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  • Kinect Sports: Rivals für Xbox One angespielt - Auch für Core-Gamer interessant?

    Am 11. April 2014 erscheint die neue Kinect-Minispielsammlung des Kult-Entwicklerstudios Rare. Wenige Wochen vor Release konnten wir das bewegungsintensive Sport-Spektakel Kinect Sports Rivals auf Xbox One bei Microsoft in München ausgiebig anspielen. Bei uns erfahrt ihr, ob ausschließlich Casual- oder auch erfahrene Spieler Freude mit der Sammlung haben werden.

    Kinect war als ein integraler Bestandteil des Xbox-One-Erlebnisses geplant – nicht umsonst liegt die Kamera jeder Konsole standardmäßig bei. Von Spielerlebnissen, welche durch die Peripherie ungemein verbessert würden war die Rede, von nie gesehener Bedienfreundlichkeit und etlichen weiteren Vorteilen. Die Realität sieht jedoch anders aus, und bis zum heutigen Tage tut sich Microsoft schwer, einen herausstechenden Nutzen für Kinect zu finden. Auch eine richtige Killer-App für das Gerät, dessen technische Finessen ohne Frage beeindruckend sind, fehlt weiterhin.

    Ändert sich wenigstens dieser Punkt mit Kinect Sports Rivals? Geht es nach Producer Harry Robinson, sollen Core-Gamer vor allem am kompetitiven Charakter des Spiels Gefallen finden: Während Gelegenheitsspieler einfach loslegen und Spaß haben können, feilen erfahrene Zocker daran, ihre Highscores in den sechs verschiedenen Disziplinen zu verbessern. Die Möglichkeit, diese mit Freunden sowie mit Spielern auf der ganzen Welt zu vergleichen, soll ihnen dafür Anreiz bieten. Tatsächlich lässt sich durch die sehr präzise Bewegungserkennung die spielerische Spreu vom Weizen trennen, Aufbau, Stil und Anspruch des Spiels schreien jedoch mit jeder Faser "casual". Das ist aber keineswegs schlimm, denn Spaß macht's ohne Frage.

    Bowling, Tennis, Football

    Rock Climbing machte uns beim Ausprobieren von Kinect Sports Rivals am meisten Spaß. Anfangs ist die Steuerung ungewohnt, geht aber nach wenigen Spielminuten in Fleisch und Blut über. Rock Climbing machte uns beim Ausprobieren von Kinect Sports Rivals am meisten Spaß. Anfangs ist die Steuerung ungewohnt, geht aber nach wenigen Spielminuten in Fleisch und Blut über. Quelle: Microsoft Drei der sechs Sportarten sind bereits aus den beiden Vorgänger-Spielen bekannt. Beim Bowling lasst ihr eine virtuelle Kugel über die Bahn rollen und versucht, alle Kegel umzuwerfen. Die große Neuerung: Da das neue Kinect erkennt, ob eure Hand geöffnet oder geschlossen ist, könnt ihr anders als bisher selbst bestimmen, wann ihr die Kugel "loslassen" wollt. Zudem kann die Kamera Rotations-Bewegungen des Handgelenks erkennen. Wo ihr in den Vorgängern umständlich nach links und rechts hampeln musstet, um einen Spin der Kugel hinzubekommen, reicht nun eine leichte Veränderung der Handposition. Die zweite bereits bekannte Sportart ist Tennis. Auch hier ist das Erkennen eurer Handgelenks-Bewegungen von Bedeutung, denn dadurch könnt ihr Bälle anschneiden und euren Gegnern damit das Leben schwer machen.

    Selber über das Feld laufen müsst ihr übrigens nicht, das übernimmt der Computer: Ihr seid alleine fürs Schlagen zuständig. Zu guter Letzt ist auch Fußball wieder mit an Bord. Anstatt eines realistischen Matches erwartet euch jedoch eine eher simple Geschicklichkeits-Aufgabe: Je nach Neigung und Position eures Fußes passt ihr den Ball an euren Gegnern vorbei zu den Mitspielern und setzt dann zum Torschuss an. Die Angriffsphase dauert dabei stets nur wenige Sekunden, anschließend übernehmt ihr beim gegnerischen Versuch die Rolle des Torwarts und bewegt euch nach links und rechts, um den Ball aufzuhalten. Alle drei Sportarten haben eines gemein: Sie funktionieren mit ein wenig Übung gut, es mangelt aber nach wie vor ein wenig an der Präzision der Bewegungserkennung – ein Problem, welches die komplett neu entwickelten Sportarten nicht haben.

    Wakeracing, Rock Climbing, Shooting

    Wakeracing setzt euch auf ein virtuelles Jetski und lässt euch in spaßigen Rennen antreten. Ihr steuert, indem ihr ähnlich wie beim Fahrradfahren eure Arme entgegengesetzt nach vorne und hinten bewegt. An Sprungschanzen sowie bei großen Wellen führt ihr Tricks aus, indem ihr den Körper nach vorne und hinten neigt und springt – wahlweise freihändig, indem ihr eure Fäuste öffnet und auf diese Weise die Hände vom Lenker nehmt. Unerwarteterweise funktioniert das Konzept sehr gut und nach wenigen Runden manövriert ihr euer Gefährt sicher und kontrolliert über das kühle Nass. Beim Rock Climbing kraxelt ihr möglichst schnell eine Kletterwand nach oben – mal an einem Bergmassiv, mal am Wrack eines halb versunkenen Frachters.

    Ihr greift nach Haltegriffen in eurer Nähe, zieht euch nach oben, indem ihr die Arme nach unten bewegt und überwindet Spalten ohne Festhaltemöglichkeit mit gewagten Sprüngen. Diese Sportart war in der Anspiel-Session unser Favorit und funktioniert ähnlich präzise wie Wakeracing. Weniger unterhaltsam, da etwas gar zu simpel, erwies sich hingegen Shooting. Mit ausgestrecktem Arm schießt ihr auf vor euch schwebende Zielscheiben, manchmal in einer bestimmten Reihenfolge, um besonders viele Punkte zu erhalten, manchmal auf bewegliche Varianten oder solche, die nach zu langem Zögern nach und nach an Wert verlieren. Das war's, mehr gibt es hier nicht zu tun. Ausnahmslos alle Disziplinen lassen sich entweder alleine oder zu mehreren spielen. In einer Art kleiner Story nehmt ihr dabei am Wettkampf zwischen drei rivalisierenden Teams teil. Mit mehreren Sportbegeisterten am Start macht das Spektakel natürlich ungleich mehr Spaß.

    Bring dich ins Spiel

    Mit Fußball hat das Minispiels trotz des Namens nicht allzu viel zu tun. Vielmehr erweist es sich als ein simples Geschicklichkeitsspiel, bei dem ihr den Ball an der gegnerischen Mannschaft vorbei zum Ziel manövriert. Mit Fußball hat das Minispiels trotz des Namens nicht allzu viel zu tun. Vielmehr erweist es sich als ein simples Geschicklichkeitsspiel, bei dem ihr den Ball an der gegnerischen Mannschaft vorbei zum Ziel manövriert. Quelle: Microsoft In sämtlichen Sportarten habt ihr übrigens Zugriff auf hilfreiche Power-Ups, die ihr nach einer bestimmten Anzahl von gelungenen Aktionen auslösen dürft. Welche das sind, ist euch frei überlassen – sobald ihr sie freigeschaltet habt, könnt ihr bei jeder Sportart euer Lieblings-Helferlein auswählen. Auch sonst gibt es im Ingame-Shop allerhand Gegenstände zum Individualisieren eures Sportlers zu kaufen, von Pistolen für die Disziplin Shooting über Tennisschläger, Shirts, Hosen und Neopren-Anzüge fürs Wakeracing. Löblicherweise verzichten die Entwickler auf Mikrotransaktionen, sodass lediglich mit in den Disziplinen verdientem, virtuellem Geld bezahlt wird. Die herausragendste Individualisierungs-Möglichkeit findet sich jedoch im Figuren-Editor via Kinect: Die Kamera überträgt euer Ebenbild ins Spiel und berücksichtigt dabei sogar die dreidimensionale Struktur eures Gesichtes. Beim Erkennen weiterer Details ist das Gerät zwar nicht ganz so gut – beim Ausprobieren des Features waren unsere Haare zu hell und ein Pferdeschwanz wurde als Glatze interpretiert – diese Details lassen sich aber anschließend manuell richten. Zwar ist das System nicht perfekt, aber dennoch beeindruckend. Gerade Editoren in kommenden Rollenspielen wie Dragon Age: Inquisition könnten von der Technik dahinter profitieren.

    Spaß für Zwischendurch

    Nein, die Killer-App, welche die Leute scharenweise von Kinect überzeugen wird, ist Kinect Sports Rivals nicht – dafür ist es zu eindeutig auf Gelegenheits-Spieler getrimmt, und auch wenn die Möglichkeiten des neuen Kinect gut genutzt werden, reichen Details wie das Erkennen von geöffneten und geschlossenen Händen oder von Drehbewegungen der Hand- und Fußgelenke noch nicht als Alleinstellungsmerkmal. Ein sehr spaßiges Spiel für gesellige Runden ist die Minispiel-Sammlung aber allemal.

    03:56
    Kinect Sports Rivals: "Free Your Inner Competitor"-Trailer
    Spielecover zu Kinect Sports Rivals
    Kinect Sports Rivals
  • Kinect Sports Rivals
    Kinect Sports Rivals
    Publisher
    Microsoft Game Studios
    Developer
    Rare
    Release
    17.03.2014
    Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Uncle-BAZINGA
    Es gibt ja bereits seit Launch der Xbox One die kostenlose Demo "Preseasons", welche Wakeracing enthält. Ich habe es…
    Von Umrael
    Große Worte der Entwickler. Vergangene Kinect-Projekte erfüllen mich aber nicht gerade mit Euphorie mit dem Gedanken…
    Von Ash2X
    Bowling ist drin - das reicht schon...dazu bekommt man jeden und war Dauerbrenner bei den Vorgängern 

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    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von Uncle-BAZINGA Gelöscht
        Es gibt ja bereits seit Launch der Xbox One die kostenlose Demo "Preseasons", welche Wakeracing enthält. Ich habe es bereits zahlreiche Runden gespielt und es macht wirklich sehr viel Spaß und die Steuerung ist nicht nur sehr präzise, sondern wird auch nach mehreren Runden nicht anstrengend. Die Optik in…
      • Von Umrael
        Große Worte der Entwickler. Vergangene Kinect-Projekte erfüllen mich aber nicht gerade mit Euphorie mit dem Gedanken an ein weiteres Rumgehampel, das einem nie das Gefühl gibt völlig die Kontrolle zu haben. Besserung wird immer gelobt, daher kann ich einen gewissen Pessimismus nicht abstreifen. Sorry, Rare.
      • Von Ash2X
        Bowling ist drin - das reicht schon...dazu bekommt man jeden und war Dauerbrenner bei den Vorgängern 
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Kinect Sports Rivals
Kinect Sports: Rivals für Xbox One angespielt - Auch für Core-Gamer interessant?
Am 11. April 2014 erscheint die neue Kinect-Minispielsammlung des Kult-Entwicklerstudios Rare. Wenige Wochen vor Release konnten wir das bewegungsintensive Sport-Spektakel Kinect Sports Rivals auf Xbox One bei Microsoft in München ausgiebig anspielen. Bei uns erfahrt ihr, ob ausschließlich Casual- oder auch erfahrene Spieler Freude mit der Sammlung haben werden.
http://www.gamesaktuell.de/Kinect-Sports-Rivals-Spiel-15697/News/Kinect-Sports-Rivals-fuer-Xbox-One-angespielt-1113796/
17.03.2014
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2014/03/Roadshow_Shooting-pc-games_b2teaser_169.jpg
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