Metro: Last Light - Tolle Atmosphäre, umwerfende Grafik, brachialer Sound - gamescom-Vorschau von Katha
Katha hat sich für uns auf der gamescom Metro: Last Light angeschaut und zeigte sich begeistert von Grafik, Sound und Atmosphäre des Endzeit-Shooters.
Unsere gamescom-Präsentation von Metro: Last Light startet zunächst mit einem Panorama des zerstörten Moskau, das bedeckt ist von Staub, Schutt und Asche. An einer Mauer lehnt eine Leiche, herumstreunende Tiere machen sich an dem Leichnam zu schaffen. Die vor uns liegende Hauptstraße ist vollgestopft mit rostigen Autos, Flüchtende wollten nach der Apokalypse hier anscheinend massenweise fliehen, die Straßen hielten diesen riesigen Ansturm jedoch nicht aus und waren völlig überlastet. Die Überreste dieses apokalyptischen Staus liegen nun vor uns.
Metro: Last Light wusste durch die brachiale Optik, die dröhnenden Sounds und die tolle Atmosphäre zu begeistern. (10)
Plötzlich rauscht ein geflügeltes Monster an uns vorbei, doch wir halten uns damit nicht lange auf und steigen kurz darauf hinab in die Moskauer Metro, die wie im Vorgänger das Setting des Spiels darstellt. Der Hauptcharakter soll einen Gefangenen aus den Klauen des Neuen Reiches retten. Wer das Buch oder den Vorgänger kennt, weiß: Das sind fiese Nazi-Typen, die uns un den anderen Überlebenden im postapokalyptischen Moskau das Leben schwer machen. Um den Gefangenen aus deren Klauen zu holen, schleicht sich der Held durch einen Schacht und schießt die Lichter aus. Die seltsamen Spinnen-Viecher an der Wand fackelt er lässig mit dem Feuerzeug ab.
Ein HUD gibt es wie im ersten Teil nicht, nur eine Anzeige an der Waffe. Doch das können wir nicht lange bewundern, denn zwei patroullierende Soldaten stellen sich uns in den Weg. Wir schalten sie mit einer Stealth-Messer-Attacke aus. Dann geht es in einen größeren Raum, in dem wir ebenfalls die Lichter ausknipsen, um uns einen taktischen Vorteil gegenüber den Neo-Nazis zu verschaffen. Nachdem der erste per Kopfschuss fällt, merken es seine Kollegen und ballern zurück. Dabei fällt der druckvolle Sound der Waffen und Granaten und die coole Optik auf. Die Entwickler haben einen eigenen Designer für die unterschiedlichen Waffen eingestellt, das merkt man. Ebenfalls sehr realistisch: Die Umgebungen und Deckungen sind zerstörbar und zerfallen wie die Hoffnung der Nazis auf ein Überleben. Wenn man auf feuerempfindliche Sachen schießt, gibt's Explosionen oder es fängt an zu brennen – und das nicht nur bei den berühmten roten Fässern.
Metro: Last Light wusste durch die brachiale Optik, die dröhnenden Sounds und die tolle Atmosphäre zu begeistern. (3)
Nachdem die Kerle alle ausgeschaltet sind, geht es weiter zu einem Treffen der Nazis. Wir werden begleitet von einem anderen Charakter, der hilft, den Gefangenen zu befreien. Held und Kumpel werden jedoch entdeckt und müssen vor den Nazis flüchten, diese Verfolgungsjagd ist ziemlich cool inszeniert. Man rennt durch ein Wohngebiet, die Leute springen zur Seite. Der Held wird angeschossen, der Kumpel stützt ihn, dann kommen sie zu einem Lorenschacht. Ein einzelner Feind ergibt sich mit den Händen hinter seinem Kopf. Unser Präsentator hat ihn leben lassen, gut möglich aber, dass wir den Nazi auch erledigen hätten können.
Dann geht es weiter mit der Lore durch den Schacht, mit einem Raketenwerfer schalten wir Nazi-Gegenspieler aus, die in ihren eigenen Wägen auf anderen Fahrbahnen unterwegs sind. Dabei fällt uns erneut die beeindruckende Optik auf, die ganze Szene besticht durch ihre Grafik. Mitten im Getümmel springt der Held auf einen fahrenden Zug auf dem Nachbargleis und kämpft sich nach vorne. Dann ist leider Schluss mit unserer Präsentation, wir bekommen lediglich noch einen kurzen Trailer zu sehen, bei dem der Spieler gegen Monster kämpft. Eines davon reißt erstmal ziemlich eindrucksvoll eine ganze Wand ein, später wird noch ein wenig geballert. Der Trailer war aber nur ein kleiner Teil unserer ansonsten sehr spektakulären Präsentation.
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Manchmal hat es wohl wirklich Vorteile ein PC-Spieler zu sein...