Hunted im Spiel-Test: Wir waren in der Schmiede der Finsternis - Humor und erwachsene Unterhaltung
Hunted: Die Schmiede der Finsternis ist ein kooperatives Dark-Fantasy-Game.
Der Hands-On-Test zu Hunted schickte uns in eine wahrhaft fantastische Welt: Böse Ritter entführen tagtäglich arme Jungfrauen, Untote überfallen vom Wegesrand aus fahrende Händler und ein Drache lauert bestimmt auch hinter der nächsten Ecke. Bei soviel schlechtem Vibe wird es mal Zeit für ein starkes Weib. Nämlich eines, das mit den Halunken aufräumt. Gut, dass E'Lara genau dafür gemacht zu sein scheint - bei der richtigen Bezahlung versteht sich ...
Eines Tages erledigt sie eines ihrer Abenteuer in einer Tempelruine, als sie von Caddoc, der immer wieder von Alpträumen heimgesucht wird, als Ursprung seiner nächtlichen Unruhe erkannt wird. Er erlebt immer wieder diesen einen Traum, in dem er von einer hübschen Frau in die Feste gelockt wird und am Ende durch Dämonenhand stirbt. Natürlich, als die beiden tatsächlich dort angekommen sind, kann er sich nicht zurückhalten und betritt ein dunkles Reich, aus dem sich E'Lara und Caddoc fortan gemeinsam herauskämpfen müssen. Wenigstens erfüllen sich nicht nur die schlechten Seiten des Traums - Dämonen und Untote - sondern auch die guten: Eine mysteriöse und äußerst dürftig bekleidete Frau verspricht den beiden übermenschliche Kräfte, falls sie ihr helfen. Aber ... Wem kann man in diesem Dunkel überhaupt vertrauen? Das gilt es im Verlauf der Geschichte herauszufinden.
E'Lara und Caddoc - zwei wie Pech und Schwefel
Eine leichtbekleidete Elfe und ein Haudegen: Haben wir etwa "Liebesgeschichte" gehört?
Muskelprotz und halbnackte Elfenschönehit - was liegt da näher, als direkt von einer Beziehung auszugehen. Aber Pustekuchen, E'Lara und Caddoc werden sich im Verlauf des Spiels wohl eher nicht näher kommen. Eine Geschwisterähnliche Beziehung... Fast schon innovatives in einem Markt, der sonst von obligatorischen Lovestories regiert wird. Aber nur, weil sie Tag und Nacht zusammen verbringen heißt das nicht, dass sie sich problemlos verstehen. Im Gegenteil, sie ziehen sich ständig gegenseitig auf und kommentieren jeden Schritt des anderen? Caddoc hat Angst vor Spinnen? E'Lara macht sich lustig! E'Lara ist zu schwach, um ein Hindernis zu überwinden? Der Nahkämpfer Caddoc schiebt es, mit einem Sprüchlein auf den Lippen, gerne zur Seite. Den beiden allein schon zuzusehen macht enorm Spaß und der schwarze Humor passt, trotz des düsteren und erwachsenen Settings, perfekt in die Welt von Hunted.
E'Lara und Caddoc übernehmen dabei genretypische Rollen: E'Lara, die schöne Elfenfrau, ist eher spezialisiert auf Fernkampf und trägt dazu einen Bogen. Der Muskelprotz Caddoc ist eher der Typ, der Kämpfen direkt gegenübersteht und mit Schwert oder Axt den fiesen Feinden aufs Maul gibt. Komisch: Beide Charaktere beherrschen jeweils auch die andere Waffengattung, was die Spezialisierung ein wenig aufweicht. Selbstverständlich sind sie auf ihrem Fachgebiet jeweils besser, aber durch diese Vermischung wird der kooperative Stil auch ein wenig ad absurdum geführt.
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mich nerven nur Aussagen der Redakteure wie: Das ist zwar ein wenig abwegig (warum öffnen brennende Fackeln Türen?),....komisch, z.B.bei dem achsoguten Zelda:Twilight Princess (und auch anderen hochgelobten RPG`s) stört das keine Sau!
aber bei einem…