Nürnberg sagt ESL-Turnier ab
Die Intel Friday Night Game in Nürnberg (IFNG) war für den 29. Mai geplant. Auf der IFNG sollten unter anderem wichtige ESL-Turnier-Wettkämpfe in den Bereichen Counter-Strike: Source und Warcraft 3 stattfinden. Doch die Stadt Nürnberg hat das Turnier-Event inzwischen abgesagt.
Warum die Turnierrunde der Electronic Sports League (ESL) vom Nürnberger Politikum verboten wurde ist schnell erklärt. Es geht natürlich wieder um das Attentat in Winnenden am 11. März. Aus dem Bürgermeisteramt Nürnberg gab es aber bislang noch keine offizielle Stellungnahme.
Obwohl bislang keine fundierte Verbindung zwischen dem Attentäter/Amokläufer von Winnenden und Computerspielen hergestellt wurde, wird Computerspielern ihr Hobby und Profizockern ihr Beruf madig gemacht. Und während die internationale Waffenmesse Mitte März stattfand, wird das international angesehene E-Sport-Tunier der ESL zum zweiten Mal in vier Wochen sabotiert. (Wir erinnern uns: Die Attentate von Winnenden wurden mit einer modernen Schusswaffe begangen. Computerspiele waren nach bisherigen Erkenntnissen unbeteiligt.)
Die ESL hat inzwischen einen Ersatztermin gefunden und holt das versäumte Tunier am 5. Juni in Köln nach. Allerdings fragen wir uns, wie lange der deutsche E-Sport diese Rufschädigung und die politische Sabotage noch aushält.
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Quelle: Stadt Nürnberg untersagt Computerspiele-EventSzene auf readmore.de
Das ist direkt vor eurer Haustür. Also raus aus dem Büro, rein ins Auto und den OB so lange mit Argumenten vor der Kamera zutexten, bis das IFNG erlaubt ist.
Als 'COMPUTEC MEDIA AG' sollte man in Nbg genug Druck erzeugen können! :motz:
Einem bayrischen Politiker traue ich ALLES zu.
Aber angesichts solcher Meldungen, frag ich mich schon, wie mächtig bei uns schon die Waffenlobby sein muss.
Messen wo es um die eigentlichen Tatwaffen geht dürfen stattfinden, aber absolut harmlose ESL Events nicht, sowas das empfinde ich schon als eine Verhöhnung der Opfer von Winnenden(oder wie auch immer man das schreibt).