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  • Mad Max in der Vorschau: Gespielt, gekämpft, gerätselt - Neue Screenshots

    Unser Auto namens "Magnum Opus" lässt sich mit diversen Upgrades verbessern. Quelle: Warner Bros.

    Warner Bros. lud uns nach Los Angeles ein, damit wir den Open-World-Kracher von Avalanche Studios wenige Monate vor Release ausprobieren konnten. Unser Ersteindruck: Solide. Sehr solide sogar.

    Während der verrückte Max sein Unwesen auf den hiesigen Kinoleinwänden treibt, hatten wir in Los Angeles nach langer Zeit wieder das Vergnügen, den gleichnamigen, in der Wüste angesiedelten, Open-World-Spielplatz von Avalanche Studios auszuprobieren. Die schwedischen Entwickler haben sich vor allem mit der Just Cause-Serie einen Namen gemacht und das war auf dem Anspiel-Event auch mehr als offensichtlich. Denn obwohl wir sozusagen mitten ins Getümmel geschmissen wurden und in den ersten Minuten ein wenig überfordert waren, kamen uns viele Spielelemente von Mad Max merkwürdig vertraut vor.

    Viel zu tun

    In den Fahrzeugkämpfen müsst ihr die Feinde rammen. Außerdem könnt ihr auch mit einer Harpune, eurer Shotgun und den sogenannten Thundersticks viel Schaden anrichten. In den Fahrzeugkämpfen müsst ihr die Feinde rammen. Außerdem könnt ihr auch mit einer Harpune, eurer Shotgun und den sogenannten Thundersticks viel Schaden anrichten. Quelle: Warner Bros. Das fängt bereits mit der prall gefüllten Übersichtskarte an. Auf der Map sehen wir, wo es was zu erledigen gibt – insgesamt waren auf unserer Karte mehr als hundert Punkte für kleinere und größere Missionen markiert. Wir können zum Beispiel zu Aussichtspunkten fahren, um von dort aus ein neues Gebiet näher in den Augenschein zu nehmen oder auch Festungen der Banden auseinandernehmen, damit wir an bitterbenötigtes Benzin und hilfreiche Ersatzteile kommen.

    Doch wie bei Just Cause ist eher der Weg das Ziel. Bis wir etwa bei dem Aussichtspunkt angelangt waren, hatten wir es gegen mehrere feindliche Konvois aufgenommen und obendrein einige Scharfschützentürme ausgeschaltet.
    Die Rumfahrerei von einem Punkt zum Nächsten hinterließ bei uns einen soliden Eindruck. Grafisch kann man über die Darstellung der Wüste und der Fahrzeuge sich beileibe nicht beklagen, aber ein optisches Highlight stellt Mad Max auch nicht wirklich dar. Übrigens: Bei den von Warner Bros. freigegebenen Screenshots handelt es sich um leicht geschönte Bilder, die aber die Atmosphäre des Spiels gut wiedergeben. Da der Schauplatz der Action schon auf dem Papier nicht lebendig wirken sollte, haben wir uns nicht weiter darüber gewundert, dass man minutenlang nur gewaltige Canyons und ansonsten fast nur Wüstenstaub auf dem Bildschirm zu sehen bekommt.

    Mit der Steuerung hingegen hatten wir am Anfang kleinere Probleme, da das von uns gefahrene Auto noch ziemlich schwammig um die Kurven fuhr und die Tastenbelegung für die Fahrzeugkämpfe einen leicht überfordern kann. So müssen wir etwa auf unterschiedliche Buttons greifen, damit wir eine Harpune auf ein feindliches Vehikel schießen können und müssen zudem noch schnell in die entgegengesetzte Richtung lenken, damit wir ein bestimmtes Teil wegzerren können. Da wir aber schon mit der Steuerung der Karre und den feindlichen Vehikeln alle Hände voll zu tun hatten, gelangen uns die Angriffsmanöver erst nach einigen Anläufen. Das gleiche galt auch für die Attacken mit der Shotgun oder mit den aus dem jüngsten Film bekannten explodierenden Lanzen namens Thundersticks. Mit der Zeit machen die Gefechte mit den Autos jede Menge Spaß, aber man muss sich (leider) zuerst einmal an die Steuerung gewöhnen.

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    Simpel, aber gut

    Falls ihr gegen mehrere Gegner zeitgleich kämpfen müsst, kann die Shotgun euer Leben retten. Doch solltet ihr mit der Munition sehr sparsam umgehen. Falls ihr gegen mehrere Gegner zeitgleich kämpfen müsst, kann die Shotgun euer Leben retten. Doch solltet ihr mit der Munition sehr sparsam umgehen. Quelle: Warner Bros. Beim sogenannten Vantage Outpost mussten wir auch kurze Raufereien gegen Wilde absolvieren, die von der Spielmechanik eine gewisse Ähnlichkeit mit den Kämpfen der Arkham-Reihe haben. So sollte man stets auf Kontermöglichkeiten achten und ebenso möglichst viele Treffer in Folge verteilen. Wenn es mal richtig eng wird und einfach zu viele Feinde einen zusetzen, kann Max auch zu seiner Schrotflinte greifen. Das abgesägte Gewehr sollte man jedoch nur in Notsituationen einsetzen, da Munition in der Endzeitwelt von Mad Max mehr als rar gesät ist.

    Ebenfalls mit an Bord waren simple Rätseleinlagen. Um den Weg zu einem Stronghold frei zu machen, musste zum Beispiel noch ein Tor gesprengt werden. Dafür kamen Benzinkanister wie gerufen, mit deren Hilfe wir ohne große Nachdenkarbeit in die Festung gelangten. Über einen zu knackigen Schwierigkeitsgrad konnten wir bei der kurzen Demo sowieso nicht beklagen, sowohl die Passagen mit als auch ohne Fahrzeug führten selten zu ungewollten Bildschirmtoden.

    Über die genau Handlung des Spiels wollten die Entwickler trotz des baldigen Erscheinungsdatums (1. September 2015) nicht viel sagen. Unser Ziel ist es aber, unser Auto mit dem markanten Namen "Magnum Opus" zu verbessern. Im Vergleich zu anderen Open-World-Spielen stehen uns fast schon zu viele Optionen dafür zur Verfügung. Ob ihr nur das Chassis, die Räder oder auch den Motor sowie Stoßdämpfer upgraden könnt, hängt von der absolvierten Mission ab und zudem davon, ob ihr genügend Ersatzteile Parat habt. Obendrein könnt ihr noch die Kampffähigkeiten von Max und auch noch sein Schrotgewehr verbessern. Das System ist logisch aufgebaut und bietet auch sehr Potenzial. Wie sich die Upgrades auf die Missionen auswirken, können wir anhand der relativ kurzen Spielzeit jedoch schlecht sagen.

    Falls ihr langsam an einem Gegner vorbeifahrt, kann es passieren, dass ihr einen ungebeten Gast aufs Autodach bekommt. Falls ihr langsam an einem Gegner vorbeifahrt, kann es passieren, dass ihr einen ungebeten Gast aufs Autodach bekommt. Quelle: Warner Bros. Insgesamt hinterließ Mad Max einen grundsoldiden Eindruck bei uns. Auch wenn in Sachen Steuerung noch einiges auf der To-Do-Liste stehen dürfte, machte das Gesamtpaket samt den actiongeladenen Verfolgungsjagd jede Menge Laune. Da die Entwickler sich noch nicht so richtig über die Handlung geäußert haben und wir außerdem nicht sagen können, wie stark die vielen Upgrades der Fahrzeuge und Waffen auf das Spielgeschehen Einfluss nehmen, wissen wir natürlich nicht, ob Mad Max tatsächlich für zig Stunden auf einem hohen Niveau motiviert. Daher gehen wir mit wertenden Aussagen bis zum Test lieber etwas vorsichtig um und sagen, dass das bisher gespielte uns gut gefallen hat, aber das Openworld-Genre ziemlich wahrscheinlich nicht revolutionieren wird.

  • Mad Max
    Mad Max
    Publisher
    Warner Bros. Studios (US)
    Developer
    Avalanche Software, LLC (US)
    Release
    03.09.2015
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von grinch66
    ich war letzte Woche im Kino und bin auch deshalb sehr heiß auf das Game, gefällt mir was ich sehe.

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    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von grinch66
        ich war letzte Woche im Kino und bin auch deshalb sehr heiß auf das Game, gefällt mir was ich sehe.
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Mad Max
Vorschau: Gespielt, gekämpft, gerätstelt - Neue Screenshots
Warner Bros. lud uns nach Los Angeles ein, damit wir den Open-World-Kracher von Avalanche Studios wenige Monate vor Release ausprobieren konnten. Unser Ersteindruck: Solide. Sehr solide sogar.
http://www.gamesaktuell.de/Mad-Max-Spiel-13115/News/Angespielt-Preview-1159999/
26.05.2015
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2015/05/MadMax_DieRolla-pc-games_b2teaser_169.jpg
mad max,action,warner
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