Hyper Street Fighter II getestet
Blanka war früher schon unfair und ist es auch in der Neuauflage.
Mit Hyper Street Fighter II hat ein absoluter Beat'em-Up-Klassiker den Weg auf die Xbox360 gefunden. Der Download der Vollversion schlägt mit 800 Microsoft-Points zu Buche. Dafür dürfen sich dann alle Fans an einer originalgetreuen Umsetzung erfreuen - was aber auch heißt, dass Sie auf pompöse HD-Grafik und aufwändigen Sound verzichten müssen. Selbst in 720p sieht Hyper Street Fighter II nicht gerade zeitgemäß aus.
Die beiden Street Fighter Ryu und Ken.
Was aber zählt, ist die Spielbarkeit. Und in dieser Disziplin ist das Game immer noch ganz groß. MIt zwölf Charakteren vergnügen Sie sich in wunderbar altmodischen und dennoch spannenden 2D-Kämpfen. Leider ist der Xbox360-Controller für das Spiel nicht optimal geeignet. Mit dem Analog-Stick klappt fast gar nichts, und auch mit dem Digi-Kreuz gehen die wichtigen Vierteldrehungen nur schwer von der Hand. Am meisten Spaß macht Hyper Street Fighter II deshalb im Zweispieler-Modus, denn hier müssen beide Kombattanten mit dem gleichen Steuerungs-Handicap leben.
Ein Feature, auf das sich viele Zocker gefreut haben, ist der Xbox Live Support. Leider ist dieser nicht ganz frei von ärgerlichen Verzögerungen, sodass gelegentlich eher das Glück als das Können über den Sieg entscheidet. Insgesamt ist der Titel leider nicht der erhoffte Megahit geworden, ein richtig gutes Prügelspiel bleibt's aber trotzdem.