Ob mit Barbar oder Schamane, wir schnetzeln uns durch Gegnerhorden. Ob’s soviel Spaß macht wie Diablo, lesen Sie hier.
Die Götterwelten sind in Aufruhr – der ägyptische Gott Seth, ein Freund von Chaos und Verderben, wurde wiederbelebt. Und lässt Menschen und Götter niedermetzeln. Das schreit geradezu nach einem Helden, der die Welt vor dem Untergang rettet. Ein Held? Ach was, gleich vier müssen her – das ist nämlich die Anzahl der Recken, aus der wir zu Beginn des Action-Rollenspiels Loki wählen können. Wir begleiten entweder eine aztekische Schamanin, den nordischen Barbar, die griechische Amazone oder einen ägyptischen Kampfmagier durch die Gegnermassen, die uns Gott Seth auf den Hals schickt.
Ein Ägypter in Schweden
So mancher Zauberspruch sieht echt beeindruckend aus, viele Dungeons sind hingegen keine Augenweide.
Die Geschichte zu Loki ist ebenso schnell erklärt wie das Spielprinzip: Wir schnetzeln uns durch alles, was uns in die Quere kommt. Zu Beginn wählen wir dazu einen Helden – wir greifen zum Kampfmagier – und betreten seine Heimat Ägypten. Hier werden wir von Seths Handlangern aufgefordert, ein nordisches Dorf plattzumachen, in das wir teleportiert werden.
Wir klicken auf den verschneiten Boden, um uns vorwärts zu bewegen. Mit der linken Maustaste lösen wir den Standardangriff aus, und prügeln uns so durch nordische Bartträger. Mit der rechten Taste aktivieren wir Spezialfähigkeiten, im Falle des Magiers einen Feuerball, und rösten kreischende Opfer, die wir auf der Minikarte ausmachen. Auf der sind Feinde nämlich als rote Punkte erkennbar. Kaum, dass sich die letzten Dorfbewohner in einer übertrieben großen Blutwolke aufgelöst haben – die USK-Einstufung ab 16 Jahren kommt nicht von ungefähr – reisen wir zurück in unsere Heimat.
