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  • Ender's Game: Special zum Science-Fiction-Film mit Harrison Ford

    In einer alten Raketenhalle der NASA enstand der neue Sci-Fi-Film Ender's Game. Unsere Kollegen von WIDESCREEN sprachen am Set mit dem Produzenten des Kinofilms, der am 24. Oktober in die deutschen Kinos kommt.

    Besuch am Set von Ender's Game, dem neuen Science-Fiction-Film mit Harrison Ford: In den Sümpfen von Louisiana, außerhalb von New Orleans, ist ein Friedhof für Raumschiffe. Hier steht die Michaud Assembly Facility, eine Montageanlage der NASA, übrigens das größte Gebäude auf dem nordamerikanischen Kontinent. In einer gigantischen Halle liegen, sorgfältig in Luftpolsterfolie verpackt, die Restposten des Weltraumprogramms – alte Raketenmodule, Treibstofftanks, Rettungskapseln und Teile des Space-Shuttles. Die Atmosphäre ist gespenstisch. Wer als Kind von den Sternen geträumt hat, kann leicht nostalgisch werden. Heute wird das Gelände diversen Filmteams als Studiohalle zur Verfügung gestellt. So auch bei Ender's Game, der sich bekannten Science-Fiction-Ideen auf ernsthafte Art und Weise nähert.

    Weltraum-Hogwarts

    Der Roman von Orson Scott Card erschien 1985 und genießt besonders im englischsprachigen Raum Kultstatus. Erzählt wird die Geschichte des kleinen Ender Wiggins, im Film gespielt vom (zur Drehzeit) 15-jährigen Asa Butterfield (Hugo), der von dem skrupellosen General Graff (Harrison Ford) als eine Art Kindersoldat für einen galaktischen Krieg der Erde gegen eine außerirdische Insektenrasse rekrutiert wird. Ender kommt auf eine weit von der Erde entfernte Raumstation, wo er und hunderte andere Kinder das postmoderne Kriegshandwerk lernen müssen, beispielsweise wie man Kampfflieger steuert, Raumflotten befehligt und sich in der Schwerelosigkeit bewegt. Doch Kinder sind nun einmal Kinder und bald kommt es in diesem martialischen "Weltraum- Hogwarts" zu Freund- und Feindschaften, Gruppenzwang und Rivalitäten. All das ist im Sinne der Generäle, die eine neue Generation von Soldaten brauchen, um die Heimatwelt der Außerirdischen direkt anzugreifen. Für Ender ist es das Ende seiner Unschuld, aus einem Kind wird mehr und mehr ein Krieger ... Ender's Game geizt nicht mit spekatakulären Visual Effects. Ender's Game geizt nicht mit spekatakulären Visual Effects. Quelle: Trailer / http://www.youtube.com/watch?v=2UNWLgY-wuo

    Großes Risiko

    "Das Buch ist schon schon lange auf dem Markt, aber alle fürchteten sich vor der Herausforderung", erklärt uns Drehbuchautor und Proudzent Robert Orci (Star Trek), der schon seit Jahren ein Fan der Romanvorlage ist. Wir sitzen in einem kleinen, etwas heruntergekommenen Konferenzraum auf dem Gelände, wo vor Jahren einmal Raketendesigns besprochen wurden. Jetzt blättert der Putz von den Wänden ab. Draußen regnet es, ein harter, warmer Südstaaten-Regen. Orci erklärt, dass es im Laufe der Zeit immer wieder Versuche gab, den Roman zu verfilmen, aber es ist nun mal keine leichte Aufgabe. "Es ist eine echte Herausforderung", so Orci. "Man braucht junge Darsteller, aber es geht um sehr erwachsene Themen. Und das Ende ist eine intellektuelle Überraschung." Orci hat daher überall in Hollywood angeklopft, aber umsonst. "Das Buch geht tiefer und ist provokanter als ein normales Weltraumabenteuer. Wir wussten, dass wir keine 200 Millionen Dollar oder ähnliche Beträge aufs Spiel setzen konnten. Das Risiko ist zu groß. Und wir wussten auch, dass wir nicht zu sehr von der Romanvorlage abweichen können, weil die Leser das Buch sehr lieben."

    Aufwind bekam das Projekt, als Regisseur Gavin Hood (X-Men Origins: Wolverine) hinzukam. "Gavin ist ein Riesenfan des Buchs", erzählt Orci. "Wir haben uns alle zusammengesetzt und über das Projekt gesprochen: Wie sehen wir den Film? Wir nahe können wir an dem Roman bleiben? Kann man das Ende so beibehalten, wie es im Buch steht?" Hood hat sich an das Drehbuch gesetzt, und das Resultat hat alle überrascht. Und das Ende ist eine intellektuelle Überraschung." Orci hat daher überall in Hollywood angeklopft, aber umsonst. "Das Buch geht tiefer und ist provokanter als ein normales Weltraumabenteuer. Wir wussten, dass wir keine 200 Millionen Dollar oder ähnliche Beträge aufs Spiel setzen konnten. Das Risiko ist zu groß. Und wir wussten auch, dass wir nicht zu sehr von der Romanvorlage abweichen können, weil die Leser das Buch sehr lieben."

    "Gavin hat ein verdammt gutes Drehbuch geschrieben. Er hatte eine sehr konkrete Vorstellung,wie er den Film sieht. Sein Drehbuch hat uns bewiesen, dass er auch als Regisseur die richtige Vision hat. Er musste in Südafrika in der Armee dienen, daher konnte er die internen Empfindungen der Figuren perfekt verstehen und wusste sie auch visuell umzusetzen." Mit Hoods Drehbuch und einer VFX-Präsentation von James Camerons Firma Digital Domain sind die Produzenten nach Cannes geflogen. So konnten schließlich internationale Geldgeber für den Film gewonnen werden. Neben Harrison Ford steht Oscar-Preisträger Ben Kingsley als legendärer Raumschiffkommandant vor der Kamera. Neben Harrison Ford steht Oscar-Preisträger Ben Kingsley als legendärer Raumschiffkommandant vor der Kamera. Quelle: Trailer / http://www.youtube.com/watch?v=2UNWLgY-wuo

    Treffen der Generationen

    Jetzt ist es endlich so weit, die Kameras rollen: In den leeren Hallen der NASA entstehen einmal mehr futuristische Welten. Hoods Team hat mit verblüffender Detailverliebtheit eine gigantische, chromblitzende Raumstation aufgebaut, in deren Gängen man sich leicht verirren kann. Gedreht wird gerade eine Szene zwischen General Graff, also Harrison Ford,und Major Anderson, hier dargestellt von Oscar-Gewinnerin Viola Davis (The Help). Neben ihnen und Asa Butterfield spielt noch Hailee Steinfeld (True Grit) mit, als beste Freundin von Ender namens Petra Arkalian. Ben Kingsley mimt den legendären Raumschiffkommandanten Mazer Rackham, der im ersten Krieg gegen die Aliens, als diese unsere Welt angriffen, die Erde gerettet hat.

    Doch für Science-Fiction-Fans ist der Auftritt von Harrison Ford sicherlich das größte Plus! Im Verlauf der Dreharbeiten wird klar, warum Ford auf eine so erfolgreiche Karriere zurückblicken kann, liefert er doch eine absolut präzise Performance und sagt mit seinem Gesicht mehr aus als die meisten anderen mit tausend Worten. Während einer kurzen Drehpause kommt Ford, der eigentlich einen zweifelhaften Ruf für seinen angeblich ruppigen Umgang mit der Presse genießt, auf uns zu, um ein wenig zu plaudern. Und siehe da, der Mann, der Han Solo war, ist liebenswürdig, charmant und hat einen erfrischend trockenen Humor. Die Wrackteile des Raumfahrtprogramms, die hier lagern, machen auch ihn nostalgisch, denn Ford ist ein begeisterter Hobby-Pilot. Mit diesem Film will er eine Brücke schlagen. In Ender's Game trifft ein Star von einst auf einige der vielversprechendsten Jungtalente von morgen. Quasi ein Treffen der Generationen.

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    Ender's Game: Neuer Trailer veröffentlicht
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Ender's Game: Special zum Science-Fiction-Film mit Harrison Ford
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http://www.gamesaktuell.de/Kino-Thema-130800/News/Enders-Game-Special-zum-Film-mit-Harrison-Ford-1091931/
10.10.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/10/Ender_s_Game_01-pc-games.jpg
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