Auschwitz: Neuer Film von Uwe Boll - Leser-News von Calcolon
Der mit schlechten Videospielverfilmungen aufgefallene Filmregisseur Uwe Boll versucht sich in letzter Zeit an ernsthaften Stoffen mit realem Hintergrund. Ob Darfur, der den Krieg im Sudan schildert, oder Siegburg, wo es um Foltermord geht. Sein letzter Film über den berühmten Boxer Max Schmeling wurde allerdings von den Kritikern verrissen.
Mit seinem neuen Film Auschwitz will er das Grauen eines KZs nach eigenen Aussagen in bisher noch nie dagewesener Weise schildern. Damit meint er mitunter explizite Gewaltdarstellung. Der Teaser könnte auch von einem Saw ähnlichen Film stammen, hätte es nicht den geschichtlichen Hintergrund.
An sich ist es ja nichts neues oder ungewöhnliches, dass Filme über den 2. Weltkrieg gedreht werden. Aber gehört für so ein Projekt nicht eine gewisse Verantwortung dazu? Drängt sich bei einem Regisseur mit so einer Vorgeschichte der Verdacht auf, er möchte mit dem brisanten Stoff und der Gewaltdarstellung profitieren? Für Wirbel sorgt auch schon seine Klage gegen die Berlinale, weil die seinen Film abgelehnt haben. Oder wird er immer zu Unrecht von den Kritikern gebrandmarkt und ist der richtige Mann für so einen Stoff?
Er hatte seine Chancen gehabt und hat alle nicht genutzt.... - ein Film über Auschwitz bzw. den schrecklichen Verbrechen der SS soll da helfen?
Bin ja mal gespannt was da wieder für ein Müll bei rauskommt, wobei ich die
Thematik des Streifens schon Interessant finde.
Velleicht schafft er es ja doch endlich mal ein Guten Film zu machen :evil:
Er ist einfach nur ein Grotten schlechter Regisseur.