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Killerspiele

Killerspiel-Verbot: Bundesregierung will Gesetze nicht verschärfen

18.05.2010 16:10 Uhr
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Aufatmen für alle Gamer: Die Bundesregierung plant derzeit keine Gesetzsverschärfung, durch die deutlich mehr Action-Spiele als bisher auf dem Index gelandet wären. Eine erfolgreiche Petition hatte das Thema in den Bundestag gebracht.

Ein Bürger bekam die Gelegenheit, vor dem Bundestag ein Plädoyer gegen die Verschärfung des Gewaltspieleverbots zu halten. Er hatte für eine Petition im letzten Jahr insgesamt 73.302 Unterschriften gesammelt und damit die Voraussetzungen für die Anhörung vor dem Petitionsausschuss geschaffen. Der Mann forderte den Bundestag auf, ein härteres Verbot zu Action-Computerspielen abzulehnen und stattdessen bestehende Gesetze besser durchzusetzen.

Den Anlass für das Plädoyer gab die Innenministerkonferenz vom 05.06.2009: Auf dieser wurde gefordert, das Herstellungs- und Verbreitungsverbot von Action-Computerspielen deutlich zu verschärfen.

Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sprach sich gegen eine Änderung des Paragraphen 131 aus. In diesem sind die Kriterien festgelegt, die für den Verbot von Spielen entscheidend sind. Die Innenministerkonferenz hatte vor, den Paragraphen so zu ändern, dass deutlich mehr Computerspiele von einem Verbot betroffen wären.

Olaf Wolters, Geschäftsführer des BUI (Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.), begrüßte das Signal der Bundesregierung, dass die Verbote vorerst nicht strenger werden. "Emotionen, Vorurteile und mangelndes Wissen prägen leider noch immer viel zu oft den öffentlichen Diskurs zu Computerspielen." Deutschland habe bereits die international strengste Gesetzeslage. Ein Verbot von Action-Spielen widerspreche zudem der Zensurfreiheit nach dem Grundgesetz.

"Polemische Begriffe wie 'Killerspiele' sind zumeist der Unwissenheit ihrer Schöpfer geschuldet", so Wolters weiter. "Derartige Bezeichnungen bringen nicht nur ein ganzes Genre der Computerspieleindustrie - das der Action-Spiele - in Verruf, sondern diskriminieren auch die Menschen, die sich für diese Spiele begeistern."

Quelle: BUI Online

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18.05.2010 16:10 Uhr
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20.05.2010 20:12 Uhr
Das sind ja mal gute Neuigkeiten!!!^^ Hoffentlich bleibt es auch die nächsten Jahre dabei.....
Kicktipp-Gewinner 2009/2010
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20.05.2010 16:47 Uhr
na das ist ja nicht schlecht, dass die politiker erst mal so entscheiden haben. ich denke auch, dass die gesetze streng genug sind.
jetzt müssen die nur noch richtig durchgesetzt werden und strafen für zuwiderhandlungen erhöht werden.
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19.05.2010 12:46 Uhr
Was ist denn da passiert?
Auf jeden Fall endlich einmal eine (vorübergehend) gute Entscheidung