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Medieval 2: Total War (PC)

Release:
13.12.2010
Genre:
Strategie
Publisher:
k.A.

Medieval 2

01.09.2006 00:00 Uhr
|
Neu
|
Das Ziel: Europa beherrschen. Der Weg: Ihre Entscheidung! Der neue Teil der Total-War- Reihe verknüpft besser als je zuvor globale Strategie und taktisches Schlachtengeschick.

Nachdem sich die Total War-Reihe zuletzt ausführlich mit dem Römischen Reich beschäftigte, geht es im nächsten Teil zurück ins Europa des Mittelalters. Stattliche Ritter reiten mit langen Lanzen über das Schlachtfeld, Armbrustschützen treiben ihre Bolzen durch anstürmende Feinde, Kreuzzüge werden ausgerufen, Burgen belagert und Ränke geschmiedet. Wir haben das alles bereits in einer Vorschau-Version erlebt und raten Strategen, sich den November freizuhalten. Wenn Sie einmal mit Medieval 2 anfangen, kommen Sie nämlich ohnehin zu nichts mehr.

Vereintes Europa


Im Mittelpunkt von Medieval 2 steht die Kampagne, in der wir wie im Vorgänger im mittelalterlichen Europa um die Vorherrschaft kämpfen. Anfangs stehen nur England, Spanien, Venedig, Frankreich und das Heilige Römische Reich Deutscher Nation als spielbare Fraktionen zur Auswahl, wobei sich die Ausgangsituationen stark unterscheiden. So starten die Deutschen beispielsweise mit den meisten Gebieten, sind aber auch von den meisten potenziellen Feinden umgeben. Dagegen haben es die Engländer anfangs nur mit den Schotten zu tun und besitzen bereits eine kleine Enklave in Nordfrankreich. Venedig ist militärisch eher schwach, verfügt aber schon über einen Händler. Die Spanier haben es in der Startphase schwer: Eingeklemmt zwischen Frankreich im Norden und den Mauren im Süden sitzen die Iberer zwischen Hammer und Amboss.

Wer die Kampagne einmal erfolgreich beendet hat, darf auch mit anderen europäischen Nationen spielen, ja sogar mit Ägyptern, Byzantinern oder Mauren. Ziel ist es jeweils, 45 Gebiete zu halten. Je nach Fraktion sind darunter einige Pflichtregionen, etwa Jerusalem für die Franzosen und Konstantinopel für Venedig.

Bewährtes verbessert


Am grundsätzlichen, bewährten Spielprinzip der Total War-Reihe halten die Entwickler fest. Rundenweise bauen wir Siedlungen aus, rekrutieren Truppen und bewegen unsere militärischen und zivilen Einheiten durch die Gegend. Ein Blick auf die Karte zeigt nicht nur schönere Texturen und detaillierte Grafik, sondern auch zwei Siedlungstypen: Städte und Burgen. Die unterscheiden sich hauptsächlich darin, welche Gebäude wir bauen und welche Truppen wir rekrutieren können. Städte sind Wirtschafts- und Handelszentren, während Festungen in erster Linie logischerweise eher den militärischen Belangen dienen.

Zwar ist auch eine Umwandlung von der einen in die andere Form möglich, doch das dauert viele Züge, ist sehr teuer, und obendrein gehen die inkompatiblen Gebäude verloren. Trotzdem kann solche eine Transformation langfristig nützlich sein -- etwa, wenn die Grenzlinie sehr weit weg ist und man im Hinterland kaum noch Burgen braucht. Auf jeden Fall ist langfristige Planung vorteilhaft. Wer die Umwandlung gleich nach der Eroberung einer noch kleinen Siedlung vornimmt, spart Zeit und Geld. Je höher die Ausbaustufe der Siedlung, desto teuer und langwieriger ist der Prozess.

Gast

01.09.2006 00:00 Uhr
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