JoWood: Österreichischer Publisher schließt die Pforten
JoWood schließt die Pforten. Das österreichische Unternehmen wurde 1995 gegründet und erlangte vor allem durch den Vertrieb der Gothic-Serie Bekanntheit.
Nun ist es offiziell: Der vor allem für die Gothic-Serie bekannt gewordene österreichische Publisher JoWood wird die Pforten schließen. Wie gestern Abend bekannt wurde, kommt die zunächst angestrebte die Sanierung des 1995 gegründeten Unternehmens nicht zustande. JoWood hat den Antrag auf Abschluss des Sanierungsplans zurückgezogen. Damit enden alle Gespräche mit potentiellen Investoren. In dem nun startenden Konkursverfahren soll der Konzern verwertet werden. JoWoods Aktienwert hat derzeit nur noch einen Wert von 38 Cent pro Aktie - in den vergangenen beiden Tagen sank der Kurs um insgesamt 16,2 Prozent.
Das 1995 gegründete Unternehmen JoWood legte seinen Fokus zu Beginn vor allem auf PC-Spiele. Internationale Erfolge feierte das österreichische Unternehmen im Jahr 1997 als der Industriegigant an den Start ging. Nur drei Jahre später ging man an die Börse, um global agieren zu können. Schon 2002 stand die Firma aber kurz vor der Insolvenz, konnte diese jedoch abwenden. Drei Jahre später stellte das australische Unternehmen Perception erneut einen Insolvenzantrag, weil Zahlungen seitens JoWood ausblieben. Der Antrag wurde aber abgewiesen. Anfang dieses Jahres stand dann die nächste Insolvenz an, weil interne Restrukturierungen scheiterten. Es sollte der Anfang vom Ende sein. Zu den Highlights des Publishers zählten Titel wie Aquanox, Die Gilde, Gothic 2, Spellforce und Torchlight.
Man muss aber auch sagen, dass sie es sich selbst zuzuschreiben haben.
Klar ist es schade, dass da jetzt Leute ohne Job dastehen.
Aber…