Iron Harvest: Alle Fakten im Video - Das müsst ihr über die deutsche Echtzeitstrategie-Hoffnung wissen

Special Peter Bathge
Iron Harvest: Alle Fakten im Video - Das müsst ihr über die deutsche Echtzeitstrategie-Hoffnung wissen (3)
Quelle: King Art Games

Was ist Iron Harvest? Wir fassen die wichtigsten Informationen zum deutschen Echtzeitstrategie-Spiel von Entwickler King Arts Games zusammen: Kickstarter-Kampagne, Releasetermin, Helden, Story, Basisbau, hier gibt's alle Details auf einem Fleck. Dazu haben wir ein langes Vorschauvideo mit vielen Gameplay-Szenen im Angebot.

Ein neues Echtzeitstrategie-Spiel im Jahr 2018 - und dann auch noch aus Deutschland? Die Ankündigung von Iron Harvest (jetzt kaufen 41,35 € / 5,99 € ) hat für so einige verdutzte Gesichter bei Fans von RTS-Titeln gesorgt. Aber letztlich überwog doch die Freude über das neue Spiel von King Art Games, zu erkennen an der sehr schnell erfolgten Kickstarter-Finanzierung mit Einnahmen von knapp 700.000 Dollar während der ersten Woche der Crowdfunding-Kampagne. Was Iron Harvest alles an Features und Spielmodi für ausgehungerte Echtzeitstrategie-Spieler verspricht, bringt euch unser ausführliches Vorschauvideo mit Pre-Alpha-Gameplay näher:

Iron Harvest: Die wichtigsten Infos

  • Iron Harvest wird ein Echtzeitstrategie-Spiel klassischer Machart im Stil von Company of Heroes.
  • Entwickler ist King Art Games. Das deutsche Studio sitzt in Bremen und hat zuvor The Book of Unwritten Tales 1+2, das über Kickstarter.com finanzierte Battle Worlds: Kronos (Rundenstrategie à la Battle Isle) sowie das Fantasy-Rollenspiel Die Zwerge veröffentlicht.
  • Das Szenario von Iron Harvest basiert auf der Welt 1920+ und dem dazugehörigen Brettspiel Scythe des polnischen Künstlers Jakub Różalski. In dem Setting wurde der Erste Weltkrieg mit Spinnebein-Artillerie, Tesla-Soldaten und riesigen Panzern auf zwei oder vier Beinen (Mechs) geschlagen und jetzt, Jahre nach dem Ende der Kämpfe, bahnt sich der nächste Konflikt an.
  • Iron Harvest wird drei spielbare Fraktionen mit insgesamt über 40 Einheiten anbieten: Das sächsische Imperium entspricht am ehesten Deutschland und steht der Polnischen Republik sowie Rusviet gegenüber, einer Mischung aus früher Sowjetunion und russischem Zarenreich. Möglicherweise gesellt sich - zumindest im Mehrspielermodus - noch eine vierte Gruppierung dazu.
  • Iron Harvest wird eine Einzelspieler-Kampagne mit 21 Missionen bieten, aufgeteilt auf drei Feldzüge aus Sicht der drei Hauptfraktionen. Der Singleplayer-Modus soll sich in Sachen Inszenierung an Warcraft 3 orientieren, mit Zwischensequenzen und neun Helden (drei pro Seite).
  • Die Anführer kommen auch im Kampf zum Einsatz, in Form besonders starke Spezialeinheiten mit exklusiven Fähigkeiten, Begleitern (etwa einem mitkämpfenden Bären) oder Fahrzeugen.
  • Iron Harvest orientiert sich in Sachen Gameplay sehr stark am allerersten Company of Heroes. Das bedeutet:
    • Deckung für Infanterie ist sehr wichtig, kann aber wie fast alle Elemente auf einer Map dank Zerstörungssystem kaputt geschossen werden.
    • Basisbau und das Ordern neuer Truppen ist nicht so wichtig wie in Age of Empires. Ihr errichtet lediglich einige Zelte, Gebäude und Abwehranlagen, aber keine gigantischen Stützpunkte.
    • Rohstoffe werden durch das Erobern und Halten von Kontrollpunkten auf der Karte verdient.
  • King Art Games plant für Iron Harvest einen Skirmish-Modus gegen die KI, Multiplayer-Unterstützung und die Möglichkeit, die komplette Kampagne zu zweit im Koop durchzuspielen. Außerdem ist New Game Plus enthalten, um Spieler nach dem einmaligen Beenden des Feldzugs zu einer weiteren Runde zu motivieren.
  • Iron Harvest befindet sich aktuell noch in der Pre-Alpha, ein Release ist für Ende 2019 angedacht - auf PC, PS4 und Xbox One. Eine spielbare Betaversion soll Mitte 2019 für Unterstützer des Projekts zum Download bereitstehen. Eine Alpha-Version erscheint dagegen bereits im Sommer 2018. Ob Iron Harvest auch per Early Access zum Verkauf angeboten werden wird, ist noch unklar.
  • Die Kickstarter-Kampagne für das RTS Iron Harvest läuft noch bis zum 13. April 2018. Ursprünglich wollte King Art Games 450.000 Dollar für die Entwicklung haben, mit Raum für Strechgoals bis 1,5 Millionen Dollar. Einer Budgetaufstellung zufolge belaufen sich die Gesamtkosten von Iron Harvest aber auf ein Vielfaches - deshalb schließt King Art nicht aus, sich trotz Crowdfunding um externe Investoren oder einen Publisher zu bemühen.

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