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"Killerspiele"-Verbot: Die Schweiz macht den Anfang - das sagt Cynamite dazu

20.03.2010 13:02 Uhr
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Innerhalb von zwei Monaten wird die schweizer Regierung einen Gesetzesvorschlag zum Verbot von "Killerspielen" einreichen - Gamer sind geschockt!

Deutsche Spieler befürchten schon seit langem ein Verbot von "Killerspielen" in der Schweiz scheint der Albtraum Realität zu werden.

Wie der schweizer Branchendienst gamerights berichtet, wurden in unserem Nachbarland zwei so genannte Motionen angenommen, die ein Verbot von "Killerspielen" beeinhalten. Demzufolge ist der schweizer Bundesrat verpflichtet innerhalb von zwei Monaten einen Gesetzesvorschlag auszuarbeiten. Wie genau dieser aussehen wird ist noch ungewiss, tiefe Einschnitte in die Medienfreiheit sowie die Kriminalisierung und Entmündigung harmloser Bürger sind aber zu befürchten, so gamerights.

Cynamite meint:

Dass die Schweiz beim Verbot von "Killerspielen" vorangeht, ist ein erschreckendes Zeichen an die Gamer im restlichen Europa. Die Restriktionswut kann schnell eine Eigendynamik erhalten und andere Länder könnten die Schweiz als "gutes Beispiel" nehmen und den Schritt nachahmen.

Auf jeden Fall drücken den Schweizer Zockern die Daumen, dass sie dieses Verbot noch irgendwie abwenden können!

Quelle: gamerights.ch

Redaktion

20.03.2010 13:02 Uhr
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24.03.2010 19:33 Uhr
oh man, ich komm heim vom skifahren und dann gleich so ne schei.. nachricht:huh:.hoffentlich kriegen die das nicht durch und es löst sich in luft auf.
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21.03.2010 17:46 Uhr
Den Anfang und das Ende hab ich nur erzählt bekommen bzw. gelesen, das was ich erwähnte bezog sich jetzt viel mehr auf die Nicht-Götter die einem über den Weg laufen. Mir kam da das was ich noch gehört habe eher wie eine sehr falsche Rechtfertigung vor, die bei Sachen wie einem Unschuldigen der einfach nur fliehen will und statt gerettet einfach ermordert wird nichtmal richtig wirkt oder einer Frau die man rettet und dann vom Protagonisten zerquetscht vor. Das Motiv für die Taten fehlt da einfach, es wirkt eben, wie du schreibst, total sinnlos. Es funktioniert aber dann, wenn es nicht gerade um die Götter geht, wo ich es noch im Ansatz verstehen kann (und selbst da ist`s schwer), nicht mehr. Das Spiel gibt mir jedenfalls nie die Rückmeldung darüber was falsches zusehen, es ist halt doch ziemlich unkommentiert.
Aber wenn man mit der USK eng zusammenarbeitet scheint das schon zugehen, man konstruiert sich halt etwas. So ähnlich klang das auch beim Interview mit den Entwicklern von Hunted heraus. Man arbeitet mit ihnen eng zusammen und findet halt schon einen Weg.
Schlimm find ich das selber gar nicht, ich will das diese Spiele hier rauskommen, ob sie mir gefallen oder nicht ist da doch nebensächlich. Ich würde nie jemanden was nicht gönnen, nur weil ich da einen anderen Geschmack habe.

Was aber den JuschG Paragrafen angeht... na ja lachhaft. Das könnte man in theoretisch auf jedes Spiel anwenden das Krieg zum Thema hat und auf Gears of War passt das weniger als beispielsweise auf Modern Warfare oder Battlefield. Ich denke, es ist eben schlicht und ergreifend Willkür, die zu diesen ganzen Urteilen führt.
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21.03.2010 17:22 Uhr
Zitat: (Original von SethSteiner)
@PlayS3l3ction
Ja God of War III ist wirklich brutal, ich fand es extrem seltsam das ein Gears of War, wo man ja eindeutig Alienhaftes bekämpft gar nicht erst prüft, ein God of War aber lockig flockig durchkommt und hier werden absolut unschuldige, völlig sinnlos und ohne jeglichen Grund zermalmt und ermordet.

Ich sag maö kurz was dazu^^

Zitat: (Original von USK-PO_2006)
(2) In inhaltlicher Hinsicht zeichnen sich diese Programme insbesondere dadurch aus, dass der sich auf dem Bildschirm darstellende Geschehensablauf in entscheidender Weise von der Interaktion des Nutzers, d.h. der Einwirkung des Anwenders mittels unterschiedlicher Eingabemöglichkeiten auf die zu leistende Rechenleistung, beeinflusst wird. Die Interaktion des Nutzers ist hierbei nicht nur dafür entscheidend, ob ein fest vorgegebener Programm- und Geschehensablauf fortgesetzt wird, sondern welchen Fortgang der Programm- und Geschehensablauf in inhaltlicher Hinsicht nimmt.

Es ist davon auszugehen, dass GoW3 mit einer moralischen Frage endet. Das habe ich beim Test von GEE mitbekommen. Siehe Szene beim Kampf gegen Poseidon: Hier sieht man aus der Sicht des Gegners und merkt die sinnlose Wut von Kratos. Die begründete Wut einerseits, die moralische Frage, teilweise vom Spiel gestellt, teilweise durch solche Szenen wie mit Poseidon vom Spieler selbst, werden dazu geführt haben, dass das Spiel freigegeben wurde. (War in der Vergangenheit auch so, man erinnere sich an den ersten Teil)

Eventuell findet folgendes bei Gears of War Anwendung:
(2) Ein Medium ist kriegsverherrlichend im Sinne des § 15 Abs. 2 Nr. 2 JuSchG, wenn Krieg als reizvolles
Abenteuer oder als Möglichkeit beschrieben wird, zu Anerkennung oder Ruhm zu gelangen. Eine Verharmlosung
des Krieges kann die Voraussetzungen der Vorschrift erfüllen, wenn Tod, Zerstörung, Krieg und Leiden
bagatellisiert werden.
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21.03.2010 17:03 Uhr
@PlayS3l3ction
Ja God of War III ist wirklich brutal, ich fand es extrem seltsam das ein Gears of War, wo man ja eindeutig Alienhaftes bekämpft gar nicht erst prüft, ein God of War aber lockig flockig durchkommt und hier werden absolut unschuldige, völlig sinnlos und ohne jeglichen Grund zermalmt und ermordet. Das ist ja nun um ein vielfaches brutaler als irgendeinen Locust mit der Kettensäge zu zerschneiden. Zumal dort keine Gedärme heraumkommen, im Gegensatz zu einem God of War. Das soll nicht heissen, es sollte keine Freigabe erhalten, es sollte eher aussagen das die USK einfach keine nachvollziehbare Institution ist und Gears of War auch freigegeben werden sollte. So sehr ich persönlich Kratos nun verabscheue aber ich habe von keinem gehört, das er sein Verhalten nachgeahmt hätte oder ähnliches, es ist also nicht gefährlich und wenn schon God of War nicht gefährlich ist, dann sind 95% oder mehr der restlichen Games es genausowenig.

Thema Schweizer, die sich über Deutschlands Regeln amüsierten, hat mir aber schon ein leises Schmunzeln entlockt. Man sollte sich eben nicht zurücklehnen, nicht in der Schweiz, nicht in Österreich. Es kann immer irgendein Depp kommen, der meint zu wissen was gut ist und ein Gesetz durchzupeitschen versuchen.
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21.03.2010 15:19 Uhr
denke auch, das deutschland auf jeden fall das nächste land mit dem verbot sein wird... hoffentlich asber kein komplettes verbot sondern nur eine allgemeine usk-einstufung ab 18