Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Kickstarter: Projekte für Ouya-Fonds unter Betrugsverdacht

    Die Entwickler der Android-Konsole Ouya riefen Indie-Entwickler im vergangenen Juli dazu auf, erfolgreiche Kickstarter-Projekte zeitexklusiv für ihre Konsole zu veröffentlichen, um im Gegenzug finanzielle Mittel aus einem eingerichteten Fonds zu erhalten. Zwei erfolgreich finanzierte Kickstarter-Projekte stehen nun unter Betrugsverdacht, da sie unter verdächtigen Konditionen finanziert wurden.

    Im vergangenen Juli richteten die Entwickler der Android-Konsole Ouya einen Fonds ein, um Indie-Entwickler, die ihre Projekte erfolgreich via Kickstarter finanzieren konnten, zusätzlich durch finanzielle Mittel zu unterstützen. Im Gegenzug sollen die damit unterstützten Spiele-Titel zunächst zeitexklusiv für Ouya veröffentlicht werden. Mit Elementary, My Dear Holmes und Gridiron Thunder erregten zwei erfolgreich finanzierte Projekte, welche die Bedingungen für den Ouya-Fonds erfüllen, nun jedoch die Aufmerksamkeit misstrauischer Kickstarter-Nutzer.

    Gridiron Thunder erreichte zehn Tage vor Ablauf der Spendenfrist die Zielsumme von 75.000 US-Dollar. Jedoch unterstützten lediglich 138 Personen das Projekt, der durchschnittliche Spendenbetrag lag zwischenzeitlich bei über 600 Dollar pro Person. Für Aufmerksamkeit sorgten damit eine Reihe von Unterstützern, die binnen weniger Tage hohe Summen spendeten. Zusätzlichen Verdacht schürt zudem die Tatsache, dass es sich bei einigen der neu angelegten Unterstützer-Accounts um Personen handelt, die den selben Nachnamen wie Projektleiter Andrew Won tragen, wie Nutzer des Neogaf-Forums herausfanden. Auch sollen Accounts vorhanden sein, die ein und denselben Namen tragen.

    Andrew Won selbst, Projektleiter des Indie-Fußball-Spiels Gridiron Thunder, wies die Betrugsvorwürfe vehement zurück. Via Twitter ließ Ouya Inc. zudem verlauten, dass sich die Indie-Entwickler von MogoTXT erfolgreich für den Ouya-Fonds qualifiziert hätten: "Wir sind begeistert, Gridiron für den FTG-Fond qualifiziert zu sehen und hoffen, dass sie ihre unterstützende Community mit zu Ouya bringen." Eine Verdopplung der via Kickstarter erzielten Summe seitens Ouya ist damit also sicher. Auch Elementary, My Dear Holmes, ein Point&Click-Adventure, angeführt von Indie-Entwickler Sam Chandola wurde unter verdächtigen Bedingungen finanziert.

    In den Reihen der Unterstützer befinden sich zahlreiche Accounts mit Namen und Nutzer-Bildern prominenter Persönlichkeit,en die in der Vergangenheit keinen keinen Spiele-Bezug aufwiesen. Auch findet sich eine Frau, die laut dem verwendeten Nutzer-Bild seit dem Jahr 2011 als vermisst gilt. Weit vor Ablauf der Spendenfrist, wurde die Zielsumme in Höhe von 50.000 Dollar für Elementary, My Dear Holmes erreicht. Gegenüber dem Online-Blog Polygon versicherte Chandola, dass es bei dem Projekt mit rechten Dingen zugehe und präsentierte einen Mail-Austausch zwischen ihm und den Verantwortlichen von Kickstarter.

    Auf die Vorwürfe selbst geht Kickstarter in der bislang noch nicht als offiziell verifizierten Mail jedoch nicht ein und ermutigt Chandola dazu, das Kickstarter-Projekt weiterhin zu bewerben und fortzuführen. Ob die Betrugsvorwürfe also berechtigt sind, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht eindeutig feststellen. Gridiron Thunder hat sich, wie bereits zuvor erwähnt, für die Verdopplung der Finanzierungssumme durch den Ouya-Fonds qualifiziert, womit einer Veröffentlichung vorerst nichts im Wege steht. Weitere Informationen zu Gridiron Thunder und Elementary, My Dear Holmes erhaltet ihr auf den offiziellen Projektseiten von Kickstarter, womit ihr euch selbst ein Bild schaffen dürft. Alles Weitere rund um Kickstarter findet ihr auf unserer Übersichtsseite. Was haltet ihr von den Anschuldigungen? Teilt es uns in den Kommentaren mit.

    17:32
    Die Zukunft von Kickstarter: Interviews mit Brian Fargo und Charles Cecil in Shut Up And Take My Money 28
  • Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von KingDingeLing87
    Wenn es stimmt, geht das natürlich völlig am eigentlichen Ziel von Kickstarter vorbei.Aber wie gesagt, man kann es…
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von KingDingeLing87
        Wenn es stimmt, geht das natürlich völlig am eigentlichen Ziel von Kickstarter vorbei.
        Aber wie gesagt, man kann es eben nicht beweisen.
        Das es aber schwarze Schafe gibt, die selbst für sich spenden, um diese "Bonus" Zahlungen ab einer bestimmten Summe zu erreichen/kassieren, kann ich mir durchaus vorstellen.
    • Aktuelle Kickstarter Forum-Diskussionen

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1086072
Kickstarter
Kickstarter: Projekte für Ouya-Fonds unter Betrugsverdacht
Die Entwickler der Android-Konsole Ouya riefen Indie-Entwickler im vergangenen Juli dazu auf, erfolgreiche Kickstarter-Projekte zeitexklusiv für ihre Konsole zu veröffentlichen, um im Gegenzug finanzielle Mittel aus einem eingerichteten Fonds zu erhalten. Zwei erfolgreich finanzierte Kickstarter-Projekte stehen nun unter Betrugsverdacht, da sie unter verdächtigen Konditionen finanziert wurden.
http://www.gamesaktuell.de/Kickstarter-Event-239378/News/Kickstarter-Projekte-fuer-Ouya-Fonds-unter-Betrugsverdacht-1086072/
30.08.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/06/ouya-xl-650x400-600x369.jpg
kickstarter,android
news