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Metal Gear Solid: Portable Ops (PSP)

Release:
02.02.2012
Genre:
Action
Publisher:
k.A.

Metal Gear Solid: Portable Ops

15.05.2007 18:00 Uhr
|
Neu
|
Endlich ein echtes Metal Gear Solid für die PSP! In seinem neuesten Abenteuer wird aus Snake dem Einzelkämpfer der Truppenkommandant Big Boss.

Bislang konnte Solid Snake auf der PlayStation Portable nicht richtig Fuß fassen. Wen wundert’s? Schließlich servierte sein geistiger Vater Hideo Kojima auf dem Sony-Handheld keine Stealth-Action-Kost, wie es die Fans von ihm gewohnt waren, sondern zwei rundenbasierte Strategie-Spielchen, in denen die Schlange zum Kartenzocker mutierte.

Ballermänner machen Krach. Wollen Sie einen Feind schlafen legen, sollten Sie Snakes Nahkampffähigkeiten nutzen. Ballermänner machen Krach. Wollen Sie einen Feind schlafen legen, sollten Sie Snakes Nahkampffähigkeiten nutzen. Das neue Spielprinzip war aber nicht der Hauptgrund für den mäßigen Erfolg der "Metal-Gear-Acid"-Reihe, vielmehr störten die komplizierte Handhabe und die saudummen Vorschulgeschichten (zwei Puppen entführen ein Flugzeug und bedrohen die Menschheit), die die MGS-Anhänger miterleben mussten. Bekanntlich sind aller guten Dinge drei: Mit dem dritten PSP-Einsatz wird wieder alles gut, und Snake macht das, was er am besten kann: schleichen und sich von seinen Kollegen zutexten lassen. Für "Metal Gear Solid: Portable Ops" (kurz "MPO") orientierten sich die Kojima-Productions-Coder am letzten PS2-Abenteuer Subsistence. Keine Panik, bei "MPO" handelt es sich nicht um eine zusammengeschusterte Portierung, sondern um ein komplett neues, eigenständiges Spiel mit einigen frischen Features.

Die blinde Schlange


Geschossen wird ausschließlich aus der Ego-Perspektive. Bewegen können Sie sich währenddessen leider nicht. Geschossen wird ausschließlich aus der Ego-Perspektive. Bewegen können Sie sich währenddessen leider nicht. "MPO" spielt sechs Jahre nach dem großen Showdown von "Snake Eater". Snake wird in Kolumbien in einer russischen Militärbasis von seinen ehemaligen Kollegen der Eliteeinheit FOX festgehalten. Auf Sie kommt nun die Aufgabe zu, aus dem Knast auszubrechen und herauszufinden, warum Snake einsitzt und was die FOX-Unit plant. Dabei steht Ihnen die gesamte Palette von Snakes Schleich- und Kampffähigkeiten zur Verfügung. Selbst CQC-Moves aus dem PS2-Vorgänger hat der Leisetreter drauf. So gehört es sich!

Die Steuerung wurde gut ans Handheld angepasst. Mit dem Analog-Stick schleichen Sie, mit Kreis wird die Waffe gezogen beziehungsweise eingesteckt.

Snake kann es nicht mit zwei Bösewichtern gleichzeitig aufnehmen. Verstecken Sie sich besser und warten Sie. Snake kann es nicht mit zwei Bösewichtern gleichzeitig aufnehmen. Verstecken Sie sich besser und warten Sie. Halten Sie den Kreis-Knopf gedrückt, erscheint das Inventar. Um einen Schuss abzufeuern, wechseln Sie mit der rechten Schultertaste in den Ego-Modus. Jetzt einfach den Quadrat-Button betätigen und die Kugeln machen sich auf die Reise. Befinden Sie sich nicht in der Ich-Perspektive und drücken Quadrat, lässt Snake seine Close-Quarters-Combat-Attacken vom Stapel. Bei der Kameraführung hat Kojima einen entscheidenden Fehler gemacht. Statt die alte Von-oben-Perspektive beizubehalten, wurde die neue, frei drehbare aus "Subsistence" eingesetzt. Das führt auf der PSP zu Problemen, da Sie ständig zwischen Analog-Stick und dem Digi-Pad hin und her wechseln müssen, um die Kamera zu justieren oder sich umzuschauen. Das nervt und bremst den Spielablauf gehörig.

Rambo war gestern


Bosskämpfe sind auch in Portable Ops Pflicht. Die Kamera macht diese aber doppelt schwer. Bosskämpfe sind auch in Portable Ops Pflicht. Die Kamera macht diese aber doppelt schwer. Viel mehr Spaß macht da das Rekrutier-Feature. In "MPO" gibt Snake nicht mehr den gnadenlosen Einzelkämpfer, sondern heuert Mitstreiter für seine Mission an. Die findet er unter anderem in den Reihen seiner Feinde. Um einen Gegenspieler von der "guten" Sache zu überzeugen, betäuben Sie ihn einfach und schleifen ihn zu Ihrem Lastwagen. Hier wird er dann von der lebenden Legende "überredet" -- schon gehorcht der ehemalige Bösewicht aufs Wort.

Die Waffenbrüder teilen Sie dann ihren Begabungen entsprechend bestimmten Aufgaben zu. Insgesamt gibt es vier verschiedene Einheiten: Techniker, Mediziner, Spione und die Infanterie.

Techniker erstellen Waffen und Items, während die Mediziner verwundete Kameraden verarzten. Spione durchforsten automatisch Einsatzgebiete nach nützlichen Informationen über wichtige Ziele für Sabotageanschläge oder Waffenfundorte.

Die Infanterie greift Ihnen während den Missionen unter die Arme. Ist Snake beispielsweise angeschlagen, dann verstecken Sie ihn einfach in einem Karton und beenden den aktuellen Einsatz mit einem übergelaufenen Soldaten.

Ins Netz gegangen


Zwischensequenzen wurden nicht in Echtzeit gedreht, sondern als Comicstrips, die mit dezenten Animationen geschmückt sind. Gezeichnet wurden die Grafiken von Ashley Wood (MGS: Digital Graphic Novel). Zwischensequenzen wurden nicht in Echtzeit gedreht, sondern als Comicstrips, die mit dezenten Animationen geschmückt sind. Gezeichnet wurden die Grafiken von Ashley Wood (MGS: Digital Graphic Novel). Ihre neu formierte Truppe steht Ihnen nicht nur im Story-Modus zur Seite. Im Mehrspieler-Modus können Sie ebenfalls auf Ihre Leute zurückgreifen und sowohl off- als auch online gegen andere Teams antreten. Wenn Sie lieber allein losziehen möchten, ist das natürlich genauso legitim. Insgesamt haben Sie die Wahl zwischen vier Multiplayer-Modi. Allerdings springt der Spielspaß-Funke in den Matches nicht so recht über. Daran ist mal wieder die Kamera schuld. In den Schlachten sind schnelle Reaktionen gefragt, die einfach nicht drin sind, wenn man ständig umgreifen muss. So entscheidet nicht Ihr Können, sondern das Glück über Sieg oder Niederlage.

GamesAktuell.de-
Spielspaß-Wertung:
8 /10
Leserwertung
(199 Votes):
81 %
Fazit
Spannende Story, die Antworten auf viele offene Fragen gibt
Eigentlich haben die Missionen die richtige Länge für den schnellen Zock zwischendurch
Levels sind nicht linear aufgebaut und können jederzeit besucht werden
Durch das ständige Gelaber wird das Spiel teilweise unnötig in die Läge gezogen
Da Sie nun im Team arbeiten, ist strategisches Geschick gefragt
Frei drehbare Kamera funktioniert ohne zweiten Analog-Stick nicht wirklich gut
   
Redaktion Cynamite
Für unterwegs eignet sich "Portable Ops" nicht wirklich. Zwar sind die Missionen genau richtig portioniert, um zwischendurch ein, zwei Runden zu zo-cken, doch als echtes "MGS" kommt auch die Mini-Version nicht ohne minutenlange Zwischensequenzen und Funksprüche mit endlosen, teilweise superöden Dialogen aus. Also wird’s nix mit einer schnellen Runde Schleichen. Das Gefasel ist aber nicht das Problem, sondern die schlechte Kameraführung. Hätte Herr Kojima Snakes Handheld-Einsatz nur zwei Minuten gespielt, dann wäre ihm aufgefallen, dass die frei drehbare Kamera aus "Subsistence" auf der PSP nicht funktioniert. Das ständige Umgreifen zwischen Analog-Stick und Digi-Pad stört und bremst den ansonsten flotten Spielablauf. Hier wäre die alte Von-oben-Perspektive von Vorteil. Somit ist das Mini-"Metal-Gear-Solid" nur für echte Fans der Serie interessant. Die erleben ein spannendes Abenteuer, das einige gute Innovationen bietet und viele bis dato unbekannte Zusammenhänge des "MGS"-Universums aufklärt.
   
Andre Steinert
Gast

15.05.2007 18:00 Uhr
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Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 0
09.10.2007 17:52 Uhr
Ich hab mir Portable Ops als erstes Spiel für meine gerade gekaufte PSP gekauft. Kurz danach, dann Burnout Legends. Ich bin ein bißchen enttäuscht von der Levelgestaltung. Die Level sehen eigentlich alle gleich aus. Rundes findet man fast gar nicht, alles ist eckig und auf Dauer nervt das, da man eigentlich…
Bewertung: 0
06.06.2007 21:24 Uhr
scho die kamera stört kein bischen die is sogar recht gut wens des spiel billiger gibt kauf ichs mir=D
Mitglied
Bewertung: 0
26.05.2007 06:11 Uhr
ich hab das spiel als demo und die kamera stüört überhaupt nicht. klar muss sie nachjusteirt werden, durch einfachen klick der L taste focussiert die Kamera aber sofort eure figur an, und schiéssen funktioniert auch mit L, befidnet sich ein Gegner in der Nähe, kann man ihn mit L anvisieren, und schiessen, ich hätte so 99 % gegeben,gg *scherz*, aber grafik wieso nur 81?, nur wegen der Texturen?

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