Infamous 2 - Leser-Test von MW
Cole hat so einiges auf dem Kasten
Ein Held, eine Mission:
Superhelden sind sehr beliebt und bekommen schon lange ihre eigenen Filme und Videospiele. Diese sind meistens eher mittelmäßig. In letzter Zeit kamen aber zwei Spiele heraus ,die zeigten, dass Batman und Spider-Man nicht nur auf der Leinwand strahlen können. Batman: Arkham Asylum ist eines der erfolgreichsten Spiele im Jahr 2009. 2010 lässt die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft in Spider-Man: Shattered Dimensions ihre Muskeln spielen, schafft es aber nicht, Batman zu übertrumpfen. Nun, im Jahre 2011, ist es Zeit für Cole MacGrath zu zeigen, ob er genauso gut die Welt retten kann wie seine Kollegen. Im Gegensatz zu Batman und Co. ist Cole aus den InFamous- Spielen nämlich nicht so bekannt.
Kampagne:
Die Kampagne zieht sich über fast zwanzig Stunden und ist damit sehr umfangreich. Das Kampfsystem ist ähnlich wie bei God of War und läuft nach ein paar Stunden leicht von der Hand. Durch das Erwerben spezieller Fähigkeiten wird Cole immer stärker. Je nach gutem oder bösem Karma bekommt ihr verschiedene Fähigkeiten. Die guten Fähigkeiten sind mehr punktuell einsetzbar und Passanten nehmen, wenn sie mal aus Versehen was abbekommen, eher weniger Schaden. Die bösen Fähigkeiten sind meistens alles andere als punktuell und sorgen nicht selten dafür, dass viele Unschuldige das Zeitliche segnen.
Infamous 2 ist wie der Vorgänger ein Open-World-Game, d.h. ihr könnt im
Cole und Kuo
Gegensatz zu anderen Spielen wie in GTA die Stadt frei erkunden. In der Stadt New Marai könnt ihr außerdem in der ganzen Stadt sog. Explosionssplitter finden. Diese sorgen dafür, dass eure Energieleiste verlängert wird und ihr mehr Energie aufnehmen könnt. Das hilft besonders in längeren Kämpfen. Die Missionen sind sehr abwechslungsreich gemacht, wiederholen sich aber nach einiger Zeit. So müsst ihr, bevor ihr einen neuen Stadtteil ohne Angst vor Strommangel betreten könnt, erst einmal mithilfe eines Generators sog. Tesla-Raketen auf nicht aktive Generatoren schießen, um daraufhin dorthin zu gehen und diese aufzuladen. Dabei werdet ihr ähnlich wie bei Bioshock von vielen Gegnerwellen angegriffen, die verhindern wollen, dass sich der Generator voll auflädt. Aber diese Abschnitte sind eigentlich fast die einzigen Missionen, die auf die Dauer etwas langweilig werden können. Denn in allen anderen Missionen fliegen ständig die Fetzen oder eher gesagt die Funken. Die Kämpfe sind dank abwechslungsreicher Gegner mit unterschiedlichen Taktiken gut zu meistern. Die normalen menschlichen Gegner der Miliz sind meist ohne große Probleme besiegbar. Bei den monströsen Mutanten ist der Nahkampf in den meisten Fällen effektiver, als wenn ihr sie mit Blitzen bewerft. Den Eissoldaten müsst ihr aber zum Teil mit verschiedenen Taktiken den Garaus machen, da sie nicht nur des Öfteren einfach aus der Schussbahn springen, sondern auch stärkere Angriffe haben.
Nebenmissionen:
In über fünfzig Nebenmissionen könnt ihr nach und nach die Stadtteile von New Marais befreien. Dabei müsst ihr z.B.
New Marai hat ein echtes Mutanten-Problem
Konvois oder feindliche Kanonenboote zerstören oder die Vorräte von feindlichen Booten eliminieren. Auch witzige Missionen wie das Hacken vom Fernsehprogramm New Marais lockern das Spiel auf. Natürlich gibt es auch zum Teil kniffelige Missionen wie das Überladen Coles, um danach auf Stromleitungen bis zu einem Generator zu gelangen , der zu aktivieren ist. Das Problem ist nur, dass ihr die viele Energie verliert, wenn ihr zu lange den Boden bzw. die Dächer berührt. Deswegen braucht ihr meistens ein, zwei Versuche bis ihr wisst, wo welche Leitung ist. Aber natürlich gibt es auch eher überflüssige Missionen, in denen ihr nach einem Gegenstand sucht, der auf einem von Miliz-Soldaten geklauten Foto gezeigt wird. Aber in den meisten Nebenmissionen bekämpft ihr einfach nur verschiedene Gegner.
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