Macht der stählerne Superheld eine ebenso gute Figur auf der Spielekonsole wie auf der Kinoleinwand? Naja!
Voll versagt: Iron man im Test
Wieder erobert in Form des Iron Man ein bekannter Comic-Held erfolgreich die Kinoleinwände. Eine Nachgeburt in Form eines Videospiels folgt natürlich auf dem Fuße. Leider entpuppt sich diese als missgestaltet und nicht nur für Comicfans enttäuschend. Der Titel krankt an vielen unterschiedlichen Stellen: Die hakelige Steuerung ist bei allen Versionen äußerst gewöhnungsbedürftig.
Alleine der Versuch, sich in der Luft schwebend umzuschauen, treibt euch in den Wahnsinn. Davon abgesehen werden die Missionen in ihrem Aufbau dauerrecycelt und die Synchronsprecher versehen die Charaktere mit dem Charme eines Barren Bleis. Das Spiel ist glücklicherweise recht schnell vorbei, da es fast unmöglich ist, das Zeitliche zu segnen.
Grafisch hat der Titel (zumindest auf der Xbox 360 und der PS3) seine guten Momente, die aber von hässlichen Zwischensequenzen torpediert werden. So einen vergeigten Lizenzschrott haben wir jedenfalls schon lange nicht mehr gesehen – geht von dem Geld lieber noch mal ins Kino oder kauft euch ein Comicheft!
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