersucht ungerechte Arbeitsbedingungen in einer Fabrik

18.04.2010 19:16 Uhr
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Laut einem ausführlichen Report herrschen in einer chinesischen Firma, die Produkte für Microsoft herstellt, ungerechte Verhätltnisse.

China: Microsoft untersucht ungerechte Arbeitsbedingungen in einer Fabrik Microsoft hat bekannt gegeben, dass man eine chinesische Fabrik, die Mäuse, Kameras und Xbox 360-Controller für die Firma herstellt, genauer kontrollieren werde.

Die Kontrolle ist ein Resultat aus der Veröffentlichung eines Reports des National Labor Committees, aus dem hervorgeht, dass Jugendliche in einer KYE Systems Corp-Fabrik im chinesischen Dongguan unter ungerechten Bedingungen arbeiten. Beispiele dafür seien die "militär-ähnliche Disziplin", die gefordert wird, Arbeitsschichten, die bis zu 15 Stunden dauern, Geldstrafen für verursachte Fehler an Produkten und dreckige Schlafsäle.

Microsoft nimmt diesen Bericht ernst: Brian Tobey, Microsofts Corporate Vice President, schrieb im Blog von Microsoft:

"Wir haben ein Team von unabhängigen Prüfer auf den Weg geschickt, um eine vollständige und gründliche Untersuchung der Anlage durchzuführen. Wenn wir herausfinden, dass die Fabrik nicht unsere Standards einhält, werden wir angemessene Handlungen unternehmen."

Tobey merkte zudem an, dass man bereits jährlich einen unabhängigen Prüfer zu der Fabrik schicke und dass Microsoft selbst in jedem Quartal eine Kontrolle durchführt.

"In den letzten zwei Jahren haben wir Dokumentationen und Nachweise des Alters der Mitarbeiter angefordert und dabei sind keine Vorfälle von Kinderarbeit aufgefallen.

Die Überstunden der Mitarbeiter wurden signifikant reduziert und die Ausgleichszahlungen entsprechen den Standards des Dungguan-Bereichs."

Aus dem Bericht, an dem über drei Jahre lang gearbeitet wurde, gehen allerdings andere Ergebnisse hervor, wie es ein Zitat eines jugendlichen Angestellten exemplarisch zeigt:

"Wir sind wie Gefangene ... Wir haben kein Leben, nur Arbeit."

Freier Mitarbeiter

18.04.2010 19:16 Uhr
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Kicktipp-Gewinner 2009/2010
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19.04.2010 13:05 Uhr
ich frag mich, wie so ein bericht zustande kommen kann, wenn microsoft quartalsweise kontrolliert und denen anscheinend nix falsches aufgefallen ist.
auf jeden fall sollten die das in ordnung bringen. wirft immerhin auch kein gutes bild auf ms, weil die firma ja imemrhin für die produziert.
Mitglied
Bewertung: 0
19.04.2010 13:03 Uhr
Die Arbeitsbedingungen in Ländern wie China sind mehr als erbärmlich. Wenigstens wird mal kontrolliert, immerhin etwas und besser als wenn gar nichts geschehen würde.
Mitglied
Bewertung: 0
19.04.2010 12:39 Uhr
Zitat: (Original von d.night)
Sorry, aber das ist ein bissi lächerlich. Wie alle westlichen Großkonzerne die in China & Co. produzieren lassen, weiß MS genau unter welchen Bedingungen dort zu 99% gearbeitet wird. Deshalb produzieren sie dort...weil die Arbeitsleistung nix kostet... :rolleyes:


Stimmt schon.
Trotzdem sollte man schon ein bisschen auf die Arbeitsbedingungen achten und auch einhalten.;)
Die arbeiten schließlich auch hart und somit auch für den Erfolg von Microsoft und viele anderen Firmen verantwortlich.:hoch:
Mitglied
Bewertung: 0
19.04.2010 11:03 Uhr
Finde ich sehr Gut das MS da mal nachschaut ob dennen ihre Standarts eingehalten werden,
auch wenn MS weiss wie da unten gearbeitet wird, hatt die Firma die Standarts von MS
einzuhalten denke ich zumindest mal ich weiss ja nicht ob die Firma MS gehört
Gelöscht
Bewertung: 0
18.04.2010 22:15 Uhr
Ähnlich ging es doch in einer Zuflieferer Fabrik von Apple in Thailand zu. Damals hatte ein Mitarbeiter ein nicht veröffentlichtes iPohne 3GS verloren. Weil Angst vor Strafe hat er sich von einer Brücke gestürzt.

Allerdings hat Apple nichts unternommen, gut so M$

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