Nach dem Doppelpack mit den Episoden der Jahre 2000 und 2001 kommt die 2002er-Inkarnation der "King of Fighters"-Serie solo in die Läden. Es gibt mal wieder keine Handlung und zahlreiche Figuren, die eigentlich schon längst das Zeitliche gesegnet haben müssten, sind wieder mit von der Partie. Mit fast 50 Kampfkünstlern ist für jeden Spieler der richtige Avatar dabei.
Viele Elemente der Vorgänger sind verschwunden. So gibt es Striker nicht mehr und auch der seltsame Ratio-Modus des Prequels wurde entfernt -- jetzt wird wieder ganz klassisch drei gegen drei gekämpft. Für die nötige Prise Taktik sorgt der Perfect-Modus. Der kostet euch einen Super-Balken und erlaubt euch eine gewisse Zeit lang, die verschiedensten Specials ineinander fließen zu lassen. Ein Fest für geübte Spieler -- nicht zuletzt auf Grund der hervorragenden Spielbalance. Die Musik geht wieder verdammt gut ins Ohr. Einaltes Manko aber bleibt:
Manche Figuren sind toll animiert, andere kommen ziemlich steif daher, und auch die neuen 3D-Hintergründe schwanken zwischen "nett" und "richtig schick". ? tn
