Games World
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
  • Kingdom Come: Deliverance: Die neue Beta-Version konnten wir sechs Stunden beim Entwicklerbesuch in Prag ausprobieren

    Mit Kingdom Come: Deliverance wollen die tschechischen Entwickler Warhorse Studios ein möglichst authentisches Mittelalterrollenspiel bieten. Ganz ohne Fantasy, dafür mit aufwändig recherchierter Historie und physikalisch korrekt simulierten Kämpfen. Für Backer des Schwarmfinanzierungsprojektes steht ab jetzt die erste Beta-Version bereit, die wir schon vorab bei einem exklusiven Besuch in Prag über sechs Stunden anspielen konnten.

    Bislang bot der Ausflug ins böhmische Mittelalterrollenspiel in der Alpha-­Version lediglich einen ersten Eindruck davon, welche Features der Entwickler Warhorse Studios überhaupt reinpacken will. Mit der jetzt anstehenden Beta-Version erreicht Kingdom Come: Deliverance die nächste Entwicklungsstufe und zeigt, aus welchem Rollenspielholz das tschechische Projekt geschnitzt ist. Bei unserem exklusiven Studiobesuch haben wir uns über sechs Stunden lang mit der Story, Quests, dem Rollenspielsystem und neuen Waffen beschäftigt. Zum krönenden Abschluss erstürmten wir mit gut agierenden KI-Begleitern sogar eine Banditenbefestigung.

    Historisch korrekter Auftakt

          

    Kingdom Come: Deliverance - Szene aus dem Intro, das mit solchen Zeichnungen erzählt wird. Ein gut vertonter Sprecher bringt euch dabei die Ereignisse im Jahre 1403 des mittelalterlichen Böhmens näher. Kingdom Come: Deliverance - Szene aus dem Intro, das mit solchen Zeichnungen erzählt wird. Ein gut vertonter Sprecher bringt euch dabei die Ereignisse im Jahre 1403 des mittelalterlichen Böhmens näher. Quelle: Warhorse Studios Backer mit Beta-Zugang dürfen sich auf eine erste Präsentation des Intros freuen, das den historischen Hintergrund zum Rollenspiel in schöner Form zum Leben erweckt. Anhand hübsch gestalteter Zeichnungen erzählt ein markanter Sprecher die politischen Ereignisse rund um den Nachfolgekrieg des verstorbenen römisch-deutschen Kaisers und böhmischen Königs Karl IV. Dessen Sohn Sigismund, König von Ungarn, fiel mit seinen Truppen in Böhmen ein, um sich gewaltsam den dortigen Thron unter den Nagel zu reißen. Eigentlich war Sigismunds Bruder Wenzel für diesen Posten vorgesehen, doch Wenzel hielt nicht viel vom Herrschen und wurde daher eiskalt abserviert. In der Folge dieser ganzen Querelen entbrannte in Böhmen ein Bürgerkrieg. Als Spieler erlebt ihr, wie eure Heldenfigur Henry in diese Wirren verstrickt wurde und schließlich alles verlor - Familie, Heimat, Hab und Gut. Atmosphäre, Stil und Präsentation des Intros erinnern uns dabei an The Witcher 3 und sorgen für eine passende Einstimmung - so macht Geschichtsunterricht Spaß.

    Detektivarbeit im Mittelalter

          

    Die Handlung der Beta-Version setzt im weiter fortgeschrittenen Spielgeschehen ein. Eure Figur Henry startet daher schon mit Charakterstufe 12. Was zuvor geschah, bekommt ihr in einer "Previously in Kingdom Come"-Präsentation zu sehen, deren Details wir natürlich nicht spoilern wollen. Bloß so ganz ohne Infos zur Story würden die Seiten hier leer bleiben, aber wir halten uns zurück, versprochen. Zu Spielbeginn befindet sich Henry im Dienst seines Fürsten, dessen Männer unter Führung von Sir Robard von Talmberk skrupellosen Mördern und Banditen auf der Spur sind. Diese veranstalteten jüngst ein Massaker und entkamen. Eure Aufgabe besteht darin, quasi als verdeckter Ermittler weiteren Hinweisen nachzugehen, um die Bande ausfindig zu machen.
    In der neuen Beta ist schon eine erste Schlacht um eine Banditenfestung im Wald enthalten. An die hier gezeigte Grafikqualität des Herstellerbildes kommt die aktuelle Spielversion aber noch nicht heran. In der neuen Beta ist schon eine erste Schlacht um eine Banditenfestung im Wald enthalten. An die hier gezeigte Grafikqualität des Herstellerbildes kommt die aktuelle Spielversion aber noch nicht heran. Quelle: Warhorse Studios

    Die Suche nach dem "Stinker"

          

    Auch wenn Kingdom Come: Deliverance mit knallharten Schwertkämpfen wirbt, ist es im Kern ein waschechtes Rollenspiel - und das macht sich schon in der ersten Questreihe bemerkbar, in die wir uns stürzen. Unsere Ermittlertätigkeit führt uns zunächst von der erstklassig designten Burg hinab in das darunter liegende Dorf. Hier fällt uns sofort die im Vergleich zur Alpha-­Version verbesserte Optik auf. Wir nehmen uns die Zeit, genießen erst mal den herrlichen Ausblick am Wasser, lassen Grafik- und Soundeffekte auf uns wirken. Wir richten unseren Blick weg von der Grafik und rein ins Questjournal, das schmuck aufbereitet daherkommt. Anstatt den Spieler simpel von Punkt A nach B zu führen, geht es in Kingdom Come jedoch intelligenter zu. Wir wissen nur, dass es im Dorf womöglich eine neue Spur zu entdecken gibt, aber nicht genau wo. Unser einziger Hinweis ist ein Spitzname - "Stinker". Folgerichtig gilt es daher, mit den verschiedenen Dorfbewohnern ins Gespräch zu kommen. Diese gehen gerade ihren Tätigkeiten nach, sind aber gerne bereit, mit uns ein Schwätzchen zu halten. Doch Informationen geben sie nicht unbedingt so ohne weiteres preis. Bei wichtigen Personen, die euch für die Questlösung weiterhelfen könnten, kommt es in den Dialogen oft zu verschiedenen Fertigkeitsproben.

    Kingdom Come: Deliverance - Das Rollenspielsystem soll euch erlauben, auf Wunsch auch verschiedene Diebestalente zu lernen. Kingdom Come: Deliverance - Das Rollenspielsystem soll euch erlauben, auf Wunsch auch verschiedene Diebestalente zu lernen. Quelle: Warhorse Studios NPCs lassen sich überreden, beeindrucken, bedrohen oder gar bestechen. Passend dazu findet ihr im Charakterbogen von Henry entsprechende Attribute und Fertigkeiten. Wenn ihr euch beispielsweise mit vielen Charakteren intensiv unterhaltet, steigt nach und nach euer Wert für "Sprache". Wenn ihr in einem Dialog bei einem Überredungsversuch die Nachricht "Fehlgeschlagen" erhaltet, ist klar, dass ihr euer Sprachtalent erst noch steigern müsst. Wie und welche Eigenschaften eures Charakters ihr weiterentwickelt, steht euch frei, da es keine feste Klassenvorgabe im Spiel gibt. Wer Talente erfolgreich steigert, erhält alle paar Stufen auch die Möglichkeit, einen Perk freizuschalten, so wie man es beispielsweise auch von der Fallout-Reihe her kennt. Wie viele Perks es insgesamt geben wird und wie viele man davon gleichzeitig aktiv haben kann, das steht noch nicht fest. Projektleiter Daniel Vávra verriet uns aber schon, dass man es nicht schaffe, in einem Spieldurchgang alle Perks freizuschalten. Der Spieler muss sich schon entscheiden, wo er sich spezialisieren möchte. Den ultimativen Alleskönner wird es daher nicht geben - gut so!

    Wir kommen mit unserer ersten Ermittlung inzwischen ganz gut voran. Da wir durch intensive Dialoge, die übrigens gut geschrieben sind, schon eine Steigerung unseres Sprachtalents erworben haben, gelingt es uns auch, mehr über den "Stinker" zu erfahren. Das Coole dabei ist: Je nachdem, von welchem NPC wir welche Information erhalten, geht es an einer anderen Stelle mit der jeweiligen Quest weiter. So verraten uns die Entwickler, dass es für die gerade von uns gespielte Geschichte wenigstens drei Quest-Verzweigungen gibt. Aus solchen Verzweigungen können sich auch weitere Nebenaufgaben ergeben. Das hört sich gut an und dürfte im fertigen Spiel zu einem erhöhten Wiederspielwert beitragen.

    Im Wald, da sind die Räuber!

          

    Unsere Reise durch die Beta führt uns von Talmberk weg, hin zu einem Holzfällercamp. Auf dem Weg dahin können wir per Pfiff unser treues Ross herbeirufen und uns in den Sattel schwingen. Für die Steuerung haben sich die Entwickler eine ganz clevere Lösung überlegt. So ist im normalen Reitmodus das Pferd am vorhandenen Weg quasi magnetisch angedockt, sprich es bleibt bei gedrückter Vorwärtsbewegung auf dem Pfad und springt automatisch über etwaige Hindernisse. Per Knopfdruck lässt sich diese Anbindung aufheben und ihr könnt natürlich auch querfeldein über Stock und Stein galoppieren. Aber Vorsicht bei Bäumen oder ähnlichen Hindernissen - die Physik-Engine im Spiel ist so filigran ausgearbeitet, dass es euch auch schlichtweg aus dem Sattel haut, wenn ihr unvorsichtig reitet und beispielsweise einem Ast in die Quere kommt.
    Kingdom Come: Deliverance - Die Wälder im Spiel wirken schon in der Beta sehr natürlich. Ob die hier gezeigte Vegetationsdichte aber am Ende aufrecht erhalten werden kann? Kingdom Come: Deliverance - Die Wälder im Spiel wirken schon in der Beta sehr natürlich. Ob die hier gezeigte Vegetationsdichte aber am Ende aufrecht erhalten werden kann? Quelle: Warhorse Studios Im Holzfällerlager angekommen, das übrigens mit vielen grafischen Details glänzt, schaffen wir es mit unserer verbesserten Überredungsfertigkeit, neue Hinweise zum "Stinker" zu ergattern. Der Tipp besteht aber nicht etwa aus einem simplen, neuen Checkpoint auf der Karte. Nein, diesmal gilt es, eine ziemlich lange Wegbeschreibung der Holzfäller zu verinnerlichen und penibel nachzuverfolgen. Denn die Spur führt tief in das angrenzende Waldgebiet hinein. Einmal im Forst angekommen, lernen wir sehr schnell, was es heißen kann, "den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen". Die Vegetation in Kingdom Come: Deliverance ist so real nachgebildet und so dicht, dass man sich hier in null Komma nichts verlaufen kann. Daher gilt es, schön auf dem kaum sichtbaren Trampelpfad zu bleiben. Bei unserem Waldspaziergang sind wir beeindruckt - die Bäume sind sagenhaft texturiert und detailliert, da stimmt einfach alles. Von der Buchenrinde bis hin zur Fichtennadel haben die Entwickler hier einfach viel Wert auf Authentizität gelegt. Dazu sorgen die in der realen Natur aufgenommenen Sounds für eine großartige Atmosphäre. Egal ob es das Streichen des Windes durch die Wipfel oder der Klang realer Vogelstimmen ist, selten hat sich eine Spielumgebung so echt wie hier angefühlt. Die Frage ist nur, ob man die hohe Vegeta­tionsdichte auch im fertigen Spiel so halten kann, denn das Ganze verlangt enorm viel Rechenpower. Die Entwickler bei Warhorse Studios sind sich dessen durchaus bewusst, daher steht Performance-Optimierung definitiv mit dicken Ausrufe­zeichen auf der To-do-Liste.
    Kingdom Come: Deliverance - Szene aus der PC-Beta mit mittleren Grafikeinstellungen Kingdom Come: Deliverance - Szene aus der PC-Beta mit mittleren Grafikeinstellungen Quelle: PC Games Während wir noch die Atmosphäre bestaunen, entgeht uns fast, dass auf dem Waldweg vor uns eine Bedrohung lauert. Wer durch die Lande von Kingdom Come reist, muss auch mit zufälligen Begegnungen rechnen. In unserem Fall sind es zwei bewaffnete Kumanen-Krieger, die anscheinend gerade einen Passanten niedergemetzelt haben. Was tun? Wir könnten den offenen Angriff wagen, was riskant wäre. Wir entscheiden uns dafür, in den Stealth-Modus überzugehen und den ersten Kumanen hinterrücks auszuschalten. Vorsichtig schleichen wir zu den beiden Schergen hin - hier gilt es zu beachten, dass das Rollenspielsystem auch berücksichtigt, wie viel Lärm ihr, beispielsweise durch eure Rüstung bedingt, verursacht. Kurz bevor wir unser Ziel erreichen, dreht sich einer der Kumanen um. Sofort ziehen beide ihre Waffen und stürmen auf uns los. Wir suchen das Heil in der Flucht und entkommen. Solche Zufalls-Events wird es im fertigen Spiel öfter geben, verraten uns die Entwickler. So sollte man zum Beispiel auch vorsichtig sein, wenn man einen auffällig am Weg platzierten, mit Kisten beladenen Karren sieht. Wer meint, hier unbedarft plündern zu können, muss unter Umständen damit rechnen, plötzlich in einen von Strauchdieben gelegten Hinterhalt zu geraten.

    Wer waren die Kumanen?

          

    Kingdom Come: Deliverance - Im Spiel bekommt ihr es des öfteren mit den Kumanen zu tun, einem turkstämmigen Reitervolk. Kingdom Come: Deliverance - Im Spiel bekommt ihr es des öfteren mit den Kumanen zu tun, einem turkstämmigen Reitervolk. Quelle: Warhorse Studios Kingdom Come: Deliverance trumpft mit reichlich historischer Recherche auf. Daher legen die Entwickler großen Wert auf historische Authentizität. Daher bekommt ihr es neben Banditen, Wegelagerern, Söldnern und Dieben auch immer wieder mit den Kumanen, also den Schergen des ungarischen Königs Sigismund, zu tun. Diese waren ein turkstämmiges, kriegerisches Volk, das vom Kaukasus her nach Ungarn eindrang. Die Kumanen waren für ihren Kampf zu Pferd bekannt, den sie meistens mit Pfeil und Bogen austrugen. Aber auch im Umgang mit Schwert und Schild stellen sie im Spiel nicht zu verachtende Gegner dar. Zur Zeit von Kingdom Come: Deliverance, das im Jahre 1403 angesiedelt ist, waren inzwischen viele der Kumanen in Ungarn sesshaft geworden. Doch es existierten immer noch einzelne, versprengte Nomadenscharen, die plündernd umherzogen.

    Aus dem Leben gegriffen: Die 3D-Gesichter im Spiel

          

    In der Beta bekommt ihr schon etliche der komplett überarbeiteten Gesichter zu sehen. In der Beta bekommt ihr schon etliche der komplett überarbeiteten Gesichter zu sehen. Quelle: Warhorse Studios Mit einem aufwendigen Verfahren werden die NPCs lebensecht dargestellt. In der fertigen Spielwelt von Kingdom Come: Deliverance wird es Hunderte Einwohner geben. Damit diese möglichst unterschiedlich aussehen, nutzen die Entwickler lebensechte Face-Scans. Mithilfe von 32 Kameras werden pro Kopf 28 verschiedene Gesichtszüge von ca. 100 Menschen digitalisiert. So werdet ihr auch einigen Köpfen der Entwickler als 3D-Konterfei begegnen. Wichtige Rollen werden mit Schauspielern besetzt, deren Gesichter dann ebenfalls mit dieser Technik ins Spiel gelangen. Wie verblüffend real das Ergebnis aussehen kann, konnten wir zuletzt schon bei der Präsentation des Casts von Squadron 42 sehen.

    So schön und groß ist die Beta-Spielwelt in Kingdom Come: Deliverance!

          

    Hier seht ihr das bisherige Alpha-Spielgebiet (rote Markierung) und das im Vergleich dazu deutlich größere Areal der Beta. Hier seht ihr das bisherige Alpha-Spielgebiet (rote Markierung) und das im Vergleich dazu deutlich größere Areal der Beta. Quelle: Warhorse Studios Für die Umsetzung der Spielwelt greift Warhorse auf echte Topographiedaten zurück. Anhand dieser geografischen Informationen haben die Entwickler das Gelände möglichst authentisch und real modelliert. Auch in puncto Sound setzt Warhorse Studios voll und ganz auf Authentizität. Deshalb sind alle Naturgeräusche auch tatsächlich in Wald, Feld und Flur im Prager Umland aufgenommen. Dadurch sieht die Spielwelt am Ende nicht nur toll aus, sondern fühlt sich auch durch und durch natürlich an!
    Die Karte zeigt euch die Spielgröße der Beta-Version. Im Vergleich dazu seht ihr das rot umringelte Gebiet der bisherigen Alpha-Version. Der Umfang der Beta entspricht in etwa 25 % der gesamten Spielwelt, die eine Fläche von ca. 16 km² beträgt. Die darin eingebetteten Landschaften geben das tatsächliche Böhmen wieder. Dank der akkuraten Umsetzung und der hervorragenden Weitsicht wirkt das Ganze sehr natürlich. Markante Punkte auf der Karte, etwa die Mühle oder Burg Talmberk findet ihr dann auch exakt so in der Umgebung vor. Die Mühle ist nicht nur dekorativ, sondern als voll funktionsfähiges Objekt ins Spiel integriert - das nennt man pure Detailverliebtheit.

    Mit Axt, Schwert und Schild ins Getümmel

          

    Während man in der bisherigen Alpha-Version einen ersten Eindruck vom Schwertkampf mit Anderthalbhändern bekam, sind in der Beta-Version auch neue Waffen und Kampftechniken spielbar. Anlaufpunkt für den Umgang mit der Waffe ist die Trainings-Arena im Armeelager des Spielgebiets. Besonders die Variante Schwert und Schild hat es uns dabei angetan. Nach wie vor setzt Kingdom Come: Deliverance auf physikalisch korrekt simulierte Gefechte. Ausdauermanagement und sekundengenaues Timing für Paraden und Konter sind dabei zentrale Elemente, die man nur durch Übung meistert. Wildes Mausgeklicke oder hektisches Button-Gedrücke führt spätestens bei fortgeschrittenen KI-Gegnern dazu, dass euer Henry blutend am Boden liegt. "Wir wollen nach wie vor keine simplen Hack'n Slay-Kämpfe in unserem Spiel", so die Entwickler. "Allerdings müssen wir auch noch etliche Sachen am Kampfsystem optimieren, beispielsweise die Kameraführung", verrät uns Dan Vávra. Für die fertige Version sind auch weitere Waffen vorgesehen, so konnten wir beispielsweise im Motion-Capture-Studio Modelle von Axt, Hellebarde und Lanze begutachten.
    Kingdom Come: Deliverance - Neu in der Beta ist der Kampf Schwert mit Schild. Kingdom Come: Deliverance - Neu in der Beta ist der Kampf Schwert mit Schild. Quelle: Warhorse Studios Am Ende unseres Beta-Abenteuers haben wir es geschafft: Das Banditenlager ist ausfindig gemacht und wir haben unserem Vorgesetzten Sir Robard Meldung gemacht. Jetzt gilt es abzuwägen, wie wir weiter vorgehen. Mit wie vielen Soldaten stürmen wir die Banditenfestung? Solche Entscheidungen beeinflussen den weiteren Spielverlauf mitunter gravierend, können andernorts für schwerwiegende Folgen sorgen. Machen wir einen Frontalangriff oder versuchen wir zuvor, durch Infiltration und Sabotage, uns Vorteile zu verschaffen? Solcherlei Feinheiten sind durchaus vorgesehen und machbar. Wir entscheiden uns für den Angriff und ziehen mit über 20 KI-Soldaten los, um die Banditenfestung anzugreifen. Das funktionierte in der Beta schon erstaunlich gut. Unsere Bogenschützen etwa nahmen weit entfernte Gegner aufs Korn und die KI-Schwertkämpfer unterstützten unseren Henry nach Kräften im Gefecht, wenn es brenzlig wurde. Auch wenn es noch nicht 100%ig perfekt in der von uns gespielten Beta-Version verlief, zeigte es dennoch, wie leistungs- und lernfähig die KI im Spiel ist. Unser Eindruck zur Beta fällt daher insgesamt sehr positiv aus. Kingdom Come: Deliverance besitzt ein tolles RPG-Potenzial, dass jetzt noch kräftig optimiert und poliert werden muss.

    11:34
    Kingdom Come Deliverance: Neues Video zeigt Schwertkampf-Experten
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 10/2016 PC Games Hardware 11/2016 PC Games MMore 10/2016 play³ 10/2016 Games Aktuell 10/2016 buffed 10/2016 XBG Games 09/2016 N-Zone 10/2016 WideScreen 10/2016 SpieleFilmeTechnik 10/2016
    PC Games 10/2016 PCGH Magazin 11/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1186663
Kingdom Come: Deliverance
Kingdom Come: Deliverance: Die neue Beta-Version konnten wir sechs Stunden beim Entwicklerbesuch in Prag ausprobieren
Mit Kingdom Come: Deliverance wollen die tschechischen Entwickler Warhorse Studios ein möglichst authentisches Mittelalterrollenspiel bieten. Ganz ohne Fantasy, dafür mit aufwändig recherchierter Historie und physikalisch korrekt simulierten Kämpfen. Für Backer des Schwarmfinanzierungsprojektes steht ab jetzt die erste Beta-Version bereit, die wir schon vorab bei einem exklusiven Besuch in Prag über sechs Stunden anspielen konnten.
http://www.gamesaktuell.de/Kingdom-Come-Deliverance-Spiel-16151/Specials/Beta-Version-des-Mittelalterrollenspiels-ausfuehrlich-gespielt-1186663/
01.03.2016
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2016/02/Kingdom_Come_Deliverance_Beta-_4_-pc-games_b2teaser_169.jpg
kingdom come: deliverance,rollenspiel,warhorse
specials