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  • LEGO: Der Hobbit in der Vorschau - Vom Auenland bis zum Erebor

    Mit LEGO: Der Hobbit erscheint in diesem Jahr die Klötzchen-Umsetzung der ersten beiden Filme Eine Unerwartete Reise und Smaugs Einöde für PC und diverse Konsolen. Wir konnten uns bei den Entwicklern von Traveller's Tales einen ersten Eindruck vom Spiel verschaffen und berichten euch davon in unserer Vorschau.

    Nach LEGO: Der Herr der Ringe war es ja nur eine Frage der Zeit, bevor Traveller's Tales für Warner auch die nächste Tolkien-Trilogie in Klötzchen-Manier umsetzen würden. Und auch wenn LEGO: The Hobbit zunächst nur die ersten beiden Filme Eine Unerwartete Reise und Smaugs Einöde umfasst, bewegt man sich natürlich wieder so nah an den Filmen, wie es das gewohnte Gameplay ermöglicht.

    Bei einer ersten Präsentation bei Warner Entertainment konnten wir uns zwei Level anschauen, die Szenen des ersten Films umsetzen: Die Ankunft der Zwerge in Beutelsend und die Goblinstadt. Letzteren durften wir auch im Hands-On spielen und Zwerge plus Hobbit plus Zauberer über die wackeligen Stege der unterirdischen Anlage hetzen.

    Wer war nochmal Oin?

    Jeder Zwerg hat seinen Wiedererkennungswert. Kili rückt zum Beispiel mit Dreitagebart und Bogen an. Jeder Zwerg hat seinen Wiedererkennungswert. Kili rückt zum Beispiel mit Dreitagebart und Bogen an. Quelle: Warner Das sind nicht gerade wenige Charaktere, die in der Regel auch alle gemeinsam in einer Szene unterwegs sind. Schon dem Film fiel es schwer, den Zwergen dabei einen erkennbaren Charakter zu verleihen. Daher haben sich auch die Entwickler von LEGO: Der Hobbit größtenteils auf das Design und die Ausrüstung der Figuren verlassen, um ihnen jeweils spezielle Fähigkeiten zu verpassen. Kili darf mit dem Bogen schießen, Dori mit der Schleuder - und weil Bombur so vollschlank ist, rollt er sich zu einer Art kullernder Abrissbirne zusammen, die Gegner durch die Gegend schleudert.

    Neben den unterschiedlichen Waffen verfügt auch jeder Charakter über eine Spezial-Attacke, die aufgeladen werden muss: Bomburs Rollangriff zum Beispiel oder ein Mehrfachschuss. Anführer Thorin Eichenschild hingegen pirouettiert mit leuchtendem Schwert durch die Goblins. Das macht schlicht und einfach deswegen Laune, weil die Charaktere auch in dieser LEGO-Version mal wieder liebevoll umgesetzt und animiert sind.

    Die Übersicht behalten

    Um diese ganze Horde an Charakteren sinnig in Level zu packen, wird wohl regelmäßig die Gruppe aufgeteilt. So wechseln wir in der Goblinstadt während der Flucht über die zahlreichen Brücken mehrfach zwischen zwei Gruppen hin und her, die getrennte Wege gehen und jeweils ihre eigenen Rätsel erledigen müssen, die allesamt eher trivial sind. Dennoch sind dabei in der Regel mehr Charaktere am Geschehen beteiligt als bei anderen LEGO-Spielen. Deswegen können wir nicht nur auf Knopfdruck zu einem nahestehenden Gefährten wechseln, sondern auch ein Menü aufrufen, das es bisher nur in den freien Sandbox-Abschnitten gab.

    Darin können wir nicht nur auswählen, welchen Zwerg wir als nächstes übernehmen wollen, sondern auch, welche Ausrüstung der einsetzen soll. Die meisten Figuren schleppen nämlich nicht nur eine Waffe mit sich herum, sondern gleich mehrere - welcher echte Zwerg will auch schon ohne seine Axt losziehen, mit der er schließlich an bestimmten Stellen markierte LEGO-Platten zertrümmern kann?

    In der Regel wechseln die Charaktere auch von alleine sinnig die Waffen und ziehen Schwerter, wenn es in den Nahkampf geht, aber für bestimmte Rätsel können wir so selbst festlegen, ob sie Bogen oder Axt zücken. Außerdem soll die Ausrüstung auch noch durch Crafting erweitert werden, wie es schon in LEGO-Herr der Ringe möglich war.

    Und Mittelerde?

    Im letzten Tolkien-LEGO-Spiel waren alle für den Film relevanten Regionen in einer stark verkleinerten Version als offene Welt zu bereisen, in der durch Herausforderungen Mithril-Steine eingesammelt werden konnten, mit denen man alles Mögliche schmieden konnte - vom Tanzschuh über bessere Bögen bis hin zu einer Discokugel, die alle Figuren zum Tanzen zwang.

    Auch in LEGO: Der Hobbit soll es diese offene Welt geben und uns wurden zahlreiche Nebenquests und andere Beschäftigungsmöglichkeiten wie Crafting versprochen. Außerdem soll dabei kein Recycling betrieben werden. Obwohl es neben neuen Regionen wie dem Düsterwald auch eine ganze Reihe Orte geben dürfte, die wir auch schon als Klötzchen-Version kennen, sollen die neu designt werden.

    06:00
    Lego The Hobbit - Wir haben es schon gespielt
    Spielecover zu LEGO Der Hobbit
    LEGO Der Hobbit

    Plündern und Buddy-Up

    Solche Goblinmassen sind unüberwindbar - es sei denn durch einen Rammbock mit Buddy-Up. Solche Goblinmassen sind unüberwindbar - es sei denn durch einen Rammbock mit Buddy-Up. Quelle: Warner Ein bisschen was Neues als Ergänzung zum ansonsten nahezu unveränderten LEGO-Gameplay gibt es dann auch mit LEGO: Der Hobbit. Unter anderem sammeln wir nicht nur fleißig verschiedenfarbige Steinchen, um unser Konto zu füllen, sondern haben auch ein Loot-System. Manche in ihre Plastikbestandteile zerschlagenen Gegner oder demolierte Möbel hinterlassen Seile, Balken oder andere nützliche Bestandteile, die wir einsammeln und in einem simplen Inventar mit uns herumschleppen. Das wird bei manchen Minispielen wichtig, aber aus demselben Reservoir werden wir auch für Crafting-Aufgaben schöpfen können.

    Ein weiteres neues Konzept, das vermutlich im Koop am sinnvollsten sein wird, ist das Buddy-Up-System. Damit können die Zwerge - und nur die - gemeinsam Aufgaben angehen. An bestimmten Stellen müssen wir auf Knopfdruck ein zweites Mitglied von Thorins Truppe herbeirufen, um Arm in Arm zuzuschlagen oder uns gegenseitig hochzuhieven. Auch improvisierte Rammböcke und Leitern können nur zu zweit eingesetzt werden, im Singeplayer wechseln wir also kurz die Figur und packen noch einen zweiten Zwerg an den Haltegriff.

    Minispielchen überall

    Die meiste Zeit arbeiten wir uns in LEGO: Der Hobbit durch dasselbe Gameplay wie in den Vorgängern. Wir hüpfen (die Steuerung wurde übrigens nicht merkbar überarbeitet), schlagen, schießen und betätigen hin und wieder Hebel. Allerdings bekommt der Hobbit mehr Minispiele verpasst als andere LEGO-Spiele. So werden sich immer wieder Baufelder auftun, für die wir im Loot-System die richtigen Gegenstände zusammengesammelt haben müssen.

    Ist das der Fall, baut sich ein Minikit zusammen, das nur aus regulären LEGO-Teilen besteht. Dabei können wir beeinflussen, wie schnell es dabei Steine hagelt, allerdings verlangsamt sich das Geschehen auf jeden Fall ein paar Mal und bietet uns dann eine Auswahl an Bauteilen an, die als nächstes drankommen dürften. Je schneller wir das richtige Klötzchen identifizieren, desto mehr LEGO-Geld bekommen wir dafür.

    An anderen Stellen werden ganze Filmszenen zu Minispielen. So jonglieren die Zwerge in Beutelsend nur dann erfolgreich mit den Tellern, wenn wir brav die richtigen Tasten zum richtigen Zeitpunkt drücken. Das wäre ein Quicktime-Event, wenn es nicht deutlich zu behäbig wäre, um die Bezeichnung "quick" zu verdienen. Diese Einlagen richten sich ziemlich eindeutig eher an die Zielgruppe der Kinder - und sie lassen sich nicht überspringen, höchstens ignorieren, denn man kann hier keinen Verlust machen, sondern sich nur einen Bonus erarbeiten.

    Tipps von Saruman

    Die Cutscenes, die in den gezeigten Parts teils sehr lang ausfielen, bedienen sich wie bei LEGO: Der Herr der Ringe wieder bei den Kinofilmen. Das wirkte in der frühen Version noch nicht ganz rund, wurde aber wie üblich gekürzt und mit etwas anderen Szenen versehen als im Film, um den üblichen LEGO-Humor umzusetzen. So sind Fili und Kili - die Jungzwerge, die als einzige nicht mit übergroßen Nasen oder Segelohren versehen wurden - bei der Ankunft erstmal mit Haarpflege und Selbstbewunderung im Spiegel beschäftigt.

    Beim Eintreten lässt Fili dann seine Friseurschere mit den aus dem Film stammenden und eigentlich auf seine Schwerter bezogenen Worten "Vorsicht, die habe ich eben noch geschärft" in Bilbos Arme fallen. Diesmal wird er das übrigens auch in der deutschen Version mit seiner Filmstimme tun - warum das beim Herrn der Ringe nicht funktioniert hat, bleibt weiterhin ein Rätsel.

    Es gibt aber einige textliche Ergänzungen. So bekommen wir zur Einleitung der Level einen passenden Abschnitt aus dem Hobbit vorgelesen - mit derselben Stimme, die auch so manche Tipps verkündet, und die im Original zu Christopher Lee gehört. Von Saruman Hinweise zu erhalten mag kurios wirken, aber die volltönende Bühnenstimme des Schauspielers und Tolkien-Begeisterten passt ansonsten natürlich perfekt zu dieser Aufgabe.

  • LEGO Der Hobbit
    LEGO Der Hobbit
    Publisher
    Warner Bros. Interactive
    Developer
    TT Games
    Release
    04.04.2014

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Die Zwerge Release: Die Zwerge EuroVideo Bildprogramm GmbH , King Art
    Cover Packshot von Candle Release: Candle Daedalic Entertainment
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1110907
LEGO Der Hobbit
LEGO: Der Hobbit in der Vorschau - Vom Auenland bis zum Erebor
Mit LEGO: Der Hobbit erscheint in diesem Jahr die Klötzchen-Umsetzung der ersten beiden Filme Eine Unerwartete Reise und Smaugs Einöde für PC und diverse Konsolen. Wir konnten uns bei den Entwicklern von Traveller's Tales einen ersten Eindruck vom Spiel verschaffen und berichten euch davon in unserer Vorschau.
http://www.gamesaktuell.de/LEGO-Der-Hobbit-Spiel-54213/Specials/LEGO-Der-Hobbit-in-der-Vorschau-Vom-Auenland-bis-zum-Erebor-1110907/
26.02.2014
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2014/02/LEGOHobbit_2014-01-31_14-01-52-17-pc-games_b2teaser_169.jpg
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