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  • Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau - Anspiel-Eindrücke zum Sony-Blockbuster
    Quelle: Sony

    Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau - Anspiel-Eindrücke zum Sony-Blockbuster

    Wir haben den potenziellen Sony-Hit auf der Messe zum ersten Mal angespielt und liefern euch in dieser Vorschau Eindrücke zum Gameplay und den Rollenspiel-Elementen in Horizon: Zero Dawn.

    Das Action-RPG Horizon: Zero Dawn der ehemaligen Killzone-Entwickler von Guerrilla Games sorgte auf der letztjährigen E3 für einen echten Paukenschlag. Der ungewöhnliche Open-World-Titel mit riesigen Maschinen-Lebewesen verzückte bei seiner Ankündigung auf der Sony-Pressekonferenz sowohl Presse als auch Spieler mit seinem interessanten Setting und einer wunderschönen Grafik.

    Seitdem war es jedoch verhältnismäßig ruhig um das Abenteuer von Heldin Aloy. Auf der Gamescom gab es nur erweiterte Einblicke zur E3-Demo und in den folgenden Monaten gaben Guerrilla Games nur selten Neuigkeiten bekannt. Ein Jahr nach der Ankündigung auf der größten Bühne der Videospielwelt durften wir nun erstmals selbst zum Controller greifen und wohnten zuvor einer Präsentation der Entwickler bei, in der wir zahlreiche Informationen zur Hintergrundgeschichte und den Rollenspiel-Elementen von Horizon erhielten.

    Auf den Spuren der Robo-Grippe

          

    Obwohl wir eigentlich nur den gleichen Demo-Level wie auf der Pressekonferenz zu sehen bekommen, legt der anwesende Art Director Jan Bart van Beek Wert darauf, zahlreiche Hintergründe zu beleuchten. Und tatsächlich, statt sofort mit Aloy auf der gezeigten Quest einzusteigen, befindet sich unsere Heldin noch in einem anderen Gebiet in den Bergen. Van Beek erklärt uns, dass Aloy gerade auf dem Weg zu einem Fort befindet, um mit der Anführerin Marea zu sprechen und sich dort die Mission abzuholen.

    Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau. (3) Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau. (3) Quelle: Sony Während die rothaarige Kriegerin von seinem Kollegen David Ford durch die wunderschönen Schluchten der eisigen Umgebung gesteuert wird, führt van Beek weiter aus, dass die Maschinen bis vor kurzem eigentlich keine Bedrohung für die menschlichen Stämme in der Welt von Horizon gewesen seien. Schon seit Ewigkeiten lebten Menschen und Maschinen in einer friedlichen Koexistenz. Vor kurzer Zeit wurden die technologischen Wesen jedoch ungewöhnlich aggressiv, sie fielen Menschen an und machten Dörfer dem Erdboden gleich.

    Die Stammesältesten sprechen hier von der "Corruption", einer Art Infektion, welche die Maschinen befallen hat und sie dazu bringt, die menschliche Rasse auslöschen zu wollen. Aloy ist auf der Suche nach dem Ursprung der Corruption und möchte deshalb Marea befragen, ob es irgendwelche Hinweise gibt. In der Zwischenzeit ist unsere Kriegerin auch an ihrem Ziel angekommen und sie stapft auf ein riesiges Fort zu, um dessen Verteidigungsanlagen die Körper zerstörter Maschinen liegen, welche die Festung angriffen.

    Wer rastet, der rüstet

          

    Als Aloy Marea schließlich begegnet, ist Letztere äußerst erfreut unsere Heldin zu sehen und erzählt von den Maschinen-Attacken auf ihre Heimat. Hier fällt auch zum ersten Mal auf, dass in Horizon tatsächlich mehr Rollenspiel steckt, als viele bislang dachten, denn Aloy reagiert nicht einfach nur auf Mareas Aussagen, der Spieler darf zwischen verschiedenen Antwortmöglichkeiten in einem Ringmenü wählen.

    Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau. (11) Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau. (11) Quelle: Sony Die verschiedenen Auswirkungen von Aloys Antworten werden uns zwar nicht präsentiert, doch van Beek bezieht auch hierzu Stellung. Laut dem Entwickler werden die Antworten zwar nicht die geplante Geschichte auf den Kopf stellen, doch sie werden Konsequenzen auf verschiedene Events, Quests und die Beziehung zu anderen Personen haben. Wer geschickt nachfragt soll außerdem mehr Informationen zur Spielwelt erhalten. Marea erzählt Aloy schließlich, dass sich in der Nähe ein Dorf befindet, das ebenfalls von den Maschinen angegriffen wurde und sich dort vielleicht ein paar Spuren zum Auslöser der Corruption finden lassen. Bevor die Kriegerin zum Dorf aufbricht besucht sie jedoch erstmal einen Händler, um sich mit Waffen und Munition einzudecken. Auch hier greifen wieder klassische RPG-Elemente.

    Beim Händler kann sich Aloy nicht nur mit verschiedenen Waffen und Outfits (Rüstungen) eindecken, sondern auch gesammelte Ressourcen verkaufen, um mehr Metall zu erhalten, welches in der Welt von Horizon als Zahlungsmittel gilt. Für manche Objekte im Shop reicht Metall jedoch nicht aus und der Händler verlangt eine bestimmte Ressource, die ihr erhaltet, wenn ihr Maschinen beseitigt und plündert. Besonders mächtige Waffen verlangen dabei natürlich Ressourcen, für die ihr besonders mächtige Gegner auseinandernehmen müsst.

    Sämtliche Waffen und Rüstungen besitzen zudem freie Slots, in denen ihr Modifikationen anbringen könnt. Ist ein Outfit beispielsweise besonders frostempfindlich, könnt ihr gesammelte Rohstoffe kombinieren und so eine Modifikation herstellen, welche die Werte für Frost anhebt. Das Craften von Munition ist hingegen weitaus simpler. Per Druck auf die L1-Taste öffnet ihr das Waffenmenü, wählt die entsprechende Munitionsart und stellt mit X neue Pfeile her. Vorausgesetzt natürlich, ihr habt genügend der entsprechenden Materialien beisammen.

    Hands-On-Bericht und Fazit im Video

          
    05:48
    Horizon: Zero Dawn - Hands-on-Bericht von der E3 2016 plus Video-Fazit

    Schleichen, reiten, Schwachpunkte nutzen

          

    Als Aloy ihre kleine Shoppingtour beendet, macht sie sich schließlich auf den Weg zum Dorf Mother's Rise, welches ihr Marea genannt hat. Nun sind wir an der gleichen Stelle, wo der Gameplay-Trailer auf der Pressekonferenz startete. Aloy erblickt in einem Tal die schwerfälligen Maschinen mit den großen Kanistern auf ihrem Rücken. Statt wie auf der PK aber die Konfrontation zu suchen, geht David Ford mit Aloy nun viel vorsichtiger vor.

    Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau. (9) Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau. (9) Quelle: Sony Die Heldin schleicht sich durch das hohe Gras heran und scannt erst einmal nach Schwachstellen. Per Druck auf R3 wechselt Aloy in eine bestimmte Ansicht und fokussiert sich auf eine Maschine. Nach wenigen Momenten wird ihr angezeigt, dass sie dem Roboter an einer bestimmten Stelle treffen sollte, um ihm seinen Ressourcen-Rucksack vom Rücken zu schießen. Einen gezielten Schuss später huscht Aloy über das Feld zum herabfallenden Kanister, sammelt die benötigten Ressourcen ein und verschwindet schnell wieder in Sicherheit, bevor sich die Maschine vom Angriff erholt hat und sie erspäht.

    Laut den Entwicklern soll man sich, während man sich frei in der offenen Welt bewegt, immer aussuchen können, wie man mit der Protagonistin auf die Jagd geht. Anschließend markiert David Ford einen Punkt auf der Weltkarte, wo sich sogenannte Broadheads befinden, die sich umprogrammieren und fortan als Reittiere nutzen lassen. Eben genau wie auf der Pressekonferenz gezeigt. Oder auch nicht.

    Während Aloy im Gameplay-Trailer relativ problemlos einen Broadhead mit ihrem Rope-Caster-Bogen fängt, bewegt sich Ford ein Stückchen zu weit aus seiner Deckung, die kleine Herde wird panisch und ein paar Watcher-Maschinen rücken an, welche die Broadheads beschützen. Alleine sind Watcher relativ harmlos, in der Gruppe jedoch durchaus gefährlich. Wütend springen sie Aloy entgegen und versuchen den Rotschopf umzurammen.

    Nur durch geschickte Ausweichrollen und gut platzierte Schüsse kann die Protagonistin schließlich die Watcher nach hartem Kampf besiegen. Auffällig:Bei jedem Treffer werden Schadenspunkte angezeigt. Nun sucht sie sich einen schutzlosen Broadhead, fesselt ihn mit dem Rope-Caster an den Boden und programmiert ihn um. Das Maschinenwesen ist nun handzahm und lässt sich ohne Gegenwehr besteigen, um endlich zum Zielort zu reiten. Je höher Aloy im Level aufsteigt desto mächtiger werden auch ihre Programmierfähigkeiten. So lassen sich später wohl auch die richtig großen Maschinenwesen manipulieren und zum eigenen Vorteil nutzen.

    Wie Aloy so mit ihrem getreuen Tier durch ein wunderschönes grünes Tal reitet und um sie herum die Sonnenstrahlen über die Baumwipfel und Bergspitzen brechen, erinnert Horizon fast ein bißchen an Geralt in The Witcher 3, der gerade mit der guten Plötze in Richtung der nächsten Quest reitet. Horizon sieht wirklich unglaublich gut aus und dürfte bei Erscheinen eines der schönsten Spiele dieser Konsolengeneration sein.

    Robo-Randale

          

    Aloy gelangt schließlich an an kleine Brücke kurz vor Mother's Rise, wo sie einen verängstigten Mann vor einem Watcher rettet. Dieser erzählt ihr, dass ein Dämon im Dorf wütet. Sie lässt den panischen Kerl allein und reitet in das zerstörte Städtchen. In einer Zwischensequenz sieht sie wie ein sogenannter Corruptor einen Watcher mit einem seltsamen schwarzen Schleim infiziert, der ihn aggressiv macht.

    Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau. (13) Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau. (13) Quelle: Sony Bevor der Watcher ihr gefährlich werden kann, schleicht sich Aloy zu Fuß an ihn heran und erledigt die Blechbüchse mit einem gezielten Stoß ihres Speeres. Nun ist das freie Vorgehen jedoch vorbei, denn der Corruptor wird automatisch auf die Kriegerin aufmerksam und der gleiche Kampf wie auf der Pressekonferenz entbrennt. Das infizierte Maschinen-Ungetüm variiert immer wieder seine Angriffe und zwingt Aloy in die Defensive. Ein Scan verrät jedoch, dass der Bossgegner eine Schwäche gegen Feuer hat. Also pfeift sie mit einem Druck auf das Digi-Kreuz ihr Reittier wieder herbei, reitet um das Monstrum herum und spickt es mit Feuerpfeilen.

    Der Corruptor stellt sich jedoch schnell auf diese Taktik ein und walzt kurzerhand unsere Robo-Plötze um. Erst nach einigen Minuten hartem Kampf lässt sich der Boss schließlich an den Boden pinnen und besiegen. Genau wie auf der PK endete hier unsere Demo.

    Auf der Jagd

          

    Doch fertig sind wir noch lange nicht, denn nun dürfen wir endlich selbst zocken. Da Guerrilla aber partout nicht mehr verraten will als in der eben stattgefundenen Gameplay-Präsentation, spielen wir nicht etwa eine Quest, sondern dürfen nur ein kleines Gebiet frei erforschen und uns mit den Gameplay-Mechaniken vertraut machen. Diese kleine Enttäuschung ist jedoch schnell vergessen, denn die Jagd nach Ressourcen macht einen Heidenspaß.

    Horizon: Zero Dawn ist nicht der Blender, den einige Kritiker prognostizierten. Der PS4-Exklusivtitel sieht genau so fantastisch aus wie in den veröffentlichten Gameplay-Videos der Entwickler und spielt sich genauso rund und flüssig, wie es das bisher gezeigte Material versprach. Ob wir uns nun an eine Herde Broadheads heranschleichen, um eines zu zähmen oder uns ein Gefecht mit Watchern liefern - Horizon spielt sich richtig klasse.

    Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau. (8) Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau. (8) Quelle: Sony Vor allem die Kämpfe machen eine Menge Spaß. Die Gegner sind herrlich knackig, variieren ihre Attacken und man muss schnell ausweichen sowie gezielt ihre Schwachpunkte bearbeiten, wenn man nicht ständig an einem Heiltrank nippen will. Einen Watcher besiegt man beispielsweise am besten, indem man ihm ins Auge schießt. Da das Vieh aber ständig in Bewegung ist, stellt sich dies als nicht so einfach heraus. Glücklicherweise hat aber auch Aloy ein paar Asse im Ärmel. Visieren wir einen Gegner an und tippen auf R3, wird kurzzeitig die Zeit verlangsamt und wir schießen einen Pfeil ins rote Auge eines Watchers.

    Die schon zuvor erwähnten Ressourcen-Träger mit den Kanistern auf dem Rücken lassen sich allerdings nicht so einfach übertölpeln. Werden sie auf Aloy aufmerksam, bauen sie einen Schutzschild vor sich auf, der fast den ganzen Körper abschirmt. Also wählen wir einen Sprengbeutel aus, werfen ihn vor uns und lassen das Mistvieh an uns herankommen. Mit einem Schuss auf den Beutel lösen wir eine Explosion aus, die kurzzeitig den Schild wegsprengt. Nun beharken wir den Robo-Rüpel mit Feuerpfeilen und kleinen Bomben bis er endlich bewegungslos im Staub liegt.

    Natürlich hätten wir gerne noch mehr über Aloy, die Spielwelt, die Maschinen und die Geschichte erfahren, doch enttäuscht können wir auch nach diesem eher ungewöhnlichen Hands-on nicht sein. Horizon sieht super aus, spielt sich toll und die Rollenspielelemente wirken nicht aufgesetzt, sondern passen gut in das allgemeine Konzept des Titels. Schade nur, dass wir auf diese Perle noch bis zum 1. März 2017 warten müssen.

    Meinung

          
    08:37
    Horizon - Zero Dawn: So spielt es sich - ausführliches Gameplay-Video
    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von Cloud-Strife
        Frage:
        Weshalb kann man Videos bei euch in HD streamen, wenn man dann eine Bandbreite unter 1 MB/s hat???

        Dachte erst es liege an meiner Leitung, aber bei youtube habe ich auch 25 MB/s...

        Wäre cool, wenn ihr die Videos einfach zu youtube bringt...
        So ist das mega nervig.
      • Von Quelvik
        Die Gesprächsszenen sind mir schon beim ersten mal anschauen aufgefallen - da könnten sie noch verbessern. Ansonsten muss ich aber sagen das mich das Gesehene und Gehörte begeistert. Immernoch mein momentanes Most Wanted !
      • Von LordVessex
        das Setting passt, die Technik passt, das Gameplay scheint zu passen

        jetzt müssen nur noch die Story, die Open World und RPG-Elemente stimmen und das Ding wird der Hammer

        was mir allerdings beim nochmaligem gucken aufgefallen ist, sit das die Animationen während des Gesprächs sehr dürftig waren, aber das kann ja noch werden 
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Horizon: Zero Dawn
Horizon: Zero Dawn in der E3-Vorschau - Anspiel-Eindrücke zum Sony-Blockbuster
Wir haben den potenziellen Sony-Hit auf der Messe zum ersten Mal angespielt und liefern euch in dieser Vorschau Eindrücke zum Gameplay und den Rollenspiel-Elementen in Horizon: Zero Dawn.
http://www.gamesaktuell.de/Horizon-Zero-Dawn-Spiel-55719/Specials/E3-Vorschau-Anspiel-Eindruecke-zum-Sony-Blockbuster-1198781/
16.06.2016
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2016/06/horizon-zero-dawn-e32016-0005-pc-games_b2teaser_169.png
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