Arnold Schwarzenegger will brutale Videospiele verbieten
Das Oberste US-Gericht entscheidet demnächst in einem Grundsatzurteil, ob der Verleih und Verkauf von gewalttätigen Videospielen an Jugendliche in den USA verboten werden soll. Den Antrag auf den Weg gebracht hat jemand, der in seinen Filmen nicht gerade für Friedenspolitik und argumentative Konfliktlösung bekannt war: Arnold Schwarzenegger, inzwischen Gouverneur von Kalifornien, hat sich für das strengere Gesetz stark gemacht.
Der "Governator" will das Urteil eines US-Gerichts aufheben lassen, welches vor einem Jahr ein kalifornisches Gesetz zum Spieleverbot für verfassungswidrig erklärt hatte (wegen Verstoßes gegen die Meinungsfreiheit). Die kalifornische Regierung hatte behauptet, dass Videospiele Minderjährige psychisch schädigen sowie die Jugendlichen zunehmend aggressiv und antisozial machen würden.
Der US-Court lehnt dies mit der Begründung ab, dass es hierfür keine ausreichenden Beweise gebe und man auch mit weniger drastischen Maßnahmen den Spielkonsum von Jugendlichen einschränken könne. Nun entscheidet also der Supreme Court in Washington, ob das kalifornische Gesetz dennoch durchkommt.
Hierzulande ist der Verkauf von gewaltverherrlichen Spielen an Minderjährige schon seit Jahren verboten. Es verwundert sicher den einen oder anderen, dass nun ausgerechnet Schwarzenegger eine Art deutsche Härte in den amerikanischen Jugendschutz einführen will. Immerhin zählen auch einige ziemlich brutale Filme zum Werk Arnold Schwarzeneggers. Kostproben gefällig? Conan: Der Barbar, Terminator 1-3, Phantom Kommando, Predator, Eraser, Collateral Damage etc. etc.
Ob unter das neue Verbot von Gewaltspielen dann auch die Actiongames zu Conan und den Terminator-Filmen fallen würden, ist nicht bekannt. Eine lustige Anekdote würde es sicher hergeben.
Quelle: Spiegel Online
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bei @vorletzte Post über mir (auweia o.O) hoffe ich, daß nur die Tastatur defekt ist und nicht…
@wintermuteX: Versteh mich nicht falsch, ich halt auch nix von der Todesstrafe, aber seit wann ist die Verfassungswidrig (in der amerikanischen Verfassung natürlich...)