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L.A. Noire (PS3)

Release:
20.05.2011
Genre:
Action
Publisher:
Rockstar Games

L.A. Noire: "Das Motion-Scanning fühlte sich einschüchternd an"

07.07.2011 18:05 Uhr
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Neu
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L.A. Noire setzte neue Maßstäbe bei der realistischen Darstellung von Gesichtern. Dazu wurden zahlreiche Schauspieler mit einer Vielzahl von Kameras aufgezeichnet, einer davon war Adam Harrington, mit dem wir ein exklusives Interview führen durften.

An der Seite von Cole Phelps kämpft Roy Earle alias Adam Harrington um Recht und Ordnung. An der Seite von Cole Phelps kämpft Roy Earle alias Adam Harrington um Recht und Ordnung. In Rockstars Detektiv-Epos L.A. Noire wurde erstmals die sogenannte Motion Scan-Technologie eingesetzt, um mithilfe von realen Schauspielern möglichst echte Gesichtsanimationen auf die virtuellen Figuren zu zaubern. Eine der Rollen nahm dabei Adam Harrington ein, mit dem wir vor Kurzem ein exklusives Interview führen durften - der Dank geht an unsere Freunde bei Rockstar, die das Ganze eingefädelt haben. Harrington spielte in L.A. Noire Roy Earle, der im Sittendezernat an der Seite von Cole Phelps, dem Protagonisten des Spiels, für Recht und Ordnung sorgt.

Adam Harrington empfand die Aufnahmen zu L.A. Noire sowie das fertige Spiel als riesigen Spaß. Auch wenn L.A. Noire eine gänzlich neue Erfahrung für den Schauspieler war. Harrington hebt hervor, dass es schwierig war, allein in der Motion Scan-Vorrichtung zu sitzen und sich an die Interaktion mit den anderen L.A. Noire-Schauspieler zu erinnern. Das vollständige Interview mit L.A. Noire-Schauspieler Adam Harrington lest ihr hier bei uns. Tipp: In unserer L.A. Noire-Komplettlösung bieten wir euch Tipps und Tricks zu allen Fällen sowie alle Fundorte der Filmrollen, Zeitungen und mehr.

Adam Harrington im echten Leben. Adam Harrington im echten Leben. Games Aktuell: Wie fühlt sich das an, sich selbst in einer der Hauptrollen für ein Videospiel zu sehen?
Adam Harrington: Eigentlich habe ich mich erst nach der Hälfte der MotionScan-Aufnahmen selbst gesehen. Das war seltsam, weil ich das war. Ebenso war es gar nicht seltsam, weil es sich vertraut angefühlt hat. Ich war sehr glücklich, wie sehr mir der Charakter ähnelte. Als ich die ersten L.A. Noire-Trailer sah, sagte ich den Leuten: "Das bin wirklich ich!" Ein wunderbarer Spaß.

Games Aktuell: Wann haben die MotionScan-Arbeiten an L.A. Noire begonnen und wie viel Zeit haben Sie in der MotionScan-Vorrichtung verbracht?
Adam Harrington: Insgesamt hat das ungefähr ein Jahr gedauert. Ich denke, es waren ungefähr addiert insgesamt 30 bis 40 Tage Motion Capturing und circa 10 bis 20 Tage Gesichtserkennung. Was mich am meisten überraschte, war das hohe Maß an Konzentration, das bei der Motion-Scan-Technologie notwendig war. Man verbrachte die Zeit alleine in der Motion-Scan-Vorrichtung und konnte höchstens ein bis zwei Stunden durchhalten. Danach fing man an zu grummeln. Man musste sich an die Impulse und die Spontanität bei den Motion Capturing-Aufnahmen erinnern.

Games Aktuell: Was sind die Unterschiede zwischen den Aufnahmen für einen Film und denen eines Videospiels?
Adam Harrington: Der Unterschied liegt in dem zweiteiligen Prozess. Zunächst spielten alle Schauspieler die Szenen in der Mo-Cap-Suit zusammen, was einer Theater-Performance sehr nahe kam - bis auf das Tragen der Motion Capturing-Anzüge und den darauf befestigten Ping-Pong-Bällen. Danach musste jeder Schauspieler allein in die Motion-Scan-Vorrichtung, um die Mimik und die Texte aufzuzeichnen. Man hatte bereits mit den anderen Schauspielern gearbeitet und konnte das für die eigene Performance nutzen. Trotzdem fühlte sich die Motion Scan-Einrichtung eher einschüchternd an.

Games Aktuell: Sind Sie mit ihrem virtuellen Ego in L.A. Noire zufrieden?
Adam Harrington: (Lacht) Ich bin sehr zufrieden mit meinem virtuellen Ego in L.A. Noire. Ich glaube, Team Bondi hat großartige Arbeit mit meiner Performance geleistet. Die Kleidung, das Einfügen in die Spielwelt und das Vertrauen in meine schauspielerische Richtung passten einfach, so dass ich viel Spaß mit dem Charakter hatte. Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es passt einfach zum Genre des Spiels. Als ich das fertige Spiel sah, war ich sehr sehr glücklich.

ehemaliges Mädchen für Alles

07.07.2011 18:05 Uhr
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Mitglied
Bewertung: 0
10.07.2011 18:37 Uhr
Man merkt schon ein wenig, dass das Spiel um die Technik herumgebaut wurde (insbes. bei den Befragungen). Für den ersten Versuch war es aber ziemlich gut. Jetzt kann die Technik ja bereits ganze Körper scannen. Da wird sich also in Sachen Realismus von KI-Kameraden noch einiges tun. Gut so!
Mitglied
Bewertung: 0
10.07.2011 14:03 Uhr
Aber nicht ausreichend wie entweder Team Bondi oder Rockstar selbst gesagt haben - zum Glück. War sehr schön zulesen dass man sich bewusst war, dass man gerade erst am Anfang stand und abgesehen von den Gesichtern die ganze Welt eigentlich sehr schwachbrüstig ist.

Nicht umsonst will man genau daran…
Mitglied
Bewertung: 0
10.07.2011 12:31 Uhr
Man kann echt nicht meckern.
Team Bondi und Rockstar, haben echt gute Arbeit geleistet.
Das Ergebnis, ist einfach fantastisch.