Trauer um eine Ikone Hollywoods: Liz Taylor ist tot
Elizabeht "Liz" Taylor (hier zu sehen in ihrer Rolle in "Giganten") ist im Alter von 79 Jahren im Kreis ihrer engsten Verwandten verstorben. Sie erlag einem Herzleiden.
Liz Taylor, die Hollywood-Diva und frühe Ikone der Filmwelt, ist heute im Kreise ihrer Familie verstorben. Das hat ihre Agentin Agentin Sally Morrison gegenüber ABC News bestätigt. Ein schwaches Herz war die Ursache für ihr Ableben, wegen des Leidens war sie bereits seit Februar in einer Klinik behandelt worden. Liz Taylor starb im Alter von 79 Jahren im Beisein vierer ihrer Kinder - friedlich, wie ihre Sprecherin vermelden ließ.
Liz Taylor galt als eine der großen Ikonen von Hollywood und wurde zwei mal mit dem Oscar ausgezeichnet. Im Jahr 1960 konnte sie den begehrten Academy Award für "Telefon Butterfield 8" einheimsen, im Jahr 1966 folgte der nächste für ihre Hauptrolle in "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?". Neben ihren schauspielerischen Leistungen blieb Taylor vor allem durch ihr turbulentes Privatleben im Bewusstsein der Weltöffentlichkeit. Insgesamt acht Mal war Liz Taylor verheiratet, mit dem Schauspieler Richard Burton sogar zwei Mal. Außerdem wurde sie wegen Alkohol- und Medikamentenmissbrauch mehrmals in Entzugskliniken eingewiesen, dort lernte sie auch ihren letzten Mann Larry Fortensky kennen, den sie 1991 auf der Neverland Ranch von Michael Jackson heiratete. Taylor und Jackson waren langjährige Freunde, die Hollywood-Ikone hatte sich nach Jacksons Tod im Juni 2009 sehr bestürzt gezeigt. Taylor hatte sich langjährig für die Aidshilfe eingesetzt, im Jahr 2000 wurde sie von Queen Elizabeth dafür in den Adelsstand erhoben. Eine Übersicht über ihre wichtigsten Werke halten unsere Kollegen von Spiegel.de bereit.