Metal Gear Solid: Portable Ops Ersteindruck
Vor einigen Tagen haben wir euch bereits ein Video von Snakes erstem Auftrag in Metal Gear Solid: Portable Ops gezeigt. Mittlerweile sind wir schon weiter gekommen und können ausführlich vom ersten Action-MGS für die PSP berichten.
Genaue Treffer landet ihr am besten aus der Ego-Perspektive.
Das Wichtigste zuerst: MPO kann in Sachen Spielmechanik gut mit seinen PS2-Vorbildern mithalten! Der kleine Snake kann praktisch alles, was wir von ihm erwarten: Kriechen, klettern, erledigte Feinde durch die Gegend schleppen, sich in Schränken verstecken, CQC-Nahkampftechniken anwenden, aus der Ego-Perspektive zielen... Alle Fähigkeiten, die ihr aus den Heimkonsolen-Versionen kennt, finden sich auch hier wieder. Sogar die frei drehbare Kamera, die erst in Metal Gear Solid 3: Subsistence eingeführt wurde, kommt vor.
Was hinter der Ecke lauert, erfahrt ihr durch einen Druck aufs Steuerkreuz.
Nur dumm, dass wir auf der PSP ohne zweiten Analog-Stick auskommen müssen. Gerade in einem Spiel wie MGS, in dem ständiges Umsehen quasi Pflicht ist, nervt das umständliche Schwenken über das Digikreuz ein wenig. Ansonsten ist die Steuerung zwar serientypisch etwas überladen, geht aber vor allem Kennern der Reihe schon nach wenigen Momenten gut von der Hand.
Auf dieser Karte wählt ihr den nächsten Einsatz.
Schon nach kurzer Spielzeit machen sich allerdings auch Unterschiede zu den PS2-Fassungen bemerkbar. So ist Snakes PSP-Abenteuer – das übrigens nach MGS 3 im Jahr 1970 spielt – in viele kurze Einzelmissionen unterteilt. Die meisten davon sind in ein paar Minuten zu schaffen – ideal für den schnellen Nervenkitzel unterwegs!
Die Story wird mittels cooler Zeichnungen erzählt.
Eine spannende Story und haufenweise Zwischensequenzen gibt es natürlich trotzdem. Allerdings wird die Geschichte nicht durch kinoreife Filmsequenzen vorangetrieben, sondern mittels spärlich animierter Comic-Bilder erzählt. Wer Metal Gear Solid – Digital Graphic Novel sein Eigen nennt, weiß, wovon wir sprechen.
Wer nicht freiwillig mitgeht, wird mit sanfter Gewalt überredet...
Außerdem hat sich Serien-Schöpfer Hideo Kojima für den aktuellen Teil etwas komplett Neues einfallen lassen: Snake schlägt sich jetzt nicht mehr alleine durch, sondern setzt auf Komplizen, die ihn bei seinem Kampf gegen das Böse unterstützen. Dabei gibt es mehrere, teils äußerst ausgefallene Wege, die Waffenbrüder zu rekrutieren. Welche das genau sind, lest ihr in unserem ausführlichen PreScreen in der nächsten play-Ausgabe. Außerdem verraten wir euch im Heft, wie euch die angeheuerten Kollegen unter die Arme greifen.
weiß aber jemand, wie lange es dauert damit man es durchgezockt hat,
ich will nämlich kein Metal Gear haben, wo man nach 6 stunden schon wieder fertig ist.