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  • Metro: Last Light Preview: Grafisch stark, atmosphärisch top und spielerisch verbessert

    Wir haben Metro: Last Light gespielt und sagen euch, ob das neue Spiel von 4A Games den Vorgänger Metro 2033 noch übertrumpfen kann. (5) Quelle: THQ

    Nach Metro 2033 legen die Entwickler von 4A Games mit Metro: Last Light nach. Wir haben uns vor Ort in Kiew die neueste Version des Ego-Shooters angesehen, der auch spannende Schleich-Einsätze bietet. Auch grafisch bietet Metro: Last Light einiges, unter anderem tolle Lichteffekte und eine teilweise zerstörbare Umgebung.

    Wir haben die Entwickler von Metro: Last Light besucht und uns die neueste Version des gruseligen Edel-Shooters angesehen. Und das haben wir dabei erlebt: Der Motor röhrt, das Herz schlägt uns bis zum Hals. Gerade ist die Sonne untergegangen, unsere letzte Verbündete in dieser harschen, beinahe leblosen Welt inmitten Moskaus. Innerhalb weniger Augenblicke wird es stockduster in der Schlucht zwischen verfallenen Hochhäusern, wo sich nach dem Atomkrieg ein ungastlicher Sumpf ausgebreitet hat. Kurz zuvor haben wir den Motor eines Seilzugs angeworfen, der die rettende Fähre zu uns zieht, mit der wir zum Lager der Rangers, nach Sparta, schippern sollen.

    Kaum ist das Gerät angesprungen, dringen gutturale Laute an unsere Ohren: Monster erheben sich, angelockt vom Lärm, aus dem Wasser, groß und Furcht einflößend, mit scharfen Zähnen und ebenso gefährlichen Klauen. Ein Flugdämon umkreist uns, nur schemenhaft zu erkennen im unsteten Schein unserer Taschenlampe. Mit grimmiger Entschlossenheit wischen wir uns die Regentropfen und das gelbe Blut der letzten Mutantenmeute von der Atemmaske und festigen unseren Griff um unsere Schrotflinte. Sollen sie nur kommen!

    Metro: Last Light - Story ohne Vorgeschichte

    Na gut, das mit dem "wir" im vorherigen Absatz war ein wenig geflunkert. Denn bei dem Entwicklerbesuch im Kiew-Studio von Metro: Last Light-Entwickler 4A Games bekamen wir zwar mehrere Stunden lang Ausschnitte aus dem Ego-Shooter Last Light gezeigt. Selber spielen durften wir aber nicht. Ergo sahen wir nur zu, wie einer der Entwickler in der Rolle von Protagonist Artjom spannende Minuten im Sumpf verbrachte. Ihr kennt Artjom nicht? Kein Wunder, drückte sich der halbwüchsige Bewohner der Moskauer U-Bahn-Schächte 2010 doch vor einem Abstecher auf Sonys PlayStation 3. Stattdessen schaffte es sein atmosphärisches Abenteuer in finsteren Tunneln lediglich auf den PC und die Xbox 360. In Artjoms Rolle gingen Spieler dem Geheimnis der Schwarzen auf den Grund, einer Rasse von übernatürlich begabten Wesen, die sich nach einem Atomkrieg das zerstörte Moskau zusammen mit Mutanten und wenigen menschlichen Überlebenden teilten.

    Artjoms Werdegang vom Hänfling zum Helden war im als Vorlage dienenden Buch Metro 2033 vorgezeichnet. Metro: Last Light erzählt dagegen eine eigene Geschichte, unabhängig von den Ereignissen aus dem Buchnachfolger Metro 2034. Worum es geht, das deuten die Entwickler bisher nur an: Im Moskauer U-Bahn-Netz, wo die Überlebenden dahinvegetieren, bricht ein Bürgerkrieg zwischen den verfeindeten Fraktionen aus. Kommunisten, Neofaschisten, Ranger (eine Art Ödland-Sheriffs) und die Händlergilde, alle mischen kräftig mit und Artjom steckt wieder mal mittendrin. Ob da PS3-Spieler ohne Kenntnis der Vorgänger-Story anstandslos durchblicken? Tipp für PC-Spieler : Noch bis 16.12.2012 könnt ihr den Vorgänger Metro 2033 kostenlos downloaden! Publisher THQ verschenkt Steam-Keys. Alle Infos dazu findet ihr in unserer News zum kostenlosen Metro 2033.

    Metro: Last Light - Dümmer ist besser!

    Wir haben Metro: Last Light gespielt und sagen euch, ob das neue Spiel von 4A Games den Vorgänger Metro 2033 noch übertrumpfen kann. (2) Wir haben Metro: Last Light gespielt und sagen euch, ob das neue Spiel von 4A Games den Vorgänger Metro 2033 noch übertrumpfen kann. (2) Quelle: THQ Metro 2033 versprach einen Mix aus Action und Schleichen, litt aber zu Beginn unter einem derben KI-Bug: Hatten feindliche Wachen euch einmal entdeckt, kannte plötzlich jeder Halunke im Level euren Aufenthaltsort. In Metro: Last Light taucht ihr dagegen leichter wieder unter: Eure Häscher suchen zwar noch eine Zeitlang nach euch, kehren aber irgendwann auf ihre Posten zurück. Außerdem ist es jetzt einfacher, Feinde kaltzustellen: Indem ihr kurz den rechten Analogstick drückt, erledigt ihr Gegner im Nahkampf, an die ihr euch erfolgreich angeschlichen habt. Haltet ihr den Stick dagegen gedrückt, betäubt ihr die Widersacher nur, das macht weniger Lärm.

    Allerdings: Bewusstlose oder tote Pixelfein de bleiben in Metro: Last Lightan Ort und Stelle liegen, Artjom ist offensichtlich zu schwach, um sie in einer dunklen Ecke abzuladen. Dafür ist er wie im Vorgänger in der Lage, selbst für Finsternis zu sorgen. Auf Knopfdruck schraubt er Glühbirnen aus Lampen, pustet Kerzen aus oder legt gleich den Hauptschalter um, was zum Beispiel einen zu durchquerenden Nazi-Außenposten in Dunkelheit hüllt. Ein blaues Licht an Artjoms Uhr zeigt an, ob er sich im Schatten und somit außer Sichtweite der Gegner befindet.

    Auch wenn wir noch nicht selbst Hand anlegen durften: Das Schleichen in Metro: Last Light sieht spaßig aus und wirkt durchdachter als im Vorgänger! Das gilt auch für das Leveldesign: Metro 2033 bot packende Unterhaltung, war aber ähnlich linear wie Call of Duty. Für den Nachfolger hat Entwickler 4A Games zwar ebenfalls zahlreiche vorgegebene Skriptsequenzen in den Spielverlauf eingebettet. Dafür sollen viele Umgebungen neben dem Hauptpfad optionale Wege enthalten, die ebenfalls zum Ziel führen. Auf diese Weise ist es euch möglich, Gegner zu flankieren, an ihnen vorbeizuschleichen oder auch mal ein verstecktes Waffendepot aufzustöbern.

    Metro: Last Light - Dicke Luft

    Wenn ihr schließlich die engen und düsteren U-Bahn-Tunnel von Metro: Last Light verlasst und die verstrahlte Erdoberfläche betretet, zeigt euch Artjoms Uhr neben der Zeit auch an, wie lange der Luftfilter seiner Atemmaske noch reicht. Denn an der Oberfläche herrscht im wahrsten Sinne des Wortes dicke Luft: Giftige Dämpfe wabern zwischen verfallenen Ruinen hin und her, die Umgebung ist radioaktiv verstrahlt. Schön: Wenn ihr den Filter wechselt, spult das Spiel eine liebevolle Animation ab, die ebenso zur dichten Atmosphäre beiträgt wie die Fliegen, die über das Glasfenster der Atemmaske krabbeln. Stimmungsvolle Situationen erschuf schon Metro 2033. Last Light soll noch einen draufsetzen.

    Im Sumpf sind unsere Nerven zum Zerreißen gespannt: Die Musikuntermalung in diesem Abschnitt von Metro: Last Light ist minimalistisch, krächzende Krähen kreisen über Artjoms Kopf, schleimige Mutanten knabbern an der Leiche eines gescheiterten Glücksritters und ab und zu ertönt ein überlautes Platschen, wenn der Held aus Versehen ins Wasser tapst. Derweil bricht am Himmel die Wolkendecke auf und zaghafte Sonnenstrahlen erhellen die Szenerie. Doch nach einigen Minuten verschwindet die Sonne hinterm Horizont – es wird unheimlich im Sumpf.

    Metro: Last Light - Erst fürchten, dann feuern

    Wir haben Metro: Last Light gespielt und sagen euch, ob das neue Spiel von 4A Games den Vorgänger Metro 2033 noch übertrumpfen kann. (4) Wir haben Metro: Last Light gespielt und sagen euch, ob das neue Spiel von 4A Games den Vorgänger Metro 2033 noch übertrumpfen kann. (4) Quelle: THQ Auch in Metro: Last Light ist wieder eine Portion Horror mit von der Partie. Geisterhafte Erscheinungen, knurrende Laute in der Finsternis, beängstigende Visionen aus der Vergangenheit: All das war schon ein fester Bestandteil von Teil 1 und kommt auch beim Nachfolger zum Einsatz – Kollege Sascha konnte sich davon bereits bei einer Präsentation anlässlich der E3 überzeugen. Bei unserem neuerlichen Besuch wollte 4A Games aber besonders die Verbesserungen am Action-Part des Ego-Shooters herausstellen. Und die sind umfangreich! Die wichtigste Änderung: Gegner sind keine Patronenschwämme mehr! Standen Widersacher in Metro 2033 sogar nach zwei Kopfschüssen aus der Schrotflinte wieder auf, vertragen sie jetzt deutlich weniger Schaden. Das wirkt realistischer und der Spieler hat nicht mehr den Eindruck, mit Platzpatronen zu schießen.

    Eine überarbeitete Trefferanzeige verrät euch in Metro: Last Light zudem auf den ersten Blick, ob ihr Schaden anrichtet oder die Kugeln an der Panzerung eures Gegenübers abprallen. Wie schon in Teil 1 spielt die Wahl der Munition eine große Rolle: Billige, aber reichlich vorhandene Patronen verursachen kaum einen Kratzer. Die wertvolle Munition von vor der Katastrophe ist ungleich effektiver, sie dient aber auch als Zahlungsmittel, unter anderem für Waffenverbesserungen.

    Metro: Last Light - Durchlöcherte Schönheit

    In den Gefechten scheppert es dank neuer Zerstörungs-Engine kräftig. Putz fliegt in hohem Bogen durch die Luft, Kisten verwandeln sich unter Beschuss in Holzsplitter und Glaswände zerbersten in tausend Teile. In beschränktem Ausmaß breiten sich sogar Flammen aus. Selbst Deckungsmöglichkeiten sprengt ihr weg. Der Sichtbarriere beraubt, stehen die Gegner schutzlos da. Dank feiner Lichteffekte sehen sowohl die U-Bahn-Schächte als auch die Oberwelt wunderschön aus – zumindest in der gezeigten PC-Version. Die PS3-Fassung soll mit kleinen Abstrichen ähnlich großartig aussehen und deutlich flüssiger laufen als die technisch holprig umgesetzte Xbox-360-Version des Vorgängers.

    03:37
    Metro Last Light: Preview auf den Endzeit-Shooter
    Spielecover zu Metro: Last Light
    Metro: Last Light
  • Metro: Last Light
    Metro: Last Light
    Publisher
    Deep Silver (DE)
    Developer
    4A-Games
    Release
    17.05.2013
    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von OMG-AKA-WTF
    Metro 2033 war ein echt guter und solider Shooter. Er hatte zwar hier und da noch ein paar Schwächen aber für eine…
    Von HK-51
    Kluger Schachzug von THQ den ersten Teil zu verschenken. Jetzt werde ich mir wohl Metro: Last Light kaufen.

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    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von OMG-AKA-WTF Gelöscht
        Metro 2033 war ein echt guter und solider Shooter. Er hatte zwar hier und da noch ein paar Schwächen aber für eine neue Marke war er echt gut gelungen. Da die Entwickler ja in Sachen KI und Feinschliff noch einiges besser machen wollen, denke ich das ich mir Metro: Last Light auch zulegen werde.
      • Von HK-51
        Kluger Schachzug von THQ den ersten Teil zu verschenken. Jetzt werde ich mir wohl Metro: Last Light kaufen.
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Metro: Last Light
Vorschau: Grafisch stark, atmosphärisch top und spielerisch verbessert
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http://www.gamesaktuell.de/Metro-Last-Light-Spiel-17107/News/Metro-Last-Light-Preview-1039749/
12.12.2012
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