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  • MX vs. ATV: Reflex - anspruchvoll, ehrlich und mit Herz - Leser-Test von big ron

    Es ist rau, hart und echt... und das ist gut so. Ein Spiel, dass neben den aktuellen Arcade-Offroadern in Vergessenheit gerät, aber für Fans eine echte Bereicherung bringt. Ein Spiel, das nicht so neu daher kommt wie die moderne Konkurrenz, sich dabei aber gekonnt von ihnen abhebt. MX vs. ATV: Reflex erschien bei uns im Februar 2010 und ist der (noch) aktuellste Ableger der beliebten MX vs. ATV-Reihe.

    ...breites Fahrerfeld ...breites Fahrerfeld Quelle: www.funload.de Die Vielfältigkeit des Offroad-Lebens
    MX vs. ATV: Reflex bietet eine Menge Inhalte, um über längeren Zeitraum am Ball zu bleiben. Das Spiel ist strukturiert in den Arcade-Mode, der für schnelle Rennen auf freigeschalteten Strecken sorgt, der Moto-Karriere, dem Herzstück des Spiels, dem Multiplayer-Modus für Online-Rennen und der Moto-Karte, wo das eigene Trikot mit individueller Nummer und eigenem Namen versehen werden kann, die Bestenliste angeschaut, Trophäen begutachtet werden oder die Trick-Liste für Freestyle-Events gelernt werden können. Zusätzlich kann man Fahr-Trainings absolvieren, Fahrzeuge kaufen und tunen oder seinen Fahrer anpassen.

    Der Offroad-Racer hat eine überraschend große Auswahl an verschiedenen Renn-Events, die für jeden Anspruch etwas bietet. Die Events sind klassiert, d.h. bestimmte Events können nur mit bestimmten Fahrzeugen gefahren werden, bei einigen Events fahren auch alle Klassen gemeinsam. Events wie Freie Fahrt (durch offene Landschaften), Nationals (Motocross auf Außenstrecken), Supercross (auf Arena-Strecken), Omnicross (mehrere Klassen auf offenen Strecken), Freistil (Freestyle-Trick-Events in Arenen), Meister-Strecke (Trophy-Trucks und Buggys bekannt aus Dirt 2) und Streckenpunkt (Checkpoint-Rennen) lassen kaum Wünsche offen.

    Mit MX Lite (kleine Bikes), MX (große Bikes), ATV (Quads), UTV (kleine Buggys), Sports Trucks (kleine Trucks), Sport Buggys (große Buggys) und Sport 2 Trucks (große Trucks) sind auch die Fahrzeuge breit gefächert.

    Das Leben ist lang und hart
    Am umfassendsten ist die Moto-Karriere, die ähnlich einer Meisterschaft funktioniert. Hier fängt man klein an und kommt groß raus. Man absolviert, anders als bei einer bekannten Meisterschaft, nicht viele Rennen einer Klasse direkt aufeinanderfolgend, sondern wechselt nach drei bis vier Rennen die Klasse und kämpft sich mit anderen Fahrzeugen auf anderen Strecken durch den Dreck. An sich ein sehr gutes System. Denn die große Menge an Fahrzeugen und Strecken lässt den persönlichen Geschmack schnell entscheiden, was man mag oder was man eher nebenbei erledigt. Denn nicht jedes Fahrzeug und jedes Event haben das gleiche Spaßpotenzial. Und so muss man sich nicht über dutzende Rennen nacheinander durch Events kämpfen, die einem nicht gefallen.

    Je weiter man in der Karriere voranschreitet, desto mehr Rennen werden pro Events gefahren und desto mehr Runden werden absolviert. Außerdem werden auch die gefahrenen Strecken nicht einfacher und man bekommt es ordentlich zu tun, überhaupt einen Rhythmus für den Rundenablauf zu bekommen. Zusätzlich besteht bei Nationals und Supercross auch die Möglichkeit, Qualifikationsrennen zu absolvieren, um die Startposition zu bestimmen.

    Drumherum und mittendrin
    ...tiefer geht nicht ...tiefer geht nicht Quelle: www.funload.de Die ersten Eindrücke, die man während der ersten Ausfahrten sammelt, sind teilweise sehr prägend für das gesamte Spiel. So stellt sich schnell heraus, dass der Freie Fahrt-Modus ein nettes, aber wenig unterhaltsames Gimmick ist oder Buggys und Trucks nicht die erhoffte Brachialität und den erhofften Anspruch an den Tag legen.

    Im Gegensatz dazu ist man verblüfft von der Atmosphäre vor, während und nach den Events der Nationals, Supercross und Freestyles. Nett animierte Ingame-Sequenzen führen in das Rennen und auch wieder heraus und die Details neben den Strecken oder innerhalb der Arenen lässt so manchen Konkurrenten richtig alt aussehen.
    Ehrlich gesagt hab ich selten (oder noch nie) so detailliert gestaltete Motocross-Strecken gesehen, die den echten Pendants in nichts nachstehen. Sie wirken "echt" und nicht überzogen...Sprünge, Bügelbretter und Kuppen sind meist gut proportioniert und dimensioniert, so dass man über Distanzen springt, die man auch im nicht-virtuellen Leben schafft (und überlebt). Viele Zuschauer (meist 3d), Kameramänner oder am Kabel gezogene Kameras, Tribünen, Fahrzeuge, Grid-Girls, Team-Crew, üppige Flora und alles, was sonst noch dazu gehört, lässt einen tief in die Rennen einsteigen und man fühlt sich richtig wohl, wenn man (gekonnt) über die Pisten bügelt. Alles wirkt so tiefgründig und gut durchdacht und man merkt, wie viel Inspiration und Vorlage man sich von realen Rennveranstaltungen geholt hat (der leitende Entwickler von Rainbow Studios soll wohl auch Motocrosser sein). Auch muss man beim Start seine Reflexe unter Beweis stellen, denn es gilt den richtigen Moment zu erwischen, um eine starken Start bei fallenden Bügeln hinzulegen.

    Die Gegner-KI ist nicht blöd und kämpft gekonnt um Positionen oder geht mit dem eigenen Tempo (je nach Schwierigkeitsgrad) flott mit. Sie ist wahrlich nicht perfekt und es kommt auch mal zu lustigen Momenten, aber insgesamt enttäuscht sie nicht. Es fühlt sich ungemein anspruchsvoll und beeindruckend an, wenn man zusammen mit der ausgewogenen KI über wirklich tolle und harte Strecken fährt.

    Als zusätzliches Feature kann man sich mit in Rennen erworbenen Credits neue Fahrzeuge und Ausrüstung zulegen und seine Fahrzeuge nach eigenem Bedarf gestalten. Hier ist Disneys Pure zwar unangefochtene Nr.1, aber auch MX vs. ATV: Reflex bietet hier zahlreiche Optionen, um sich die gekauften Inhalte selbst zu definieren.

    Technisch durchwachsen...
    ...immer gekonnt um die Ecke (1) ...immer gekonnt um die Ecke (1) Quelle: www.spieletester.com Man muss sich schnell damit abfinden, dass der Titel optisch lange nicht auf Augenhöhe mit Offroad-Konkurrenten wie Pure oder auch Dirt 2 steht. So fallen gerade die teilweise mäßigen Texturen, das kaum vorhandene AA (Antialiasing) oder die durchschnittliche Polygonzahl der Fahrzeuge auf. Da sieht Dirt 2 oder Pure einfach sauberer und schärfer aus. Auch die Material-Shader wirken bei der Konkurrenz beeindruckender.
    Vor allem die Textur-Weitsicht stellt sich als technisch größter Schwachpunkt raus. D.h. nicht, dass man nicht weit über die Strecken schauen kann. Ganz im Gegenteil...auch weit entfernte Abschnitte sind gut erkennbar und ab und zu auftauchende Pop Ups bemerkt man auf Grund der sehr intensiven Rennen und der hohen Konzentration kaum. Schaut man sich die Renn-Highlights an, dann erschrickt man aber fasst auf Grund dieser Tatsache. So ist ein klarer LOD-Kreis (Level of Detail) um den Fahrer sichtbar, der maßstäblich etwas 5-10m Texturen und Modelle gut darstellt, danach aber auffällig abfällt und nur noch Matsch visualisiert. So machen die Replays noch weniger Eindruck als das eh schon der Fall ist. Aber wie erwähnt nur sehr auffällig in den Replays, in den Rennen ist man andersweitig abgelenkt.

    Apropos Replay.... lächerlich. So gut wie nicht vorhanden und alles andere als gekonnt inszeniert. Bei der Intensität und Atmosphäre, die das Spiel an den Tag legt, sollte man Schadensersatz verlangen für das fehlen manipulierbarer Replays in voller Länge. Lediglich zufällig generierte Highlights bekommt man nach den Rennen zu Gesicht, die nicht selbst beeinflusst werden können. So kann man weder die Kameras wechseln, die Rennen in gesamter Länge verfolgen noch mit der (aktuell) sehr beliebten freien Kamera eigene Fotos für die Galerie aufnehmen (funktioniert allgemein nicht). Selbst die Animationen wirken in den Replays irgendwie vereinfacht und lange nicht so cool wie in den Rennen selbst.
    Für Fans, die das Ganze nochmal als Außenstehender betrachten oder schöne Momente mit der Kamera festhalten, eine herbe Enttäuschung.

    Bei den Sounds bildet sich auch ein zweischneidiges Schwert. Umgebungssounds bei den Events tragen zur Atmosphäre bei und sind gut umgesetzt, man hört viel von den Fans, Feuerwerken, Sprechern und anderem. Anders sieht es bei den Fahrzeugen aus. So klingen die Bikes und Trucks an sich ganz gut, wurde hier anscheinend aber alles über Standgas- und Vollgas-Soundsamples geregelt, so dass alles zwischendrin "anders" klingt. Auch die Musik will mir persönlich nicht so recht zusagen, die vorwiegend aus Hard Rock und Metal besteht. Steh ich bei harten Rennen auch auf harte Musik, steigern die ausgewählten Titel nicht unbedingt den Kampfgeist und die Begeisterung...wohl nur was für echte Fans und Kenner.

    Was die Framerate angeht, bleibt das Spiel durchweg flüssig spielbar, einzig unerwartete und nicht nachvollziehbare Stocker kommen während der Rennen ein- bis zweimal vor und halten für 1 Sek. das Bild an. Im falschen Moment kann das auch mal einen Abflug bedeuten. Bei ein bis zwei Mal pro Rennen lässt sich das aber verschmerzen.

    Bildergalerie: MX vs. ATV Reflex
    Bild 1-3
    Klickt auf ein Bild, um die Bilderstrecke zu starten! (3 Bilder)
  • MX vs. ATV Reflex
    MX vs. ATV Reflex
    Publisher
    THQ
    Developer
    Rainbow Studios
    Release
    05.02.2010
    Es gibt 6 Kommentare zum Artikel
    Von Fenrill
    Geile Review.. habe das Spiel auch seit Heute. eine sache aber... bedenke bei der Leichterer Grafik, das man richtig…
    Von big ron
    Was ich in meinen Test vergessen habe und im Spiel bei den Optionen möglich ist, denke ich, ist die Möglichkeit auf…
    Von Tito
    Mag ja sein das es mit dem rechten Stick gut funktioniert. (man gewöhnt sich an alles)Bei anderen Moppedgames wird der…

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    • Es gibt 6 Kommentare zum Artikel

      • Von Fenrill Retro Ratte
        Geile Review.. habe das Spiel auch seit Heute. eine sache aber... bedenke bei der Leichterer Grafik, das man richtig mulen in den Dreck machen kann und punkto den Songs, es passt halt zu solchen Motocross games. Davon abgesehen... wieso vergleichst du es mit Dirt? Das ist ein Ralley, kein Cross Spiel. Und…
      • Von big ron
        Zitat von Tito
        Mag ja sein das es mit dem rechten Stick gut funktioniert. (man gewöhnt sich an alles)
        Bei anderen Moppedgames wird der rechte nicht benötigt und kann sich mit der rechten Hand auf`s wesendliche konzentrieren,was ich persöhnlich gut finde.
        Hab in der Demo auch schon…
      • Von Tito
        Mag ja sein das es mit dem rechten Stick gut funktioniert. (man gewöhnt sich an alles)
        Bei anderen Moppedgames wird der rechte nicht benötigt und kann sich mit der rechten Hand auf`s wesendliche konzentrieren,was ich persöhnlich gut finde.
        Hab in der Demo auch schon einige Siege so rausgefahren,aber dann…
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MX vs. ATV Reflex
MX vs. ATV: Reflex - anspruchvoll, ehrlich und mit Herz - Leser-Test von big ron
Es ist rau, hart und echt... und das ist gut so. Ein Spiel, dass neben den aktuellen Arcade-Offroadern in Vergessenheit gerät, aber für Fans eine echte Bereicherung bringt. Ein Spiel, das nicht so neu daher kommt wie die moderne Konkurrenz, sich dabei aber gekonnt von ihnen abhebt. MX vs. ATV: Reflex erschien bei uns im Februar 2010 und ist der (noch) aktuellste Ableger der beliebten MX vs. ATV-Reihe.
http://www.gamesaktuell.de/MX-vs-ATV-Reflex-Spiel-24152/Lesertests/MX-vs-ATV-Reflex-anspruchvoll-ehrlich-und-mit-Herz-Leser-Test-von-big-ron-812555/
20.02.2011
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2011/02/MX_vs_ATV_Reflex_Titel.jpg
MX, Motocross, Offroad, anspruchsvoll, realitätsnah
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