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  • Homefront: The Revolution Vorschau: Open-World-Shooter in grandiosem CryEngine-Gewand

    Ungleichgewicht: Die Koreaner fahren eine Hightech-Armee auf - als Spieler muss man indes mit recht ärmlichen Mitteln auskommen. Quelle: Crytek

    Homefront war eine Enttäuschung, doch dank Crytek wird die Fortsetzung Homefront: The Revolution fast schon revolutionär cool: Wir haben die überraschende Shooter-Bombe für PC und Next-Gen-Konsolen live gesehen! In unserem ausführlichen Vorschaubericht verraten wir euch alles zum fiktiven USA-Nordkorea-Konflikt, dem neuartigen Ökosystem, dem Crafting und vielen weiteren Features. Trailer und Screenshots gibt's obendrein!

    Der weltberühmte Freiheitskämpfer Che Guevara sagte einst: "Die Revolution ist kein Apfel, der vom Baum fällt, wenn er reif ist. Man muss machen, dass er fällt!" Crytek lässt sich nicht zwei Mal bitten und rüttelt tüchtig am Geäst: Das England-Studio der wohl wichtigsten deutschen Spieleschmiede werkelt nämlich aktuell an einer Fortsetzung von Homefront – und die lässt ihren Vorgänger wie den schlechten Witz aussehen, der er letztlich auch war.

    Rebellischer Rückblick

    Benzin + Flasche + Putzlappen = Molotow-Cocktail! Brandsätze wie diesen muss man sich selbst zusammen bauen. Benzin + Flasche + Putzlappen = Molotow-Cocktail! Brandsätze wie diesen muss man sich selbst zusammen bauen. Quelle: Crytek Wer noch nie etwas von Homefront gehört hat, den wollen wir hier kurz einweihen: Der Ego-Shooter war so etwas wie der Versuch des (inzwischen Pleite gegangenen) Publishers THQ, mit den Battlefields und Call of Dutys dieser Welt mitzuhalten. Der Größenwahn wurde allerdings nicht belohnt. Ganz im Gegenteil: Das Geballer um eine koreanische Invasion in den USA wurde zum grandiosen Flop aka "Millionengrab, das THQ in den Bankrott getrieben hat". Nun gehört die eigentlich so negativ behaftete Lizenz jedoch Crytek: Und dass diese Damen und Herren Ahnung vom Shooter-Geschäft haben, dürfte seit Far Cry und Crysis landläufig bekannt sein. Allerdings wird Homefront: The Revolution nicht in Frankfurt programmiert, sondern in Nottingham – denn dort haben die Yerli-Brüder bereits 2009 eine Dependance eröffnet. Hervorgegangen ist diese Entwickler-Filliale übrigens aus dem Traditionsstudio Free Radical, bekannt für seine kultigen Timesplitters-Schießereien.

    Freie Ortswahl

    In Safe Houses füllen die Rebellen ihre Vorräte auf, planen Angriffe und werkeln an Crafting-Erfindungen. In Safe Houses füllen die Rebellen ihre Vorräte auf, planen Angriffe und werkeln an Crafting-Erfindungen. Quelle: Crytek Schon das Grundprinzip von Homefront: The Revolution führt den Kardinalsfehler von Teil 1 ad absurdum: War die olle THQ-Gurke noch linearer als der Lauf einer Flinte, so kommt der Crytek-Neuanfang als Open-World-Shooter daher! Man kann sich also relativ frei durch die Spielwelt bewegen und Fahrzeuge nutzen – die Areale fallen zwar nicht gigantisch groß aus, für ein Action-Spiel wird aber erstaunliche Freiheit geboten. Apropos Freiheit: Die Story behandelt abermals die Besetzung der USA durch das kommunistische Regime Nordkorea. Auf historische Fakten wird dabei laut gepfiffen: Die Truppen aus dem fernen Osten haben Amerika in einem brutalen Würgegriff, drangsalieren die Bevölkerung und sind technisch derart modern ausgestattet, dass selbst Gordon Freeman neidisch würde. Als Spieler ist man nun dafür zuständig, den Widerstand in Philadelphia anzukurbeln. Nun gut, die Großstadt im Bundesstaat Pennsylvania klingt nicht so sexy wie New York oder San Francisco, sie wurde aber mit Bedacht als Spielwelt ausgewählt. Denn Philly steht als Verkündungsort der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung sinnbildlich für das freie, demokratische Amerika – also genau das, was Nordkoreas Machthaber nun nicht so richtig dufte finden.

    02:27
    Homefront: The Revolution - Spektakulärer erster Trailer

    Widerstand ist nicht zwecklos

    Die trostlose Spielwelt erinnert in ihrer Farbgebung manchmal gar ein bisschen an Half-Life 2. Die trostlose Spielwelt erinnert in ihrer Farbgebung manchmal gar ein bisschen an Half-Life 2. Quelle: Crytek Crytek simuliert in Homefront: The Revolution ein Ökosystem, in dem Invasoren und Revoluzzer miteinander kämpfen. Wer möglichst kühne Aktionen durchführt, der erntet sogenannte Uprising-Points und bringt so das Volk hinter sich. Weil die koreanischen Soldaten aber nicht nur zahlenmäßig, sondern auch in Sachen Ausrüstung überlegen sind, muss man sich als Guerilla-Kämpfer heimtückischer Methoden bedienen. Das Zauberwort heißt hierbei Crafting: Einfache Alltagsgegenstände werden hier zu fiesen Waffen. So schraubt man beispielsweise einen Benzinkanister an ein Spielzeugauto und nutzt das skurrile Gefährt als fahrende Minibombe – ferngezündet mittels Smartphone.

    Das Handy ist generell enorm wichtig: Es zeigt eine GPS-Karte der Spielwelt und kommt stilecht mit eingebauter Kamera daher. Allerdings werden hier keine nervigen Selfies geknipst, sondern Gegner und wichtige Objekte markiert – das kennen wir aus Far Cry. Auch die Waffen in Homefront: The Revolution greifen den Heimwerker-Gedanken auf: Sämtliche Schießeisen können verändert werden – etwa in dem man einen Schaldämpfer und eine Taschenlampe anschraubt oder gleich einen zweiten Lauf dazu montiert. Und wer das nicht alleine machen will, der lädt sich einfach drei Kumpels ein: Das komplette Abenteuer ist auch im Vierer-Online-Koop durchspielbar.

    Das sieht mal lecker aus!

    Hässlicher Typ, schickes Spiel: Texturen, Effekte und Animationen sehen schon jetzt großartig aus Hässlicher Typ, schickes Spiel: Texturen, Effekte und Animationen sehen schon jetzt großartig aus Quelle: Crytek Homefront: The Revolution verwendet die aktuellste Version der Crytek Engine 3 – und die ist nun einmal eine der Besten, die der PC- und Videospielemarkt hergibt. Dementsprechend sieht die digitale Rebellion verdammt gut aus: Geniale Effekte, massenhaft Details und (bis auf wenige Ausnahmen) knackscharfe Texturen - das uns gezeigte PC-Level gehörte trotz kleinerer Ruckler in die Kategorie "Na, Mahlzeit!". Crytek verspricht im fertigen Spiel (aktueller Release-Zeitraum: 2015) zudem Wetterveränderungen in Echtzeit sowie einen stimmigen Tag-und-Nach-Wechsel. Bleibt also nur noch zu hoffen, dass dieser Shooter-Apfel dann auch wirklich so reif vom Baum fällt, wie er bislang wirkt …

  • Homefront: The Revolution
    Homefront: The Revolution
    Publisher
    Koch Media
    Developer
    Deep Silver (DE)
    Release
    20.05.2016

    Aktuelle Action-Spiele Releases

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    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Homefront: The Revolution
Vorschau zum Open-World-Shooter von Crytek
Homefront war eine Enttäuschung, doch dank Crytek wird die Fortsetzung Homefront: The Revolution fast schon revolutionär cool: Wir haben die überraschende Shooter-Bombe für PC und Next-Gen-Konsolen live gesehen! In unserem ausführlichen Vorschaubericht verraten wir euch alles zum fiktiven USA-Nordkorea-Konflikt, dem neuartigen Ökosystem, dem Crafting und vielen weiteren Features. Trailer und Screenshots gibt's obendrein!
http://www.gamesaktuell.de/Homefront-The-Revolution-Spiel-54406/News/Homefront-The-Revolution-Vorschau-1123259/
02.06.2014
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2014/06/HOMEFRONT_THE_REVOLUTION_ANNOUNCE_1-pc-games_b2teaser_169.png
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