Allgemeines Videospiel-Verbot in Somalia
Die Islamisten-Gruppe Hezb al-lsam hat ein allgemeines Videospiel-Verbot in den von ihr kontrollierten Gebieten in Somalia verhängt. Der Grund dafür sei, dass Videospiele die gesellschaftlichen Traditionen zerstören würden. Videospiel-Automaten erfreuen sich in Somalia großer Beliebtheit. Ein Spiel kostet umgerechnet gerade mal 15 Cent. Sollte nun jemand beim spielen erwischt werden droht Strafe.
In Somalia herrscht derzeit Bürgerkrieg. Games sind nicht das erste Unterhaltungsmedium, das verboten wurde. Ein betroffener Jugendlicher äußerte sich dazu: "Früher haben wir Filme geguckt. Die wurden verboten. Nun sind die Playstations, mit denen wir gespielt haben, ebenfalls verboten. Dieses Land ist nichts für junge Menschen wie mich."
Quelle: gamepolitics.com
Erstmal: In der Regel helfen die Amis als Erster nahezu jedem Land auf der Welt, sei es Tsunami in Süd-Ost Asien oder Erdbeben in Haiti. Später kommen Blauhelme aus dem Rest der westlichen Welt nach.
Gegen Aufständische oder Rebellen käme man nur mit Waffengewalt an. Sprich Krieg - extreme Kosten entstünden. Das kann sich die UN dauerhaft nicht leisten.
PS: Die UN war schon zig mal in Somalia, geholfen hat es leider nichts.
Den Besitzern von Videospielhallen bleibt nun keine andere Wahl, außer die Order zu befolgen. Ali Hidig, ein Besitzer einer Spielhalle in dem kleinen Städtchen Elashabiyaha, teilte der Nachrichtenagentur AFP mit: „Vertreteter von Hezb al-Islam forderten uns auf, unsere Spielhalle zu schließen und so mussten wir diesem nachkommen. Wir haben keine andere Wahl. Vor allem Jugendliche kamen immer nach der Schule hier her, um sich etwas unterhalten und ablenken zu lassen. Doch dies gehört jetzt wohl der Vergangenheit an.“
In sogennaten Cyber-Cafes wurden u.a. Playstations aufgebaut mit denen Jugendliche für 5.000 somalische Schilling (15 Euro-Cent) 30 Minuten spielen konnten.
Hezb al-Islam verfolgt eine sehr radikale Auslegung der Scharia (das religiös „legitimierte“, unabänderliche Gesetz des Islam) mit dem Ziel Somalia in einen islamischen Gottesstaat umzuwandeln. Ähnliche Aktionen sind bereits aus den 90ern bekannt, als die Taliban jede Art von Unterhaltung - sei es Musik oder Fernsehen - in Afghanistan unter Todesstrafe stellte. Glücklicherweise sind diese Zeiten für die Afghanen nun vorbei, im kriegszerrütteten Somalia ist allerdings keine Wende abzusehen. Selbst nach UNO-Angaben wäre die dortige Lage nur durch eine massive militärische Intervention unabhängiger Kräfte zu lösen, um die sozialen und politischen Strukturen von Grund auf neuaufzubauen. In den letzten Monaten wurden von den selbsternannten islamischen Gotteskriegern selbst Jugendliche abgestraft, die in kurzen Hosen Fußball spielten oder zu traditionellen Klängen tanzten.
Quelle: pagenstecher.de
Klar...weil das ja auch soo einfach ist. Sieht man ja an aktuellen Beispielen, wie gut sowas läuft. :uff:
Ein Umsturz muss immer von innen heraus stattfinden, wenn er funktionieren soll.
Mich interessiert's. Aber wenn man natürlich vollkommen ignorant und selbstbezogen ist...
Soviel Dummheit muss doch schon weh tun. Mir tut sie's jedenfalls.
Zu behaupten, dass das Leben hier genauso schwierig und elend ist wie in Somalia... :autsch:
Bei einigen Kommentaren hier, kann man sich einfach nur an den Kopf greifen. Klar herrscht dort Bürgerkrieg (an dem wir westlichen Länder im übrigens eine enorme Mitschuld tragen), aber deswegen zu sagen die Menschen dort würde es eh nicht kratzen ist schwachsinnig. Durch dieses Verbot wird den Leuten dort noch ein weiteres Stück Normalität und Freiheit genommen.