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Studie: Mediale Gewalt steigert nicht das Aggressionspotential

19.03.2009 15:40 Uhr
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Eine Analyse amerikanischer Psychologen offenbart die Hintergründe und Methoden von Studien über die Auswirkungen medialer Gewalt.

Prof. Christopher Fergusen Prof. Christopher Fergusen Die beiden amerikanischen Psychologen Christopher Ferguson und John Kilburn von der Texas A&M International University haben eine Analyse von 27 Studien der Gewaltwirkungsforschung veröffentlicht und sparen darin nicht an Kritik. Die Analyse stellt fest, dass weniger als die Hälfte der Studien überhaupt wissenschaftlich fundierte Kriterien für Aggression nutzt, was zwangsläufig zu fehlerhaften Ergebnissen führt.

Der Zusammenhang zwischen medialer Gewalt und realer Aggression war, wenn man alle Studien betrachtet, extrem gering und nicht mehr allgemein nachweisbar. Insgesamt stellen die Forscher fest, dass der Aufbau und die Ergebnisse der Studien vor allem von der Intention der Auftragsgeber abhängen. Das heißt, dass Videospielbefürworter die Forschung so gestalten, dass möglichst überhaupt kein Zusammenhang erkennbar ist, Videospielgegner aber ein möglichst spektakuläres Ergebnis erwarten und die Studien entsprechend anlegen. Die Kritik der Forscher richtet sich also vor allem an die mangelhafte Arbeitsweise der Medienwirkungsforschung insgesamt.

Lest auf der nächsten Seite mehr über diese kritische Studie!

Mitglied

19.03.2009 15:40 Uhr
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Dein Kommentar
Kicktipp-Gewinner 2009/2010
Bewertung: 0
20.03.2009 17:53 Uhr
Zitat: (Original von Michael Mingers)
Oh, das stellen nicht nur amerikanische Forscher fest.
Heise hat ein Interview mit Herrn Professor Fromme (Achtung! Nicht der Herr Fromm, der öfters Berichte für ARD und ZDF macht!) geführt, das ihr hier nachlesen könnt.


Das Interview ist echt gut. Der Herr Fromme hört sich sehr vernünftig an, indem er sagt, dass er gegen ein generelles Verbot ist, aber dass man die Spieler im Umgang mit den Spielen schulen sollte. Indem man darüber redet und die sozialen Kontakte sehr wichtig sind. Alelrdings ist das bei Einzelgängern das Problem. Die Kontakte sind entweder nicht vorhanden, oder es sind nur negative Kontakte, wie zum Beispiel Leute die mobben. Da gehören dann aber auch Eltern und lehrer dazu, denen das auffallen müsste. Diese sollten viel früher einschreiten und mit der jeweiligen Person darüber reden.
Gelöscht
Bewertung: 0
20.03.2009 17:44 Uhr
immer sind Spiele an allem schuld
aber warum wird nicht mal betrachtet was in talkshows gesagt oder gezeigt wird
was die nachrichten alles zeigen
denn eben habe ich auf 3Sat gesehn wie kinder direkt nach der tat in W. interviewed worden ( ich meine die kinder standen nur unter schock und ohne einwilligung der eltern darf so etwas nicht mal ins fernsehn wegen JuSchG. aber darum kümmert sich keiner
naja wahrscheinlich sind ja eh wieder die Games daran Schuld

ntv, spiegel und BILD twittern seit der tat vermehrt aber die schreiben noch dümmerern scheiß als die die da eh schon schreiben.....:runter::autsch:
Mitglied
Bewertung: 0
20.03.2009 09:13 Uhr
Zitat: (Original von Hi_hat)
Hmm so lange so etwas nicht von deutschen "Wissenschaftlern" festgestellt wird ändert sich hier eh nix .. und ich glaub auch dann würden die Politiker schön weghören und die Spiele weiterhin vom Markt haben wollen ^^


Oh, das stellen nicht nur amerikanische Forscher fest.
Heise hat ein Interview mit Herrn Professor Fromme (Achtung! Nicht der Herr Fromm, der öfters Berichte für ARD und ZDF macht!) geführt, das ihr hier nachlesen könnt.
Beta-Tester
Bewertung: 0
20.03.2009 09:01 Uhr
ich mein, wer hat was anderes erwartet 
Mitglied
Bewertung: 0
19.03.2009 22:51 Uhr
jap, meine meinung! aber so wie ich die sturen politiker kenne, beharen sie nur auf den bahuptungen, wie die von dem herrn walies:runter::motz::autsch:

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