L.A. Noire: Ehemaliger Entwicklungschef begründet die lange Entwicklungszeit
In einem aktuellen Interview verriet Brendan McNamara, der ehemalige Studioleiter von Team Bondi, weshalb sich L.A. Noire sieben Jahre lang in der Entwicklung befand. (10)
Bevor L.A. Noire im Mai des vergangenen Jahres für die Xbox 360 und PlayStation 3 erschien, werkelte Entwickler Team Bondi sieben Jahre lang an dem Open-World-Actionspiel. Doch wie ist diese lange Entwicklungszeit überhaupt zustande gekommen? Das erklärte der ehemalige Entwicklungschef Brendan McNamara nun in einem aktuellen Interview mit dem britischen Official PlayStation Magazine. Demnach war L.A. Noire einfach zu groß für Entwickler Team Bondi. Für die gewaltige und einfach viel zu große Map von L.A. Noire, gibt sich McNamara sogar selbst die Schuld.
Weiterhin erklärt er: "Wir mussten neue Prozesse erstellen, um das zu machen. Wir waren ein brandneues Studio, wir hatten brandneue Tools und eine neue Technologie. Wir haben jetzt Tools, mit denen man Städte erschaffen kann, aber wir mussten diese Art von Dingen selbst entwicklen und dafür sorgen, dass es funktioniert." Zuletzt verbrachte man laut McNamara auch sehr viel Zeit für Nachforschungen und reiste zum Beispiel nach New York, um sich Gebäude anzuschauen. Die Originalmeldung zur langen Entwicklungszeit von L.A. Noire findet ihr auf officialplaystationmagazine.co.uk.
Oder besser gesagt, es wäre nie gekommen.
Naja, ich kanns aber nicht ganz verstehen.
ich meine, dass hätten sie doch schon vorher irgendwie absehen müssen, dass es ne Menge Arbeit braucht, so eine Art von Spiel zu stemmen.
So wie sich das anhört, sind sie echt ein wenig kopflos an die Sache herangegangen.
Schade jedenfalls, dass das Studio schließen musste. Aber das war DEFINITIV viel zu lange, um noch irgendwie Gewinn abwerfen zu können.
Aber trotzdem noch sehr viel besser als der meiste andere Rotz der letztes Jahr raus kam.
In meinen Top 3 von 2011 ist es jedenfalls drin.