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  • Killer is Dead in der Preview: Blutige Schnetzel-Action mit verrückten Ideen

    Das japanische Entwicklerstudio Grasshopper Manufacture reiste zur GDC 2013 mit ihrer Schlachtplatte Killer is Dead an. Unser Redakteur Sebastian Stange durfte im Rahmen der Messe einen Blick auf die Xbox 360-Version werfen und gibt seine erste Einschätzung ab. Soviel vorweg: Auch dieses Projekt der Japaner steckt voller verrückter Ideen und punktet mit einem eigenwilligen Stil.

    Der schillernde japanische Game-Designer Goichi "SUDA 51" Suda kennt keine Ruhepause. Nach seinen jüngsten Actiontiteln Shadows of the Damned und Lollipop Chainsaw beglückt er uns wieder mit einem reichlich schrägen Spiel. Killer is Dead fällt sofort durch seinen eigenwilligen Grafikstil auf. Alle Charaktere wirken eher stilisiert, die gesamte Optik ist voller Kontraste und knalliger Farben, scheint aber weitestgehend auf Details oder Texturen zu verzichten. Der Titel wirkt wie eine Mischung aus Killer7 und No More Heroes und kommt – typisch SUDA 51 – mit einer herrlich schrägen Story daher. Im Spiel verkörpert ihr den kampferprobten Agenten Mondo Zappa, der für die "Executioners" arbeitet, eine geheime Agentur, die sich auf das Beseitigen dämonischer Unterwelt-Wesen spezialisiert hat. Mondos Boss Bryan Roses ist ein seltsamer Cyborg. Mondo selbst hat einen Roboterarm, der sich in diverse Waffen verwandeln kann. Mit dem anderen Arm schwingt er ein Katana. Im Spiel kommt es zu mysteriösen Vorkommnissen auf dem Mond, die dazu führen, dass die Menschheit plötzlich mitten in den Konflikt mit den Unterwelt-Gestalten hineingezogen wird, der sonst für sie unsichtbar ausgetragen wird. Mondo soll ein wenig wie ein düsterer James Bond wirken. Er ist ein hart gesottener Killer, ein stilvoller Gentlemen und er bandelt immer wieder mit diversen heißen Girls an. Verführung wird gar ein Spielelement sein und als Auflockerung zwischen den Actionreichen, linearen Missionen dienen.

    Im uns vorgespielten Demo-Level sahen wir einen Bosskampf gegen Victor, den man etwa in der Mitte des Spiels bestreiten wird. Der widerliche Knochentyp hat sich darauf spezialisiert, die musikalische Begabung von Musikern auf aller Welt zu stellen. Dieses Talent nutzt er, um die Welt mit negativer Energie zu vergiften. Das Aufeinandertreffen von Victor und Mondo ist bizarr, den einen Großteil davon hört ihr als Spieler rein garnix. SUDA51 spielt mit der Idee des Audio-Diebstahls und raubt der Zwischensequenz einen Großteil seiner Töne. Als sich Victor dann aber in seine wahre Dämonenform verwandelt – ein seltsames Schuppenwesen mit rieseigen Armen -, wird dann aber wieder alles normal. Nunja … ein wenig abgefahren ist die Szene allemal. In einer sehr abstrakten, lila-zuckenden Arena drischt Mondo auf Victor ein. Das Kampfsystem wirkt flott und offensiv. Es geht darum, schnell zum Widersacher zu huschen, ein paar Schläge anzubringen und vor Angriffen abzutauchen. Außerdem gibt es Auflade-Angriffe, mit denen sich die gegnerrische Deckung brechen lässt. Verschiedene Verwandlungen und Upgrades des Robo-Arms, sowie diverse neue Combos und wählbare Finishing-Moves sollen für spielerische Abwechslung sorgen.

    Nachdem es Mondo gelungen ist, Victors Arme abzuschlagen, stürzt die Stage – die Spitze eines Hochhauses – plötzlich ein und ihr müsst den Boss endgültig besiegen, bevor ein Timer abläuft. Danach endete die kurze Demo leider schon. Was sie klar macht, ist dass der Titel ganz klar auf seinen wilden Stil setzt. Kaum ein Element des Spiels wirkt nicht extrem eigenwillig, der Look von Killer is Dead könnte markanter nicht sein und trotz der eigentlich nur mittelmäßigen Technik und im Detail recht schwacher Animationen, wirkt das Endprodukt echt cool. Die Frage ist halt, ob das eigentliche Action-Gameplay wirklich griffig ausfällt und Spaß bringt. Wenn wir auf die bisherigen Titel des Entwicklers zurück blicken, erwarten wir ganz klar keine Gaming-Quantensprünge aber allemal ein solides Actionspiel. Und wetten, es wird ein Gerüttelt Maß an ganz absurden Überraschungen geben? Die sind schließlich eine Spezialität des Entwicklerteams. Wenn Killer is Dead schon optisch so stark an die verrücktesten Suda-Titel erinnert, wäre es doch gelacht, wenn der Titel nicht ähnlich verrückt daher käme. Das wollen wir zumindest stark hoffen, denn sein eigenwilliges Flair ist die größte Chance des Spiels, im stark umkämpften Action-Segment eine Chance zu haben. Und selbst das ist angesichts starker Konkurrenz wie dem ähnlich wilden und spielerisch deutlich ausgefeilteren DmC keine leichte Aufgabe. Wir drücken dem Team also die Daumen und hoffen, dass ihm der Spagat zwischen eigenwilligem Stil und spielerischer Substanz gelingt.

    01:50
    Killer is Dead: Englischsprachiger Trailer zur epischen Metzelei
    Spielecover zu Killer is Dead
    Killer is Dead
  • Killer is Dead
    Killer is Dead
    Publisher
    Koch Media
    Developer
    Grasshopper Manufacture Inc
    Release
    30.08.2013
    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von Phuindrad
    Scheint immerhin kein Gesichtsloses Actionspielchen von der "Stange" zu sein...
    Von Ameena
    Hört sich doch nach einem kleiner Hoffnungsträger an.

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      • Von Phuindrad
        Scheint immerhin kein Gesichtsloses Actionspielchen von der "Stange" zu sein...
      • Von Ameena
        Hört sich doch nach einem kleiner Hoffnungsträger an.
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Killer is Dead
Killer is Dead in der Preview: Blutige Schnetzel-Action mit verrückten Ideen
Das japanische Entwicklerstudio Grasshopper Manufacture reiste zur GDC 2013 mit ihrer Schlachtplatte Killer is Dead an. Unser Redakteur Sebastian Stange durfte im Rahmen der Messe einen Blick auf die Xbox 360-Version werfen und gibt seine erste Einschätzung ab. Soviel vorweg: Auch dieses Projekt der Japaner steckt voller verrückter Ideen und punktet mit einem eigenwilligen Stil.
http://www.gamesaktuell.de/Killer-is-Dead-Spiel-10509/News/Killer-is-Dead-in-der-Preview-Blutige-Schnetzel-Action-mit-verrueckten-Ideen-1062750/
28.03.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/03/GDC_2013__1_.jpg
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