Vier Menschen kämpfen gegen mutierte Zombies ums Überleben. Klingt bekannt? Bei Left 4 Dead sind die Untoten aber flotter und cleverer als gewohnt.
Quelle: PC Games Hardware
Left 4 Dead von Valve
Es gibt ungeschriebene Videospielgesetze: In Jump & Runs erhält man für 100 eingesammelte Irgendwas immer ein Extraleben. Ein Rollenspiel-Endgegner spuckt nach seinem Ableben stets eine Menge Gold aus. Und in Horror-Titeln treiben meist Zombies ihr Unwesen, die kaum schneller sind als eine 80-Jährige im Rückwärtsgang. Counter-Strike- und Half-Life-Entwickler Valve bricht mit seinem neuesten Ego-Shooter dieses alte Resident Evil-Gesetz! In Left 4 Dead sind die Untoten aber nicht nur verdammt schnell, sondern auch noch richtig intelligent.
Left 4 Dead hat drei unterschiedliche Spielmodi: Die Kampagne lässt sich entweder alleine oder im Team bewältigen, während man im Versus-Modus abwechselnd als Überlebender oder als Zombie agiert. Der Einzelspieler-Modus bietet vier Kampagnen mit jeweils fünf Abschnitten. Er erinnert in dieser Beziehung also ein wenig an Resident Evil: Outbreak. Im Gegensatz dazu verzichtet Left 4 Dead auf eine tiefgründige Story. Bis auf das vorberechnete Intro bekommt ihr nämlich keine weiteren Sequenzen geboten, die den Überlebenskampf der vier unterschiedlichen Stadtbewohner Bill, Louis, Francis und Zoey weiter erzählen. Selbst am Ende jeder Kampagne gibt es keine Erklärung für die seltsame Zombie-Infektion.
