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  • Metro: Last Light im Test - Hält der atmosphärische Ego-Shooter mit den Genre-Champions mit?

    Metro: Last Light im Test: Die Flut an Ego-Shootern reißt nicht ab, obwohl man im Jahr 2013 eigentlich schon alles gesehen hat, was das Genre bietet. Lediglich die Bombast-Grafik eines Crysis 3 oder die hervorragende Atmosphäre in Bioshock: Infinite sorgen noch für Staunen. Ob auch Metro: Last Light es schafft sich von der grauen Masse abzuheben, zeigt unsere Review.

    Der düstere Survival-Shooter Metro: Last Light im Test: Nach einem Atomschlag sehen sich die Bewohner der russischen Metropole Moskau gezwungen, im Untergrund zu leben. Die tödliche Strahlung macht ein Leben außerhalb der Bunkeranlagen praktisch unmöglich, nur die besonders Hartgesottenen wagen sich mit Gasmaske und Schießeisen bewaffnet an die Oberfläche. Egal ob in den Ruinen der Großstadt, oder dem weitläufigen Höhlensystem darunter: Dieses dystopische Horror-Szenario überlebt nur, wer die Nerven behält. Durch die zwielichtigen Gestalten der Metro und die ständige Bedrohung durch die Mutanten entwickelt Metro: Last Light ein Gefühl der ständigen Bedrohung.

    Im Vergleich zum Vorgänger macht der zweite Teil des Endzeit-Shooters vieles besser: Waffen klingen nicht mehr als hätten sie Platzpatronen geladen, die verschiedenen Abschnitte des Tunnelsystems sind lebendig und abwechslungsreich gestaltet und auch technisch macht das Spiel einiges her. Ob das reicht, um uns bei der starken Genre-Konkurrenz auf ganzer Linie zu überzeugen, zeigt unser Test.

    Das hat uns an Metro: Last Light gefallen

    Tolle Optik

    Grafisch ist Moskaus Untergrund ein wahrer Augenschmaus. Grafisch ist Moskaus Untergrund ein wahrer Augenschmaus. Quelle: PC Games Grafisch ist Moskaus Untergrund ein wahrer Augenschmaus: Die düsteren Gänge der Metro werden von einfallendem Tageslicht, Lampenschein oder loderndem Feuer erhellt. Wassereffekte sehen einfach großartig aus und die Bewohner des Untergrunds sind detailliert gestaltet. Es ist eine Freude das Tunnelsystem zu erkunden und sich an dem schicken Look zu ergötzen. Sowohl unter- als auch überirdisch überzeugt das stimmungsvolle Design von Gegnern und Arealen. Vereinzelte Kloncharaktere fallen so gut wie nicht auf und stören keineswegs den überzeugenden Gesamteindruck. Mit der Edel-Optik eines Crysis kann Metro: Last Light zwar nicht ganz mithalten, wer Wert auf gute Grafik legt, kommt aber trotzdem auf seine Kosten.

    Packende Atmospähre

    Die postapokalyptische Welt ist mit authentischen Bewohnern gefüllt und man bekommt mit, wie sie ihr alltägliches Leben in der Metro gestalten. An jeder Ecke findet man Details und lauscht gerne den kleinen Geschichten der Menschen. Auch die Nebenaufgaben sind schön inszeniert und stellen den Spieler immer wieder vor schwierige Herausforderungen. Da man ständig Ausschau nach Munition, Filtern oder Gesundheitsspritzen halten muss, kommt teilweise sogar waschechtes Survival-Horror-Feeling auf. Die mutierten Monster, die in den verseuchten U-Bahn-Schächten lauern, und das häufige Auftauchen von Spinnen, Fliegen und ähnlichem Ungeziefer tragen ihr übriges dazu bei. Tolles Detail: Trägt Protagonist Artjom eine Gasmaske, beschlägt mit der Zeit das Visier.

    Abwechslungsreiches Setting

    Erfrischend anders ist die dystopischen Zukunftsvision in Metro: Last Light. Ein Atomschlag hat Moskau verwüstet und die Überlebenden suchten Schutz in dem verzweigten U-Bahn-System. In der Metro staunt man über ein unterirdisches Venedig. Wenn man sich mit der Gasmaske ausrüstet kann man auch für kurze Zeit an der gefährlich verseuchten Oberfläche verweilen. Mutierte Ungeheuer sind nicht die einzige Gefahr: Die Kommunisten und Neo-Faschisten rüsten zum Krieg auf und Artjom gerät in ein Netz aus verfeindeten Gruppen.

    Das hat uns an Metro: Last Light nicht gefallen

    Die KI: Taub, blind und dumm

    Mutierte Tiere verhalten sich intelligenter als die menschlichen Gegner. Mutierte Tiere verhalten sich intelligenter als die menschlichen Gegner. Quelle: PC Games Selbst die mutierten Tiere verhalten sich deutlich intelligenter als die menschlichen Gegner. So schleicht Artjom manchmal dirket durch das Blickfeld eines Soldaten, der das aber unbeeindruckt zur Kenntnis nimmt. Einige Gegner stört es nicht, wenn Kollegen, die neben ihnen stehen, erschossen werden. Andere wiederum strecken auffällig selbstmörderisch den Kopf aus der Deckung oder laufen geradewegs in die Schussbahn. Die sehr gute Atmosphäre des Spiels verliert dadurch etwas an Glaubwürdigkeit.

    Ein stummer Held und eine nervige Synchronisation

    Mit dem russischen Dialekt hat man es etwas übertrieben, sodass die NPCs überzeichnet und klischeehaft wirken. Schade ist auch, das der Held Artjom nur in Ladesequenzen etwas zu sagen hat. Die Charaktere führen häufig nur Monologe und Artjom geht schweigend seinen Weg durch den Moskauer Untergrund.

    Metro: Last Light (PC)

    Spielspaß
    8,5 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung:

    Metro: Last Light (X360)

    Spielspaß
    8,5 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung:
    Pro & Contra
    Tolle Optik
    Packende Atmosphäre
    Abwechslungsreiches Setting
    Dumme KI
    Teilweise unpassende Vertonung
    Fazit
    Überdurchschnittlicher Ego-Shooter mit großartiger Atmosphäre und ärgerlichen KI-Aussetzern.
  • Metro: Last Light
    Metro: Last Light
    Publisher
    Deep Silver (DE)
    Developer
    4A-Games
    Release
    17.05.2013
    Leserwertung
     
    Meine Wertung:
    Es gibt 13 Kommentare zum Artikel
    Von -AdrianMonk-
    Leider teilt Metro Last Light das Schicksal aller übereilt auf den Markt geworfenen Spiele - es besitzt Bugs. Das…
    Von StangeFanClub
    Ich habe ca. 15 Stunden gebraucht. Wenn man überall war, jedes Skript gesucht hat und sich gerne umschaut, kann mir…
    Von SamFlynn
    geiles spiel das last ligth . finds auch besser als bioshock infinite .ich glaube kaum das ich das spiel in 8 1/2…

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    • Es gibt 13 Kommentare zum Artikel

      • Von -AdrianMonk-
        Leider teilt Metro Last Light das Schicksal aller übereilt auf den Markt geworfenen Spiele - es besitzt Bugs. Das traurige daran ist, dass ein Bug, über den ich in der PS3-Version stolperte, zuerst die Soundwiedergabe beeinflusste um im Anschluss das Spiel einfrieren zu lassen und mein…
      • Von StangeFanClub
        Ich habe ca. 15 Stunden gebraucht. Wenn man überall war, jedes Skript gesucht hat und sich gerne umschaut, kann mir keiner erzählen man bräuchte weniger als 9 Stunden. Bullshit! Wer unter 9 Stunden im 1. Durchlauf (!) hatte, dem war das Spiel auch nicht wichtig. Meine Wertung: Locker 90%, WEIL es ein reines…
      • Von SamFlynn Gelöscht
        geiles spiel das last ligth . finds auch besser als bioshock infinite .ich glaube kaum das ich das spiel in 8 1/2 durchhaben werde . dafür genieße ich die grafik und die Atmosphäre zu sehr.;)
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1069619
Metro: Last Light
Metro: Last Light im Test - Hält der atmosphärische Ego-Shooter mit den Genre-Champions mit?
Metro: Last Light im Test: Die Flut an Ego-Shootern reißt nicht ab, obwohl man im Jahr 2013 eigentlich schon alles gesehen hat, was das Genre bietet. Lediglich die Bombast-Grafik eines Crysis 3 oder die hervorragende Atmosphäre in Bioshock: Infinite sorgen noch für Staunen. Ob auch Metro: Last Light es schafft sich von der grauen Masse abzuheben, zeigt unsere Review.
http://www.gamesaktuell.de/Metro-Last-Light-Spiel-17107/Tests/Metro-Last-Light-im-Test-Haelt-der-atmosphaerische-Ego-Shooter-mit-den-Genre-Champions-mit-1069619/
14.05.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/05/Metro_Last_Light_PC_Test__57_.jpg
metro last light,shooter
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