Infinite Space: Das Universum im Hosentaschenformat im Test

Test Matti Sandqvist

Segas Spieleschmiede Nr. 1 schickt uns in die Weiten des Universums. Passt eine Galaxie wirklich in die Hosentasche?

Infinite Space: Die unendlichen Weiten

Infinite Space: Das Universum im Hosentaschenformat im Test Auf unserer Reise durch das All erforschen wir unzählige Planeten, heuern neue Crewmitglieder an und bauen eine schlagkräftige Flotte auf. Die Weltraumkämpfe sind das Herzstück des Spiels und bieten eine Fülle von verschiedenen taktischen Möglichkeiten. Bei den Fights vermischt sich Echtzeitkampf mit Rundentaktik: Wir geben unsere Befehle in Echtzeit ab, die Ergebnisse werden anschließend wie in einem rundenbasierten RPG ausgerechnet. Diese Mixtur ist für gemütliche Rollenspieler genau richtig, da es selten hektisch wird. Viel wichtiger ist es, in Ruhe passende Crewmitglieder auf den Planeten zu finden und die Schiffe mit dem richtigen Zubehör auszustatten.

Der Umfang von Infinite Space wird dem Namen gerecht: Bis der Abspann auf dem Doppelbildschirm erscheint, vergehen locker 60 Stunden. Die Story ist anfangs komplex, mit der Zeit vermag sie aber zu fesseln. Zu bemängeln ist die mangelnde Benutzerfreundlichkeit: Ohne Questlogs ist man manchmal ziemlich orientierungslos in der unendlichen Galaxie unterwegs. Davon abgesehen sind die Texte komplett englisch, was bei der Storylastigkeit für einige ein Problem darstellen könnte. Wer sich damit anfreunden kann, erfreut sich jedoch an einem astreinen Weltraum-RPG.

Wertung zu Infinite Space (NDS)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Riesiger UmfangSpannende Story
Unübersichtliche MenüsNur auf Englisch
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