Killzone 3 - Leser-Preview von leander96ps
"Sev" ist wieder sehr detailliert dargestellt und feuert hier mit einem Granatwerfer auf die angreifenden Helghasts!
Killzone 2 ist zurzeit eines der Top-Games auf der Sony-Konsole: super Grafik, super Sound, super Story mit brachialer Action. Kann man das überhaupt noch toppen? Ich will es euch zeigen! In dieser Vorschau werde ich über die Beta-Version des Multiplayermodus und des Einzelspielermodus berichten und das Ganze mit Move und 3D-Optik abrunden. Zu meinem Glück konnte ich noch einen Blick auf die Alpha-Version erhaschen.
Einzelspielermodus
Die Grafik von Killzone 3 wird auch dieses Jahr in der obersten Liga spielen. Effekte, Texturen und Gesichter sind wieder auf Top-Niveau. Das steht soweit fest. Aber können die Entwickler die Mechanik und das Balancing verbessern? Noch nicht ganz, hin und wieder verirrt sich ein Ruckler auf dem Bild, was das Auge kurz irritiert. Dafür haben sie das Nahkampfsystem sinnvoll verbessert. Jetzt kann unser Soldat Sev viel mehr Moves ausführen als in K2. Die sind aber überhaupt nicht jugendfrei. Einmal sticht er sogar mit beiden Zeigefingern in die Augen des Gegners, so dass der arme Helghast ohnmächtig zu Boden geht. Mit schwerer Ausrüstung durchläuft man die viel größeren Karten. Die Entwickler wollen, dass wir glauben, ein Soldat mit massenweise Granaten am ganzen Körper zu sein. Auch die Steuerung des Spiels ist gewohnt gut und die Entwickler haben bestätigt, dass die Befehlseingabe auf dem Controller deutlich schneller geht als zuvor.
Multiplayer
Die Mechs sind eine gute Erneuerung
Anders als in der Story wirkt der Spieler viel leichter. Das Laufen und Zielen geht jetzt viel präziser und bequemer aus der Hand. Vor jedem Einstieg wählt man zuerst eine Klasse aus. Man kann zwischen Arzt, Ingenieur und Scharfschütze entscheiden. Ich habe den Ingenieur am meisten gespielt, weil er etwas mit dem Pionier aus Bad Company 2 gemeinsam hatte. Auch die anderen Klassen gefielen mir und sind gut ausbalanciert. Das Punkte- und Freischaltsystem ist ziemlich gleich angeordnet wie bei CoD Black Ops. Für jeden Kill bekommt man Punkte und steigt so im Rang auf. Die Waffenauswahl war in der Beta-Version klein. Für jede Klasse konnte man drei Primärwaffen freischalten. Insgesamt waren ca. 15 Waffen spielbar. Da müsste noch etwas getan werden.
Zusätzlich gibt es in jedem Areal einen Kampfroboter, die sogenannten Exoskelette. Die sind dank ihrer Schwächen nicht der Boss auf dem Schlachtfeld. Wenn man aber einmal drin sitzt, spürt man die starke Kraft der Maschine. Mit dem Mech sollte sogar ein kurzer Sprint oder Sprung möglich sein. Das konnte ich leider nicht testen. Da ich kaum im Cockpits saß und schon von einem Raketenwerfer ausgeschaltet wurde.
Jetzt noch zu einem weiterem neuem Special, dem Jetpack. Mit dem kann man federleicht durch die Luft schweben und dabei mit eingebautem MG Gegner aufs Korn nehmen. Allerdings hat man es als Jetpackbenützer schwer, nicht entdeckt zu werden. Die Jetpacks kann man auch im Einzelspielermodus nutzen. Farbe braucht jedes Game, auch Killzone 3. Mit der neuen Karte Frozen Dam beschert man uns eine schöne Schneelandschaft. Insgesamt wird Killzone 3 nur acht Maps enthalten. Aber da wird sicher noch mehr kommen.
3D und Move
Da Sony im letzen Sommer den 3D-Patch für die PS3 veröffentlichte, können jetzt Games dreidimensional dargestellt werden. Dabei sinken die Bildfrequenz und die Auflösung dramatisch. Aber die Story-Videos werden weiterhin in Full-HD dargestellt sein. Ich sage euch, die 3D-Effekte sind einfach bombastisch! Das haben die Holländer glänzend hingekriegt. Ich glaube, am Ende wird es Hermen Hulst (Geschäftsführer von Guerilla Games) auch noch schaffen, die Auflösung aufzupeppen.
Noch zu Move. Ich war überrascht, denn da wirken die Nahkämpfe enorm realistisch. Man glaubt echt (mit 3D), dass man mittendrin ist. Die Steuerung ist leicht und präzise.
Sonstiges
Im Vergleich zur Alpha-Version fällt der zu hohe Kontrast auf. Die Texturen sind schärfer in der Alphaversion und verwaschen weniger. Das Rucken hat auch deutlich abgenommen. Zu meinem Staunen hatte ich das Laden kaum bemerkt. Erst kürzlich hat Hermen Hulst bestätigt, dass die Entwickler schon an einem neuen Projekt arbeiten. Und das wird auch ein First-Person-Shooter.
Das neue Killzone wird zusätzlich noch einen Koop-Modus bieten, den man mit einem Freund bestreiten kann. Killzone 3 wird natürlich auch als Special-Edition veröffentlicht. Die neue Helghast-Edition wird am 25.2 auf den Markt kommen.
Die kostet ca. 230 Euro, 140 Euro mehr als die normale Version. Eine Collector's Edition wird es auch geben, ist aber noch nicht bei Amazon gelistet.
Mein Eindruck
Killzone 3 wird wie eine Bombe einschlagen. Diesmal wird der Mehrspielermodus ein Hit, zusätzlich werden detaillierte Personen, Hintergründe und Effekte diesen Titel wieder auf den Grafik-Thron heben. 3D wird dabei ein super Extra sein, sowie die präzise Move-Unterstützung. Kurz: Killzone 3 wird gigantisch!
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vauman