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USA: Weiterverkauf von Spielen durch gerichtlichen Beschluss verboten

13.09.2010 15:39 Uhr
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Grundlage für den Verkauf von gebrauchten Videospielen in den USA gerät ins Wanken. Softwarehersteller könnten bald den Wiederverkauf von Software einschränken oder ganz verbieten.

Ende des Gebrauchtmarkts? Ende des Gebrauchtmarkts? In einem Berufungsverfahren hat das 9. Berzirksgericht von San Francisco gegen einen Online-Händler bestätigt, dass der Weiterverkauf von bereits benutzter Software durch die entsprechenden Softwarehersteller untersagt werden darf.

Mit diesem Urteil hob man eine in den USA geltende Bestimmung aus dem Jahr 1909 auf. Diese erlaubt es legitimen Besitzern rechtlich geschützter Werke, diese an andere weiterzugeben oder weiterzuverkaufen.


Der Händler Timothy Vernon hatte das von einem Architekturbüro erworbene Programmpaket AutoCAD Release 14 bei eBay angeboten. Daraufhin verklagte der Hersteller der Software, Autodesk, den Mann, da ein Weiterverkauf durch die Lizenzbestimmungen untersagt ist.

Die Software&Information-Industry-Association, der Google, McAfee, Adobe und viele andere bekannte Hersteller angehören, sieht das Gerichtsurteil positiv und auch die Motion Picture Association of America freut sich über das Ergebnis. Timothy Vernon will jedoch in der nächsthöheren Instanz erneut Berufung einlegen. Sollte das Urteil sich aber trotzdem durchsetzen, dann könnten sich daraus schwerwiegende Folgen für den Gebrauchtmarkt von urheberrechtlich geschützten Werken ergeben. Jeder Anbieter könnte dann den Wiederverkauf seiner Software einschränken oder komplett untersagen

Wie steht ihr zu diesem Urteil? Dürfen Software-Hersteller solche Bedingungen auferlegen oder geht das schon in den Bereich der Abzocke? Schreibt uns eure Meinungen in den Kommentaren!

Quelle: heise.de

Redaktion

13.09.2010 15:39 Uhr
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14.09.2010 18:21 Uhr
Das ist ein herber Schlag für GameStop... aber letztendlich irgendwie gerechtfertig! Erstens kann man diesen Laden nicht mehr vertrauen, was gebraucht und was neu ist - Zweitens sind alle Games viel zu überteuert - Dritter und letzter Punkt. Die Mitarbeiter sind sowas von unfreundlich
Mitglied
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14.09.2010 09:28 Uhr
Finde ich ne super idee solange es nicht für den privaten verkauf/kauf zählt.
Händler alla gamestop gehören einfach verboten und zwar weltweit die kosten die entwickler ne menge kohle. Zudem sind die gebrauchten dort teurer als anderswo neue(mit folie) spiele
Mitglied
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14.09.2010 09:26 Uhr
Wenns mal bei uns so weit kommen sollte dann kauf ich mir so gut wie garkein Spiel mehr....Bald gibt es keine gebrauchtautos mehr und ein Haus darf man sich nur noch neu bauen ´^