Medal of Honor: Heroes

Test Markus Häberlein

Shooter leben von ihrer Intensität, manchmal sogar von ihrer Technik. Wie soll so ein Spiel dann auf PSP funktionieren? EA beweist es geht!

In den schneebedeckten Ardennen gibt es nicht besonders viele Verstecke. In den schneebedeckten Ardennen gibt es nicht besonders viele Verstecke. Electronic Arts hat mit der "Medal of Honor"-Serie ein Synonym geschaffen für Ego-Shooter vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Seit 1999 ist "MoH" auf allen nennenswerten Systemen erschienen, meist mit etlichen Fortsetzungen. Nur die Handhelds wurden stiefmütterlich behandelt. Dies soll sich nun mit "Heroes" ändern.

Ego-Action auf PSP? Volles Rohr!

Mit einer gut platzierten Granate räuchert ihr selbst ge-schützte Feindstellungen aus. Mit einer gut platzierten Granate räuchert ihr selbst ge-schützte Feindstellungen aus. Den Untertitel "Heroes" trägt das PSP-"MoH" nicht ohne Grund: Drei aus den Heimversionen bekannte Helden sind als spielbare Charaktere dabei! So schlägt sich Lieutenant Jimmy Patterson (bekannt aus Teil eins und "Frontline") durch die gegnerischen Stellungen in Holland. Während Sergeant John Baker ("Allied Assault") den Feind an der italienischen Küste sabotiert und Lieutenant William Holt ("European Assault") in der Schlacht in den Ardennen noch offene Aufträge erledigt. Und natürlich kriegt Nazi-Deutschland dabei mächtig auf den Stahlhelm!

In dieser Situation solltet ihr so schnell wie möglich den Rückzug antreten. In dieser Situation solltet ihr so schnell wie möglich den Rückzug antreten. Diese Einzelspieler-Missionen beinhalten Haupt- und Nebenziele. Erst wenn ihr alle Hauptaufgaben erfüllt habt, könnt ihr ein Level verlassen und den nächsten Front-Einsatz in Angriff nehmen. Wie gewohnt legt EA Wert auf historische Genauigkeit und Authentizität.

Den Echtheits-Eindruck steigern alte Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die während der Missionsbesprechungen zu sehen sind.

Anders als die Konsolenversionen weist "Heroes" sechs verschiedene Multiplayer-Modi auf. Unter anderem dürfen bis zu 32 Spieler über die Wireless-Funktion gegeneinander antreten. Dabei stehen 15 verschiedene Karten zur Wahl. Cool ist es auch, mit bis zu acht Freunden an einem lokalen Ad-hoc-Spiel teilzunehmen. In sämtlichen Mehrspieler-Varianten stehen mehr als 20 klassische Charaktere der "MoH"-Serie Gewehr bei Fuß.

Die Steuerung ist leider etwas langsam und für Genreeinsteiger sicher gewöhnungsbedürftig, allerdings bleibt der Schwierigkeitsgrad immer fair, sodass dieses Manko nur einen harmlosen Streifschuss darstellt.

Wertung zu Medal of Honor: Heroes (PSP)

Wertung:

8.5 /10
Pro & Contra
Sechs Multiplayer-Modi für bis zu 32 SpielerEtliche bekannte FigurenIntensive Kriegs-AtmosphärePassender SchwierigkeitsgradFlotte Ladevorgänge
Einige Passagen sind bei ungünstigem Licht unspielbarEtwas langsame Steuerung
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