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  • Review: Lost Planet (PC)

    Starship Troopers meets Serious Sam: Lost Planet ist perfekt inszeniertes Popcorn-Kino zum Selberspielen und Hirnabschalten.

    Starship Troopers lässt grüßen: Dieser zu groß geratene Brainbug hat Waynes Vater auf dem Gewissen. Wayne’s interessiert? Na, Wayne. Starship Troopers lässt grüßen: Dieser zu groß geratene Brainbug hat Waynes Vater auf dem Gewissen. Wayne’s interessiert? Na, Wayne. Man nehme: Sämtliche Science-Fiction-Klischees, die nicht bei drei auf den Bäumen sind, einen 08/15-Helden namens Wayne und eine ordentliche Portion Absurdität. Man erhalte: Die Story von Lost Planet. Und die geht so: In einer mehr oder minder fernen Zukunft wuselt die Menschheit durchs Universum und stolpert über Aliens, die sich ebenso gut »Geklaut aus Starship Troopers« auf die insektoide Stirn tätowieren könnten. Wayne verliert erst seinen Vater, dann sein Gedächtnis und kommt schließlich ganz furchtbar diabolischen Wissenschaftlern auf die Schliche. Ja, das ist genauso unoriginell, wie es sich anhört.

    Wayne interessiert’s?

    Gemeinheit: Diese Monsterkäfer rollen sich zusammen und rasen anschließend auf uns zu. Wer nicht rechtzeitig zur Seite hechtet, ist Matsch. Gemeinheit: Diese Monsterkäfer rollen sich zusammen und rasen anschließend auf uns zu. Wer nicht rechtzeitig zur Seite hechtet, ist Matsch. Glücklicherweise spielt die alberne Story eine ähnlich tragende Rolle wie Jungfrauen auf einer Entbindungsstation. Lost Planet inszeniert eine so intensive und atemberaubende Ballerorgie, dass uns die scheunentorgroßen Logik-Fehler erst gar nicht auffallen -- oder uns völlig egal sind. Per WASD steuern wir Wayne (ein aussichtsreicher Kandidat für den Titel »doofster Heldenname aller Zeiten«) durch elf zumeist schneeverwehte Missionen. Das geht leicht und flott von der Hand, leidet allerdings bisweilen darunter, dass Wayne ziemlich tranfunzlig unterwegs ist; so schnell, wie wir in Lost Planet rennen, bewegen wir uns in anderen Spielen kriechend vorwärts.

    Was man von den Gegnern nicht behaupten kann: Die bersten plötzlich aus dem Boden, fallen von der Decke, rasen auf uns zu oder springen uns buchstäblich ins Gesicht. Leerlauf? Pustekuchen. Ununterbrochen mähen wir uns durch Feindhorden, werfen Granaten, hechten in Sicherheit und jagen herumstehende Autos in die Luft. Selten hatte ein Actionspiel seinen Namen so sehr verdient wie Lost Planet.

    Eingeschränkt bewegungsfähig

    Im ersten Alien-Nest erwarten uns fliegende Rochen und eine eindrucksvolle Optik. Zeit zum Staunen lässt Ihnen Lost Planet aber nur selten. Im ersten Alien-Nest erwarten uns fliegende Rochen und eine eindrucksvolle Optik. Zeit zum Staunen lässt Ihnen Lost Planet aber nur selten. Die Missionen sind dabei streng linear aufgebaut. Ähnlich wie in Half-Life 2 bewegen Sie sich auf Schienen, ein Abweichen vom vorgegebenen Pfad ist unmöglich. Das klingt restriktiver, als es sich anfühlt, weil die gescripteten Ereignisse und Gegner so clever platziert sind, dass Sie im Eifer des Gefechts gar nicht bemerken, dass Ihre Bewegungsfreiheit limitiert wird.

    Ob Sie sich mit sämtlichen Feinden anlegen, bleibt Ihnen überlassen. Theoretisch könnten Sie auch einfach durch den Level hetzen und dem jeweiligen Bossgegner Saures geben, praktisch lohnen sich die kleinen Scharmützel aber durchaus. Weil sie jede Menge Spaß machen und weil erledigte Feinde Thermoenergie verlieren. Damit laden Sie Ihren eigenen Energievorrat auf, der Sie bei erlittenem Schaden automatisch heilt. Fies: Auch wenn Sie keinen Schaden nehmen, verflüchtigt sich dieser Vorrat langsam, aber stetig. Wohl dem, der vor schwierigen Bosskämpfen ordentlich aufgetankt hat.

    Wer ist hier der Boss?

    Brutstätten am Boden oder der Decke spucken ununterbrochen neue Aliens aus -- bis wir sie ausräuchern. Was wir nicht immer tun, denn hier lässt sich einfach und effektiv Thermoenergie tanken. Brutstätten am Boden oder der Decke spucken ununterbrochen neue Aliens aus -- bis wir sie ausräuchern. Was wir nicht immer tun, denn hier lässt sich einfach und effektiv Thermoenergie tanken. Apropos Bosskämpfe: Von der Riesenspinne bis zum Kampfroboter ist alles dabei, was kriecht, fliegt, klettert oder schießt. Jeder Boss erfordert eine spezielle Taktik; stupides Ballern führt selten zum Ziel. Das macht dafür ansonsten richtig Laune: Nahezu alles, was Sie sehen, dürfen Sie auch genüsslich in seine Einzelteile zerlegen. Autos, Fässer, Wände, Felsen, Treibstofftanks ... Ihrer Zerstörungswut sind nur sporadisch Grenzen gesetzt, und wenn Ihnen im Laufe eines zünftigen Schusswechsels die halbe Lagerhalle um die Ohren fliegt, fühlen Sie sich tatsächlich wie in einem perfekt inszenierten Hollywood-Streifen. Mittendrin eben. Dabei war gestern.

    Für diesen Bossgegner schwingen wir uns auf einen Roboter. In jeder der elf Missionen wartet am Ende einer dieser Brocken auf uns. Für diesen Bossgegner schwingen wir uns auf einen Roboter. In jeder der elf Missionen wartet am Ende einer dieser Brocken auf uns. Obendrauf sind Sie auch manchmal. Auf einem Kampfdroiden. Damit bewegt sich Wayne nicht nur wesentlich schneller fort, sondern richtet -- den Bordgeschützen sei Dank -- auch deutlich mehr Schaden an. Allerdings gibt so ein Blecheimer ein ganz wunderbares Ziel ab; in vielen Fällen ist es also sinnvoller, sich per pedes durch die Missionen zu kämpfen. Als Fußvolk verfügen Sie übrigens auch über ein größeres Waffenarsenal. Dooferweise brauchen Sie Gatling-Gun, Raketenwerfer und Energiegewehr so gut wie nie -- das Standard-MG reicht für die meisten Gegner mehr als aus.

    Optisches Feuerwerk

    Im Piratenlager bekommen wir es mit Kampfdroiden und Raketenwerfern zu tun. Wenn wir nicht bald einen eigenen Droiden finden, sieht’s übel aus. Im Piratenlager bekommen wir es mit Kampfdroiden und Raketenwerfern zu tun. Wenn wir nicht bald einen eigenen Droiden finden, sieht’s übel aus. Lost Planet unterstützt als eines der ersten Spiele DirectX10 -- entsprechend hübsch ballert und explodiert es sich auch. Modelle, Texturen und Effekte sind durch die Bank erstklassig, die Animationen flüssig und geschmeidig; übrigens auch im DirectX9-Modus für Windows-XP-Nutzer. Durchwachsen sind hingegen die (englischen) Sprecher. Mal schwülstig und pathetisch, dann wieder semi-professionell. Einen Abbruch tut das dem Spielspaß freilich nicht -- schließlich haben die Stimmenspender ohnehin nichts Interessantes zu sagen.

    Neben dem acht Stunden kurzen Einzelspielermodus gibt’s acht Multiplayer-Maps für 16 Lan- oder Online-Spieler. Die sind allesamt gut designt und machen durchaus Laune -- leiden allerdings unter der gleichen Trantüten-Geschwindigkeit wie die Singleplayer-Missionen.

  • Lost Planet: Extreme Condition
    Lost Planet: Extreme Condition
    Release
    06.2007

    Aktuelles zu Lost Planet: Extreme Condition

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726491
Lost Planet: Extreme Condition
Review: Lost Planet (PC)
Starship Troopers meets Serious Sam: Lost Planet ist perfekt inszeniertes Popcorn-Kino zum Selberspielen und Hirnabschalten.
http://www.gamesaktuell.de/Lost-Planet-Extreme-Condition-Spiel-12685/Tests/Review-Lost-Planet-PC-726491/
20.07.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/06/lost_planet_pc_packshot.jpg
tests